Mittwoch, 23. Januar 2013

Einmaliger Läufer oder Schal?

So was wollte ich schon lange mal ausprobieren:

Man nehme Wollreste und Zugaben nach persönlichem Geschmack -hier kleine dreieckige Netzstoff-Stückchen-   dazu lösliche Stickfolie in der gewünschten Länge, falte die Folie hälftig und drehe darauf frei  nach Lust und Laune Runden mit der Nähmaschine. Durch Wässern verschwindet die Stickfolie und ein einmaliger Läufer kommt zum Vorschein, gibt es garantiert nur ein Mal.

Hier ist mein fertiges Unikat als Adventsdekoration im Einsatz.
 
 

Mützen, Mützen, Mützen ...

Als kleine Näherei zwischendurch und gelegentlich auch zum "Aufräumen" in der Jersey-Kiste sind Kindermützen bestens geeignet. Es macht Spaß, die Stoffe und Muster zusammen zu stellen. Spannend ist auch, wie die fertige Mütze wirkt. So eine Mütze ist als kleines Geschenk geeignet und kann mit einer Stickerei oder aufgenähtem Sticker individualisiert werden.

 

Stoffreste ...

... sind beim Nähen unvermeidlich und immer eine kreative Herausforderung. Kleine textile Behältnisse, sozusagen die Täschchen in der Tasche kommen in den Sinn.
Die gleichmäßigen Abschnitte eines Patchwork-Streifenmusters wurden Schlüsseltaschen - perfekte Ergänzung für Taschen in schwarz-weiß.
 

Krawatten ...

... in schwarz-weiß, die niemand mehr braucht. Weil Farbe und Material mir brauchbar erschienen hab ich gewaschen, aufgetrennt und neu gestückelt. Die ursprüngliche Idee war ein gegenläufiges Zusammensetzen, Streifen schneiden und jeden 2.Streifen um 180 Grad zu drehen. Der neu entstandene Stoff war dann doch nicht so interessant. Letztendlich habe ich das ganze Stück wieder in Streifen geteilt und in einen Kissenbezug integriert.

Fazit: Letzteres hätte ich auch gleich direkt mit den aufgetrennten Krawatten machen können. Ich denke, es ist eine Idee zur Verwertung von Krawatten aus schönem Material, muss ja nicht in schwarz-weiß sein.



Reststücke füge ich als abschließende Aufräumnäherei gerne gleich im Crazy-Patchwork zusammen zu Handytaschen oder Schlüsseltaschen.

80er Retro-Bluse

Die 80er sind ja lange vorbei und nicht jedermanns Geschmack. Schwarz-weiß ist ebenso Geschmackssache. Wenn ich etwas schwarz-weißes sehe, dann ist mein Interesse immer sofort geweckt. So war es auch, als ich eine 80er-Jahre Bluse auf einem Flohmarkt "adoptierte" und ihr mittels Rollschneider, Garn und Nadel RUMs zu einem neuen Leben verhalf.

Bücher-Zwillinge

Immer mal wieder passiert es mir, dass ich Bücher kaufe, die ich schon habe. Dabei weiß ich eigentlich sehr gut, welche schon im Regal stehen.
Es handelt sich um Bücher gleichen Inhalts erschienen bei unterschiedlichen Verlagen.
Hier 2 Beispiele:



Stühle in Shabby

Als Komplettierung einer Sitzecke für eine Ferienwohnung fand ich 2 Stühle auf einem Flohmarkt. Die Stühle haben praktisch keine Gestaltungsfeinheiten, die das Schleifen erschwert hätten. An einigen Stellen habe ich nach dem Abschleifen rote Farbschichten aufgetragen, die später durch die weiße Acrylfarbe wieder durchblitzen dürfen.

Die altbewährte Federkernpolsterung lies sich gut neu polstern und ist obendrein sehr bequem.





Die Stühle sind Inventar einer
Ferienwohnung in Thüringen.

Sitzecke in Shabby

Omas Sitzecke ist ja funktional und praktisch, hat sogar Stauraum unter den Sitzflächen aber das Aussehen hat viele davon inzwischen beim Sperrmüll enden lassen.

Aus Erinnerungsgründen wollten wir unser Erbstück gerne behalten und deshalb umgestalten:
  • zerlegen
  • alte Polsterung entfernen
  • abschleifen
  • lasieren
  • mit Acrylfarbe mehrmals streichen
  • neu polstern mit Schaumstoff und Jacquardstoff
 
Die Sitzbank ist Inventar einer Ferienwohnung in Thüringen.

