Montag, 31. März 2014

Polar-Krawatten-Kissen

Krawatten upcyceln macht mir Spaß. Besonders wenn es mit dem Rollschneider an ein besonders auffälliges Stück geht. Es ist mir ein Rätsel, für welche Zielgruppe der Schlips auf den Markt und an den Mann kam.

Aber egal, ich fand Material, Motiv und Farben haben eine 2. Chance verdient. So sind sie nun Blickfang auf einem winterlichen Kissenbezug geworden.
Als ich die Vorderseite zusammengesetzt und mit weicher Vlieseline verstärkt hatte überlegte ich, wie ich noch ein paar Stepp-Nähte platziere. Die Landschaft des Motivs inspirierte mich, diese Wellenbewegungen weiß auf weiß fortzuführen.
Der Reststoff der Krawatte fand als Paspel Verwendung.
Auf der Rückseite ganz unten ist ein Verschluss mit großen Druckknöpfen angebracht.
Krawattenreste sind hier vernäht.


 
 
Nicht vergessen, am 05.04.2014 ist Welt-Kissenschlacht-Tag.
Dann startet hier eine
Linkparty für selbst genähte und gestaltete Kissenbezüge.

Sonntag, 30. März 2014

NfL2 – Verwandlung – Entwürfe

Diese Woche treffen sich bei „Mama macht Sachen“ Näherinnen, die sich der Herausforderung stellen, einen Stoff entgegen seiner üblichen Nutzung zu verwenden.

Zu den Spitzenteilen, die ich hier vorgestellt habe gibt es in meinem Kopf nebulöse Vorstellungen und Ideen zur Integrierung in Oberteile sowie veränderte Farbgebung. Einige Teile und Stoffproben habe ich gefärbt, einzelne sogar zusätzlich mit Textilfarbe s/w oder blau angepinselt. In meinen Gedanken besteht die Schwierigkeit darin, die Farben bei Spitze, Ergänzungsstoff und Garn am Ende als Ganzes so hinzukriegen wie geplant. Letztens habe ich Kopfkissen (mit) gefärbt und anschließend festgestellt, dass der Nähfaden wohl kein Baumwollfaden gewesen sein kann, denn er blieb weiß.

So bin ich hin und hergerissen meine Teile zuerst lose zu färben (wie teilweise bereits geschehen) oder das fertig genähte Teil zu färben und mich überraschen zu lassen.

Auch habe ich Tischdeckenumrandungen mit rausgekramt, die vielleicht keine Farbe annehmen, dazu könnte ich einen eierschalenfarbenen Spitzenstoff kombinieren … Mal sehen, was passiert.

Zeichnen ist nicht so meins, so folgen ein paar provisorische Drapierungen:
 
 
Tischläufer Netzgewebe, müsste eine Halsöffnung rein ??


li.: Tischdeckenumrandung mit Eierschalen Spitzen-Stöffchen
re. Häkeldeckchen für Kombination mit Jersey in dunkelrot ??
 

Plauener Spitze, wahrscheinlich Kunstfaser, wie die Elemente oben fixieren?
 
Quadrate mit Klöppelgarn gruppiert, gefärbt und mit Baumwollgarn umhäkelt ...
 

Gardinenspitze gefärbt (Mischgewebe) kleine Ringe schwarz, Blüten weiß angepinselt
 
 
Gardinenspitze gefärbt (Mischgewebe) partiell verschiedentönig blau und silber angepinselt
 

Stoffspielerei mit Krawatte und Paspel

Thema der Stoffspielerei in diesem Monat bei Karen sind Bänder: Wäschebänder, Ripsbänder, Samtbänder, Hosenstoßbänder, Paspelbänder, Schrägbänder, Geschenkbänder, Gurtbänder, Satinbänder, Webbänder, Jostenbänder, Schuhbänder…

Interessant, denn Paspel wollte ich schon lange mal selbst nähen. Beim Durchlesen der Liste kam mir die Idee, die Paspeln mit Schnürsenkeln als Einlage und Krawattenstreifen außen zu nähen. Die Schnürsenkel an die ich dachte hatte ich leider nur als kurzes Stück vorrätig, so dass ich dickes Baumwollgarn am Balkon mit eingehängtem Kleiderbügel doppelt gedrillt habe. (Davon gibt es leider kein Foto)

Diese Stoffspielerei war für mich Gelegenheit, mich mal näher mit dem Nähmaschinenfuß für Reißverschlüsse anzufreunden. Nachdem ich begriffen hatte, dass die Schnur links neben der Naht unter dem herausstehenden Metallteil geführt wird ging es ganz gut.

