Sonntag, 27. Oktober 2013

Stoffmanipulation Spinne mit Netz

Das Thema der Stoffspielerei für Dezember hat sich Schuschna ausgedacht. Seit Bekanntgabe habe ich überlegt, wie ich dazu was nadeln kann. Einfach etwas ausprobieren ohne die Probe dann auch zu nutzen widerstrebt mir.
Zunächst habe ich mal in meinen Stickbüchern von Constanze Howard geblättert, an Wilhelm Busch gedacht um schließlich jahreszeitengerecht Mützen zuzuschneiden. Spider ist ja bei Kindern beliebt. Mit dem Träger der Mütze habe ich sicherheitshalber meinen Plan besprochen, so dass die Mütze auch getragen wird. Kleine Persönlichkeiten haben schon eigene Vorstellungen, was sie mögen und nicht wollen.

Als Basis habe ich roten Jerseystoff - ein Shirt-Upcycling - verwendet. Die Stickerei habe ich mit 2 Techniken probiert:
- mit Zierstichen der Nähmaschine, wobei ich mir die Linien etwas stärker gewünscht hätte,
- mit Handstickerei, wobei ich einen Stich wählte der mit dem Jersey zusammen elastisch bleibt.
Für den mehrfarbigen Rand habe ich einen Rest Jersey verwendet.


Inspiriert von den Echt-Unecht-Spielereien habe ich mich an einer Spinne versucht. Filigrane Sachen sind nicht so mein Ding. Die Spinne hängt frei am Verlauf Ihres Netzes.


 

Die Mützen sind beim Fotoshooting gut angekommen mit Vorfreude, die Erzieherinnen in Kindergarten zu erschrecken, wenn die Spinne baumelt.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Häkel-Weste, ein Rückblick

Nicht zu übersehen ist derzeit die Beliebtheit von gehäkelten Dingen. Selbst Männer haben begonnen zu häkeln. Mit Häkelnadeln wird Masche um Masche ineinander gereiht. Das macht Spaß weil man nichts weiter benötigt als eine Häkelnadel und Wolle ... zugegeben eine Idee und eine Anleitung können nicht schaden.

Für MMM habe ich heute im Fotoarchiv gekramt und ein einziges Foto mit meiner jugendlichen Häkelweste gefunden, leider ist es nicht farbig. Die Weste ist aus allen möglichen Wollresten meiner Oma entstanden. Vorne mittig in gelb-orange ein Sonnenstern und hinten Runden in Kreisanordnung die dann in ein Quadrat übergehen. Die kleinen Schulter-Grannys waren mit Blümchen. Als Abschluss unten hatte ich in die Häkelei Strickmaschen gezogen und ein Stück Rippenstrick ergänzt.

Aus heutiger Sicht betrachtet denke ich, dass es ein unbewusstes frühes Revival der Flower-Power-Mode war. Obwohl reichlich bunt habe ich die Weste mit verschiedenen Oberteilen gerne kombiniert, unverzichtbar mit der FDJ-Bluse ...

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Nationales Fliesen-Museum Lissabon

In Lissabon, in den Räumlichkeiten des ehemaliges Kloster Madre de Deus findet man das Museu Nacional do Azulejo (Nationales Fliesen-Museum) mit den repräsentativsten Beispielen portugiesischer Mosaik-Kunst. Viele einzigartige Fliesen vom 15. Jahrhundert bis zur neuen Zeit sind ausgestellt.

Mittelpunkt des Museums ist die Kirche der Mutter Gottes, in den 1550er Jahren von König João III e sua mulher D. John III und seine Frau D. Catarina de Áustria. Katharina von Österreich gebaut. Die Kombination von religiösem Prunk mit blau-weißen holländischen Kacheln habe ich anderswo noch nirgends gesehen.

Wer schon mal einen Patchwork-Block genäht hat, dem fallen die Parallelen der Gestaltung und der Kombination von Kacheln und Blöcken auf:
 
 
 

Weitere Fotos von Fliesen aus Lissabon hier, hier und hier ...

Schlafanzug für kleine Mäuse

Irgendwann irgendwo habe ich einen Jersey-Stoff mit Mäusen gefunden und ein Stück gekauft.
Ein Schlafanzug sollte es werden. Die Suche nach passendem blauen Jersey zur Kombination war langwierig und schließlich zerteilte ich ein Sport-Shirt. So hatte ich schon mal den Halsausschnitt fertig. Der Stoff reichte noch für ein weiteres Oberteil und wird gerne mit einfarbigen anderen Schlafanzughosen kombiniert.



Übrigens gießen kleine Mäuse ganz früh gerne Blumen.