Gardine Kinderzimmer

Gardinenstoff für's Kinderzimmer habe ich längere Zeit gesucht und dann etwas ganz Anderes gefunden. Wer näht weiß sicher, dass Bettwäsche = mehrere Meter Stoff bedeutet. Ich fand Bettwäsche im Angebot, wie ich Gardinenstoff nicht passender hätte finden können: Ein Druck mit Häusern, Straße, Bussen und Autos. Der Stoff wurde vor dem Zuschneiden gewaschen, um eventuelles Einlaufen schon mal zu erledigen. Auch für einen Lampenbezug war noch genügend Stoff vorhanden und natürlich passt Bettbezüge, Übergardine und Lampenschirm perfekt für einen kleinen Jungen der u.a. Busse liebt.

Reststücke dieses Stoffes habe ich für Kissenbezüge hier und hier sowie Stifte-Mäppchen verwendet.


Revival-Link-Party

Häkeldeckchen trifft Retrolampe

Häkeldeckchen und Metallgestell-Lampen gehören nicht gerade zum "Muss ich haben" bei der Zusammenstellung der Einrichtung.

Bei näherer Betrachtung fand ich, dass das Metallgestell mit Fassung und Kabel Potential für ein zweites Leben hat. Neu komplettiert mit einem Häkeldeckchen in Brügger Häkelei werfen die Lochmuster schöne Schatten.

Jersey-Reste

Wer näht, hat auch immer Stoffreste übrig. Jersey eignet gut für Kindermützen insbesondere wenn es sich um Viskosefasern handelt. Die Trageeigenschaften auf der Haut sind sehr angenehm und die Elastizität des Materials erleichtert das Nähen: einfach die Enden etwas unter Spannung zusammen halten. Einfassen oder Versäubern ist nach meinen Erfahrungen nicht notwendig, ich habe schon viel Jersey genäht und hatte noch nie Jersey-Laufmaschen.

Stopfen war gestern

So ein Loch ist vielleicht erst mal ein Grund für Ärger, kann aber auch die Kreativität heraus fordern. Es gibt ja Sticker, die vielleicht an die kaputte Stelle passen ... oder wer kann stickt selbst ...


Hosentaschen für Kleinkinder

Kinder im Alter von 2-3 Jahren entdecken ihre Umwelt und tragen gerne Sachen mit sich umher - mitunter können die kleinen Händchen gar nicht alles gleichzeitig greifen.

Eine leicht zu öffnende Tasche ist genau richtig, um Lieblingsspielzeuge zu verstauen. Ein Taschentuch kann natürlich auch seinen Platz darin finden und ist in diesem Alter oft nützlich.

Dir Fotos zeigen Taschen, welche vorher ein Leben als Opas Freizeithose hatten. Stickerei bzw. Sticker bilden einen kindgerechten Blickfang.

 

 
 
 
 

Patchwork aus Jeansstoffen

Meine derzeit liebste Freizeitbeschäftigung ist es, Stoffe aneinander zu fügen und so schöne und nützliche Dinge entstehen zu lassen. Favoriten sind Taschen, Kissen, Kinderkleidung und Accessoires. Für diese Sachen eignet sich die Patchworktechnik sehr gut. Besonders reizvoll finde ich effektive Techniken wie beispielsweise Streifentechniken, denn viele andere Ideen wollen ja auch noch umgesetzt werden. Die traditionelle Patchworktechnik ermöglicht unzählige Designs mit moderner grafischer Wirkung. Bändermuster sind auch von Anfängern zu meistern. Einzigartige Stoffdesigns entstehen wie durch Zauberei und werden Blickfang an neu zusammengefügten Textilien.

Die neue Zusammensetzung ändert die Wirkung der Stoffe. Es ist immer spannend, wie die Näherei fertig aussieht und zusätzliche Spannung kommt mitunter auf, wenn ein Stoff knapp reicht. Da kann noch mal zusätzlich Kreativität erforderlich werden.
 
Die Farben der Jeansstücken für einen Kissenbezug in blau und braun wirken zusammen asiatisch. In alter Tradition wurden die Streifen Stück für Stück verlängert und zusammengefügt.


 
 
Kissenbezug für eine Sitzbank
 
Mehr Kreatives gibt es immer am Dienstag hier