Bevor es so weit war habe ich eine Krawatte zerlegt. Das dicke Ende habe ich in einer Länge von 45 cm breit-möglichst rechteckig zugeschnitten. Es soll mit asymmetrischer Anordnung Teil eines Kissenbezuges werden. Diese Fläche ist mit Bügelvlies entstretcht worden.
Das halbierte Reststück der Krawatte ergab etwas mehr als die benötigte Länge Paspel = perfekt.

Um das Vorderteil des Bezuges habe ich das selbst genähte Paspelband genäht.
Hilfreich hierfür war der Text bei
Nahtzugabe.  

Krawattenreste sind hier vernäht.

 

Samstag, 29. März 2014

Omas Kissenbezug …

… gibt’s nicht mehr. 
Ist mal wieder ein Spontan-Upcycling: Ins Nähzimmer kam der Bezug, um den Reißverschluss herauszutrennen, ging Ratsch-Ratz-Fatz. Weil es unerwartet schnell ging habe ich dann ein passendes Reststück Deko-Stoff in gleicher Breite zugeschnitten, Träger dran genäht und Trägerteil und Kissenbezug zusammengefügt.
Beutel braucht man ja immerzu und überall …



verlinkt bei 12 Monate * 12 Taschen

Ein weiterer Kissenbezug entstand aus gleichem Grund mit dem Versuch, eine Ecke für die Verstauung anzubringen, war allerdings der Stoff zu dick oder der Tunnel hätte länger sein müssen ... er passt nicht rein ...
 
 
Und noch einer aus einem typischen Asia-Kissenbezug. Ein Teil der Rückseite wurde als Träger verwendet und durch einen Stoffrest ersetzt.
 


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine weitere Linkparty:

Freitag, 28. März 2014

Webtischdecke verwandelt

Tischdecken der Größe 80 x 80 cm haben ein optimales Stoff-Potential für Beutel. So auch hier:
  •  an 2 Seiten Streifen abgeschnitten für Träger
  • Tischdecke mittig geteilt
  • Zusammengenäht mit dem Web-Band der Tischdecke nach oben
  • Träger befestigen … 
  • fertig ohne Abfall ;-))
Da der Stoff auf der einen Seite hell und der anderen dunkel gewebt war habe ich mal so und mal so außen gelegt.


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Beutel-Drillinge

Wenn ich angesammelte Textilien aus dem Stoff-Vorrat aussortiere gebe ich ihnen gerne ein weiteres Leben als Beutel. In diesem Fall ca. 1 Meter Kunstfaser-Deko-Stoff (ist mir zugelaufen). Dünn, leicht und strapazierfähig ist der Stoff, das Muster Geschmackssache.
Wäre die Gelegenheit gewesen, mal die „Beutel im Zipfel“-Herz-Version zu probieren, denn der Stoff ist knitterarm. Zu spät …
Bei der nächsten Gelegenheit werden die Beutel verschenkt.


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Donnerstag, 27. März 2014

Beutel mit Schrägbandkante

Noch eine Tischdecke 80 x 80 mit Randstreifen habe ich zerlegt und als 2 Beutel neu zusammen genäht.
Die Träger habe ich am Farbstreifen befestigt und diesen als Ring links auf links am Taschenkörper angenäht, gebügelt; zuletzt auf die Nahtzugabe ein Schrägband gesetzt. Zur Stabilisierung noch ein Zierstich drüber, fertig.


Zierstiche über unterschiedlich viele Lagen Stoff gelingen mir nie gleichmäßig, wie ist das bei Euch?


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Nachtrag:
Auf den Tisch darf so etwas filigranes: Netzstickerei 80 x 80 cm

Noch eine Tischdecke …

… immerhin Baumwolle (steht auf dem Info-Fähnchen) ... eine quadratische Decke mit umlaufender grüner Kante an Briefecken habe ich aufgetrennt, denn unbedingt musste ich mal meinen neune Naht-Trenner probieren, geht super. Die Stoffstücke zerschnitten für 2 Beuteltaschen, vorgebügelt, mit dem Bügeleisen Mitte und die Trägerbefestigungspunkte markiert sowie alles wieder zusammen genäht.

Bei einem Beutel habe ich mal wieder eine Lasche zur Befestigung nach dem Falten angebracht, so bleibt er leicht und nimmt nicht viel Platz weg in der Handtasche oder wo auch immer er auf seinen Einsatz lauert.
 
