Sonntag, 17. Mai 2015

Buchrezension: Freie Schneidtechniken

Freie Schneidtechniken für Patchwork (fast) ohne Schneidelineale eröffnen Möglichkeiten für moderne Patchwork-Näherei mit unendlicher Gestaltungsvielfalt.
Einen leicht zugänglichen Einstieg zeigt das Buch von Tina Mast:

Freie Schneidetechniken: Streifen, Blockhaus, Teppichschnitt
    

Erscheinungstermin : 14.06.2010
Format : 20,0 x 27,0 cm
Umfang : 64 Seiten
Verlag: OZ Verlag creativ
ISBN : 978-3-8410-6010-5


Die im Untertitel des Buches genannten Anwendungsgebiete: Streifen, Blockhaus, Teppichschnitt werden im Buch mit Fotos und gut verständlichen Anleitungen vorgestellt.
Anwendungsbeispiele wie Ordnerhüllen, Stifte-Mäppchen, Pinsel- und Stricknadelrolle, Tasche, Kissenbezüge, Wandbehang, Wellenbilder und viele andere zeigen Ergebnisse und Möglichkeiten freier Schneidtechnik. Die Anleitungen bauen auf das Kapitel "Grundlehrgang" im ersten Teil des Buches auf welches anschaulich darstellt wie Stoff-Flächen mit freier Schneidtechnik entstehen.

Die Beschäftigung mit diesem Buch zeigt mir neue Gestaltungsmöglichkeiten mit Stoff und motiviert mich nur mit dem Rollschneider aus ein paar Stoffresten Streifen mit leicht welligen Schnitten zu schneiden. Nach dem Zusammennähen bin ich überrascht, wie zweidimensional sich die Flächen fügen und gleichzeitig motiviert, weiter zu experimentieren. Meine ersten Experimente ergaben diese Flächen:


schwarze, rote und orange Streifen


 
Reststück der Spielerei in freier Schneidtechnik + Karabinerstreifen

und ich weiß auch schon, was es werden wird. Weitere Projekt-Ideen mit dieser Technik geistern schon in meinen Gedanken und ich kann es gar nicht erwarten, sie umzusetzen.

Freie Schneidtechnik finde ich spannend. Das Thema werde ich mit der Buchrezension am 21.06.2015 weiter verfolgen. Die nächste Buchvorstellung widmet sich dann erneut freier Schneidtechnik für Patchwork-Motive.

Kommentare:

  1. Das ist ein Thema das mich sehr interessiert. Danke für die Buchvorstellung.
    LG mond-sichel

    AntwortenLöschen
  2. Der Einband sieht schon verlockend aus und das Thema macht neugierig (muss man da etwa mal nicht so exakt arbeiten?).
    Deine Beispiele echt gelungen!
    LG Judy

    AntwortenLöschen