Sonntag, 28. Juli 2013

Stoffspielereien mit Fäden


Diesen Monat sammelt Frifris Fadentechniken. Auf die Sammlung "Stoffspielereien" freue ich mich schon immer. So habe ich Gelegenheit, etwas aus meiner Ideensammlung raus zu kramen und auszuprobieren, denn ohne Endtermin bleibt dort das Eine oder Andere im Verborgenen. Diesen Monat habe ich eine Sticktechnik ausprobiert, die ich schon lange mal umsetzen wollte. Eingefädelt habe ich 2 verschiedene Farben Stickgarn in ein Nadelöhr, welche beim Sticken durch die Einstiche in verschiedene Richtungen gelenkt werden.
Auf einem Baumwoll-Shirt habe ich eine Sticklinie auf eine Bügelkante an den Ärmeln lang gezogen. Für weitere Varianten diese Techniken ergab sich auf dem Shirt nach meinen Vorstellungen kein Spielraum. Statt dessen habe ich auf der Schulter ein paar Kreuze und mit den Restfäden vorne ein paar Vorstiche gezogen. Auf der Rückseite sieht man die Fäden wieder zusammenlaufen.

 


Schon den ganzen Monat bastle ich an einer Sache, bei der auch reichlich Fäden und andere Stoffmanipulationen im Spiel sind. Eine Ausgangsidee ergab die Nächste, ist aber noch nicht fertig und insgesamt im Zusammenspiel der gewählten Materialien und Techniken komplexer als ich mir vorgestellt habe. Ich zeige an dieser Stelle schon mal ein paar Details, am Monatsende will ich damit fertig werden und freue mich schon darauf, etwas Anderes beginnen zu können.
 


Kommentare:

  1. Das sieht toll aus mit den verschiedenen Fäden.
    Wie funktioniert das denn - warum werden die Fäden beim Sticken in unterschiedliche Richtungen gelenkt? Vielleicht kannst du das noch mal kurz erklären, ich kenne diese Technik gar nicht und würde das sehr gerne mal ausprobieren!

    Danke fürs Mitmachen!

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    1. Ja, das sind solche Mysterien bei Handarbeiten, die muss man einfach früher oder später mal selbst ausprobieren. Eine Farbe wird durch den Einstich fixiert, die andere durch den Ausstich von hinten.
      Ist eine Technik, die ich gerne auch noch mal weiter probieren möchte: mehrere Reihen und Abweichen von der Reihe.
      Lange Stiche wollte ich auch vermeiden da es sich um ein Kleidungsstück handelt.

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  2. Interessant - mir ist auch nicht ganz klar, wie das mit nur einer Sticknadel funktioniert. Aber ich erinnere mich, dass ich solche ähnlichen zweifarbigen Stickborten von Folkloreblusen kenne. Ist auf jeden Fall sehr dekorativ.

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    1. Die ersten beiden Fotos zeigen die ganze Prozedur, im Prinzip ist es wie ein Festonstich, bei dem die Spitze dann nur durch eine Farbe Garn geführt wird.

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  3. Schöne Spielerei! Und sieht auch noch gut aus.
    Da bin ich ja gespannt auf das andere Projekt!

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  4. Was es alles gibt! Sieht toll aus und ist mal etwas völlig anderes!

    LG

    Simone

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  5. Ich mag ja die drei simplen Kreuze auf der Schulter, damit könnte man sein Kleidungsstück signieren. Immer irgendwo drei Kreuze aufsticken :)

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