 
Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Mittwoch, 26. März 2014

Strickpullover mit Blattmuster

1990 habe ich einen Pullover aus Baumwollgarn mit Blattmuster gestrickt nachdem ich bei Wollversand Hartmuth (Kennt den noch jemand?) ein Wollpaket von mehreren kg Wolle bestellt hatte.
Notizen zum Stricken und Skizzen finden sich dazu in meinem A5-Buch. Experimentiert habe ich dabei mit einer Neuanschaffung, meiner Einbett-Strickmaschine Brother KX 395, die ich nur noch selten aus ihrem Karton raus hole. Letztendlich nutze ich sie nur für glatt rechts Gestricktes.


Die Fotos entstanden 1991 in Amsterdam und 1998 in San Francisco mit kurzer Hose.
 

 

Dienstag, 25. März 2014

Schlüsseltaschen schwarz-weiß

Resteverwertung von Patchwork-Näherei ist eine Herausforderung, die Spaß macht.
Hier hatte ich mal eine Streifentechnik ausprobiert, bei der als „Abfall“ Dreiecke entstanden. Diese und andere Stoffreste habe ich in Crazy-Patchwork auf Stoffstücke in passender Größe für Schlüsselmäppchen genäht …



Klein und fein: Schlüsseltaschen

Aus einer Krawatte sind hier 2 Stifte-Mappen entstanden.
Die restlichen Stoffreste der Seidenkrawatte sind nun Schlüsseltäschchen, eine kleine Näherei mit schnellem Erfolgserlebnis.

Die linke Stoffschichtkreation zeigt das untere Mäppchen.

Dienstag, 18. März 2014

Schlüsseltäschchen aus Stoffresten rot und schwarz

Neulich habe ich eine Krawatte für eine Schrägbandeinfassung zerlegt. Davon sind noch ein paar kleine Stoffstückchen übrig, die ich nicht weg werfen mag. Zusammen mit anderen Stoffresten habe ich in einer Art freiem Crazy-Patchwork die Stückchen in Streifen auf ein Vlies genäht, abgesteppt und eine neue Schlüsseltasche für meinen Autoschlüssel genäht. (Fläche für ein weiteres ist übrig) Innen ist ein kleiner Karabiner befestigt. Gefüttert habe ich nicht, denn meistens bleibt das Täschchen ohnehin verschlossen an seinem Platz in der Tasche, ich muss es nur bei mir haben.

 
 
 

Falttasche aus Tischläufer

Meine letzte Falttasche hat einen neuen Besitzer gefunden, Grund genug, eine weitere zu nähen. Dieses Mal wollte ich eine kontrastbetonte Spitze am Ende der Verbindung. Darunter ein Druckknopfverschluss.

Obwohl ich viele Stoffe vorrätig habe ist mir die Auswahl eines geeigneten, tragfähigen Stoffes schwer gefallen. Ein Tischläufer aus relativ festem, bedruckten Baumwollstoff hat eine neue Aufgabe bekommen. Nun kann ich ihm schwere Einkäufe zuverlässig anvertrauen. Futter ist nicht eingesetzt.
 

Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty
http://123-nadelei.blogspot.de/2014/02/nix-plastix-linkparty.html
 
 

 

Sonntag, 16. März 2014

NfL2 – Verwandlung – Inspirationssammlung

Die zweite Herausforderung in diesem Jahr bei „Nix für Lemminge“ dreht sich um Verwandlung. Zentrales Element soll ein Stoff sein, der entgegen seiner üblichen Verfahrensweise verwendet wird. Es geht um die Auseinandersetzung mit Materialeigenschaften und Möglichkeiten, gleichzeitig Assoziationen zum unüblichen, zweckentfremdeten Einsatz des Materials. Das fertig genähte Kleidungsstück soll alltagstauglich sein und möglichst aus vorhandenen Materialien entstehen.

Eine sehr anspruchsvolle Herausforderung, über die ich schon ein paar Tage nachdenke. Dabei kommt mir ein TV-Bericht in den Sinn, keine Angst, so krass wird es hier nicht, ist ja auch nicht alltagstauglich und zeitgemäß – so viel Plastik.

Als ich meine Stoff- und Materialvorräte sichtete kam es unausweichlich dazu, dass ich folgendes als geeignete Ausgangsmaterialien heraus kramte:






 
Ich hoffe, ich bin damit im Thema, auch wenn es Teil-Upcycling werden wird. Es könnte für mich etwas entstehen, das ich demnächst im Alltag dringend brauche. Und sollte es nicht so ausfallen wie ich es mir vorstelle, dann trage ich es in der anderen Hälfte des Tages. Bilder als Ideenorientierung sind hier dabei, Färben ist sicher auch im Spiel.

