Sonntag, 24. April 2016

Kindershirts im Nähkorb

Frühling, diese Zeit im Jahr bringt das Bedürfnis nach Ordnung und Aufarbeitung, auch im Nähkorb. Diverse Kindershirts waren dort gestrandet, Zeit etwas zu unternehmen, sonst hat es sich erledigt. Nähte auftrennen und kleine Ergänzungsnähte von Hand mag ich derzeit abends gerne als Einschlaf-Mediation.

1. Schnelle Applikation
Ein schwarzes Shirt bekommt eine Applikation von einem anderen Shirt mit Flecken am Kragen.
Das Motiv wird grob ausgeschnitten und mit Büroklebestift zum Aufnähen fixiert. Umnäht habe ich mit Zwillingsnadel, anschließend feiner ausgeschnitten.


2. Kragen ab
Weiße Teile an Buntwäsche ... irgendwann sind sie nicht mehr weiß, also ab damit.

 
Auf die alte Nahtkante ist ein dunkler Jerseystreifen mit Zwillingsnadel genäht und im Rig-Rag-Style eingeschnitten:
 
 
3. Zu spät = zu klein
Gelegenheit mal einen Shirt-Beutel zu nähen:  schnipp-schnapp ... Ärmel ab, unten zunähen und offene Kanten mit der Overlock umkreisen (mit der gerade eingefädelten Farbe). Die Männer im Haus benutzen das Teil sehr gerne für Einkäufe.
 
 
Übrigens wird es ab 01.05.2016 hier eine Linkparty für Upcycling Einkaufsbeutel geben. Eigentlich hat das Meiste Textile, das wir aussondern Beutelpotential. Das Besondere sind Erinnerungen und Geschichten, die wir mit den Sachen verbinden wenn sie als praktische Helfer noch ein Weilchen bleiben.
 
4. Mal was Neues
Minions ... sehr beliebt; 1/2 Meter bedruckter Jersey ergab ein Shirt, eine Mütze und einen Hals-Strumpf.
 
 
5. Neu und Alt
Ein Jersey-Restpostenstück wurde zusammen mit Stücken eines Shirts von Mama zum Schlafanzug. Optional war die Hose auch als Winterunterhose gedacht.
 


Kommentare:

  1. Liebe Ute,
    da hast Du Dir ja eine Menge einfallen lassen, um geliebten Shirts ein zweites Leben zu geben! Und das Minion-Ensemble ist ja sicher auch heißgeliebt.
    Bei dem Jerseybeutel hätte ich Sorge, dass es sehr ausleiert, da fühle ich mich mit den Webware-Beuteln irgendwie "sicherer". Aber es sieht auf Deinem Foto so aus, als würde es funkionieren...
    LG
    Valomea

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    1. Die Näh-Stege zwischen rot weiß halten es sehr formstabil.
      Ich wage es bisher nicht, Schlitze einzuschneiden, um eine Netzstruktur zu erhalten denn ich befürchte Belastungseinschränkungen.

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  2. Da warst Du aber fleißig und hast soo viele Sachen gerettet.
    Mit den weißen Teilen an bunter oder sogar weißer Kleidung, das ist immer schwierig.
    Ich nehme mir sozusagen mein Leben lang vor, sowas nicht mehr zu kaufen, aber es passiert immer wieder. Seit ein paar Jahren sind das dann eher s/w Stoffe, die man dann von Hand wäscht, weil man Angst hat, es färbt was aus.
    LG Judy

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