Ich bin gespannt auf die Inspirationen der anderen Teilnehmer, ein erster Blick hat gezeigt, dass die Hürde hoch liegt. Nach der letzten Herausforderung habe ich mir vorgenommen, meine Näherei einfach zu halten. Mal sehen, ob ich meinen Vorsatz einhalten kann.

Donnerstag, 13. März 2014

Falttasche braun-beige

Bei Fädchen habe ich praktische Falttaschen gesehen und musste auch eine nähen. Aus dem Stoffdepot habe Musterstoff eines Deko-Stoffangebotes gezogen, gerade die richtige Menge, noch mal über den Schnitt nachgedacht und folgendermaßen zugeschnitten:

An der fransigen Seite 2 x 9 cm a 58 cm für die Träger; 90 x 45 cm für den Taschenkörper.
Ein „Spüli-Vlies“ zugeschnitten mit 23 x 31 cm, hälftig gefaltet und eine Ecke abgerundet. Aus dem Rest 2 Streifen a 3 cm für die Mitte der Träger als Einlage. Auf die abgerundete Spülvliesfläche kam der Reststoff. Mit kreisförmigen Bewegungen unter Nähnadel habe ich mich ausgetobt … anschließend die gerundete Seite mit einem Stoffstreifen verstürzt, mit Knopfloch versehen … an der anderen Seite ein passender Knopf

Angenäht habe ich diese dekorative sichtbare Fläche so, dass oben eine kleine Eingriff-Tasche entsteht.

Insgesamt eine angenehme kleine Näherei mit praktischem Ergebnis. Vielen Dank nochmals an „Kleines Fädchen“ für die Inspiration“ und Verlinkung bei meiner Aktion „NixPlastix“

Afro-Jersey-Shirt

Einladung zu einer Foto-Premiere, was ziehe ich an? Jersey-Shirt mit Afro-Muster 

Beim Zuschneiden habe ich das Muster asymmetrisch längs angeordnet. Über die Schultern samt Halsöffnung wechselt die Musterrichtung.
Aus dem Reststoff gab es eine Überziehjacke ebenfalls mit längs angeordnetem Muster. Einfarbiger Jersey wurde im Mittelbereich der Ärmel verwendet, ist trotzdem reichlich Muster.

Jacke (links) und Shirt (rechts) trage ich gerne und fühle mich bei vielen Gelegenheiten passend angezogen.
 
 

Montag, 10. März 2014

Gardine und Lampenschirme

Auf dem einen oder anderen Blog wird Stoffinventur gezählt. Für eine solche Statistik könnte ich gerade guter Dinge sein, denn ich habe gut 10 Meter Kunstseide und etwas Gardinenstoff vernäht. Die Seide mit großflächigem Schwarz-weiß-Muster habe ich schon ein paar Jahre aufbewahrt und endlich hat sich die Besitzerin entschlossen, Übergardinen daraus zu nähen. Zusammen haben wir zugeschnitten, gebügelt, die Seiten umgenäht und Zugband angenäht. Nun folgt sicherheitshalber erst mal eine Wäsche und die Länge wird abgesteckt. Deshalb gibt es von der Übergardine (noch) kein Foto.

In einem Zug mit den neuen Übergardinen sollten auch Lampenschirme gereinigt werden. Leider waren die Schirmbezüge nach dem Entfernen zum Waschen nicht mehr zu gebrauchen, so dass neue her mussten. Nach Inspirationssuche auf diversen Fotoplattformen flatterte wie gerufen ein Stück Gardine mit aufgeflocktem Muster ins Haus. Daraus sind einfache, klassische Schirmbezüge entstanden. Oben ist ein Garn-Ring eingezogen, unten ein Gummibandring. Aus einem kleinen Rest Kunstseide gab es ein Band für jedes Lampen-Schirmchen. So passen sie perfekt zur Übergardine.

 
 

Sonntag, 9. März 2014

Einladung zum Kaffee in Thüringen

Heute lade ich Euch auf einen ganz besonderen Sonntags-Kaffee ein.
Entdeckt habe ich dieses einmalige Plätzchen durch die Einladung einer Freundin. Schon im Vorraum empfing uns ein Baum mit einmaligen Blüten: Sammeltassen.

Im Café roch es unbeschreiblich gut nach frisch geröstetem Kaffee. Kein Wunder denn wir standen inmitten einer Kaffee-Rösterei mit stylisch hergerichteten Tischen und Sitzgelegenheiten für Kaffee und Kuchen.
Die im Vorraum aufgehängten Säcke kann man übrigens auf Anfrage kaufen.

 
Kaffeerösterei Zella-Mehlis, Talstrasse 77,
geöffnet Dienstag - Freitag + Sonntag 14:00 - 18:00 

Samstag, 8. März 2014

Nelken zum Internationalen Frauentag

Das heutige Datum ist für mich verbunden mit Nelken für werktätige Frauen in der DDR. Zufällig habe ich gerade gehäkelte Nelken in rot und weiß, die diese Erinnerung passend abbilden.
Die Häkelblumen habe ich als Geschenk aus einem Nachlass und bin dabei, farbige Blüten durch weiße zu ersetzen. Das ist meine allabendliche Entspannungsübung.


 
 
 
Glückwunsch Ihr Frauen, meine Blumen heute sind für Euch.
 

Dienstag, 4. März 2014

Mützen, Schal und Söckchen in blau-weiß

Winter ade ... beim Stöbern in alten Fotos habe ich gestrickte Accessoires für kleine Jungs gefunden. Vor ein paar Jahren habe ich für meinen Enkel Söckchen, Zipfelmütze und warmes Halstuch aus Farbverlaufsgarn gestrickt. Auf die Zipfelmütze ist ein Norwegermuster eingestickt.


Aus Restwolle gab es später noch eine Mütze. Bommel-Garn in den gleichen Farben wurde angeschlagen und rahmt das Gesicht ein. Am oberen Ende sind 3 Stränge unterschiedlicher Länge mit Abschluss aus Bommel-Wolle. Die wackeln lustig beim Spielen.

Steinzeit-Kostüm

Am heutigen Upcycling-Dienstag habe ich ein Foto aus den 70er-Jahren aus dem Archiv gekramt. Eine typische DDR-Decke wurde in ein Steinzeit-Faschingskostüm verwandelt.
Man beachte die Accessoires: Bund-Täschchen, Armbänder, Mäuse-Schuhe ... Hellau 



Dieser Geck sieht heute ganz anders aus, so dass ich nicht verfremden brauche.

Montag, 3. März 2014

Schatzkoffer aus Geschwenda

Getrödelt, gefunden, gefreut … letzte Woche fanden eine Freundin und ich einen Retro-Koffer in einem Gebrauchtwarenladen. Weil der Verschluss klemmte gab ihn die Verkäuferin kostenfrei ab. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl stellte sich heraus, dass der Verschluss intakt ist und der Koffer ein einwandfreies Inneres hat. Hergestellt wurde der Koffer ganz in der Nähe: „PGH Koffer und Sattlerwaren Geschwenda“ aus Vulkanfieber (zu Rohpapier verarbeitete Pflanzenfasern werden pergamentiert).

Gereinigt darf er jetzt meine Schätze an Spitzen, Bordüren, Kunststrickdeckchen und Häkeldecken aufbewahren. Der Koffer hat einen Platz im Nähzimmer bekommen und passt dort sogar zur Tapete.

Sonntag, 2. März 2014

From a far away place – Finale bei „Nix für Lemminge“

Dieses Wochenende ist Abschluss Präsentation für nicht-europäisch inspirierte, selbst konstruierte Kleidungsstücke. Meine Jacke ist leider noch nicht fertig. Zeigen möchte ich sie trotzdem, denn man sieht, was und wie es werden soll. Gerne möchte ich die Nähte seitlich noch mit roten Stichen versehen damit die geflieste Nahtzugabe anliegt. Erst dann werde ich das Futter an einigen Stellen befestigen und den Abschluss unten umnähen, seitlich kleine Schlitze.

Als Verschluss werde ich zuletzt verdeckt mittelgroße Druckknöpfe anbringen.
Wenn es fertig ist ergänze ich an dieser Stelle ein Tragefoto, versprochen.
 
 
Nun schaue ich mal, was die anderen Näherinnen präsentieren.

Nachtrag: Noch immer stichle ich an der Befestigung des Futters,
              unten ist noch umzulegen.
              Wird Zeit, dass es fertig wird, denn die neue Aktion startet ...


1. Runde: 08.01.14 Shirt asiatisch inspiriert
2. Runde: 19.01.14 Chinesisch inspirierte Jacke – Nix für Lemminge
3. Runde: 02.02.14 Gedanken zur Chinesisch inspirierten Jacke 
4. Runde: 17.02.14 Work-in-progress-Treffen bei „Nix für Lemminge“
    Finale:  02.03.14