Teamwork-Stickerei

Zur Verschönerung einer Fleece-Jacke hat der Träger ein Auto-Motiv ausgewählt und anschließend auch die Farben zum Sticken. So macht Maschinensticken Spaß.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Piratenshirt für Jungs

Kindershirts haben begrenzte Nutzungsdauer, so auch das Piratenshirt meines Enkels. Zum Upcyceln von Aufdrucken und Aufnähern lag es im Nähzimmer rum.
Beim letzten Blau-Färben (Simplicol Echtfarbe Kobaltblau) habe ich ein Kindershirt abgebunden und probiert, ob auch mit normaler Farbe Batikfärben gelingt. Dieses Shirt habe ich mit Teilen des zu kleinen Shirts zusätzlich gestaltet und den Rest als Ärmel angenäht.

Kissenbezug upcyceln

Mitunter sammeln sich im Nähzimmer Dinge an, die einfach mal (schnell) zu erledigen sind.
So auch bei ein paar Kissenbezügen, die ich geschenkt bekam um die Reißverschlüsse wieder zu verwenden. Beim Auftrennen dachte ich mir: "Mach' doch Henkel dran, Einkaufsbeutel werden immer gebraucht ... Ein gefärbtes Kunststrickdeckchen brachte noch etwas Abwechslung auf die einfarbige Fläche.

Montag, 7. Oktober 2013

Shopping-Bag schwarz-weiss

Ausgangsidee für diese Tasche war ein Bild, das ich mal in einer Hotel-Lobby gesehen habe: Ein Foto in Schwarz-weiß, bei dem Haare und Hintergrund optisch ineinander übergehen. Als Stoff für den Taschenkörper habe ich Denim-Gewebe gewählt, für den Hut Wildseide und für die Haare Jersey-Streifen. Am Ohr baumelt ein angemalter Einkaufsship.


An den Seiten sind 2 kleine Taschen für Schlüssel und Handy integriert und innen reichlich weitere Taschen am Futter für die Dinge, die ich unterwegs gerne bei mir trage.

Beutel mit Gardinen-Upcycling

Neulich habe ich einen Beutel geschenkt bekommen, der vor Jahren aus sehr unterschiedlichen Materialien (Baumwolle und Gardine) genäht wurde.


Ist in der DDR genäht worden, wahrscheinlich in den 70er Jahren.

Donnerstag, 26. September 2013

Stoffspielereien mit Stickereien und Streifentechnik

Diesen Monat sammelt Lucy Stoffspielereien mit Stickerei. Das Thema ist offen auch für die Einbeziehung vorhandener bestickter Stoffe.

Bei mir verbindet sich das Thema mit dem Ziel, einen Lasagnequilt zu nähen. In Videos wird meistens auf die Schnelle ein Jelly Roll verwendet. Da ich reichlich Stoff im Schrank habe wollte ich davon etwas verwenden und vorher teilweise verändern, so dass sich eine blau-weiße Mischung ergibt.

So habe ich weiße Baumwolle wie ein Plissee gebügelt und die Kanten mit Textilfarbe getränkt:
In einer 2. Variante habe ich einen schrägen Verlauf gebügelt, die Linien mit ein paar zusätzlichen Stempeln ergänzt und nach dem Trocknen farbechtes, kochbares Stickgarn mit Zierstichen der Nähmaschine aufgenäht:

Mit der Restfarbe und einem Reststoff habe ich noch ein paar Kreise gestempelt, um die Stoffauswahl zu vergrößern:



Weitere Stoffstücke aus meiner Sammlung, darunter auch bestickte Deckchen und gefärbte Stoffe ...


... habe ich in Streifen von 6 cm geschnitten und zu einem gut 60 Meter langen Streifen verbunden. Als Orientierung zum Nähen habe ich den anzunähenden Streifen gefaltet und mit dem Fingernagel den Verlauf der Naht markiert. Anders als in den Videos (Race-Quilt) habe ich die Nahtzugaben gebügelt und die Ecken abgeschnitten.
Wie in vielen Anleitungen zu sehen ist werden dann Anfang und Ende des Streifens rechts auf rechts übereinander gelegt und bis zum Zusammentreffen vernäht; kurz vorher trennen. Diese Prozedur dann bis zum Erreichen des Endmaßes fortsetzen.
Praktisch fallen so gut wie keine Stoffabfälle an.
Das Nähen ist spannend, da der Zufall das Aufeinandertreffen der Stoffe bestimmt.



Meine Fläche ist reichlich groß und bekommt keinen vergrößernden Rand.
Als Hintergrund verwende ich ein klein blau geblümtes Bettlaken und als Vlies ein Malimo-Bettlaken.

Eine ältere Nähmaschine mit großer Auflagefläche beim Nähen habe ich im Schatten der Nähte auf den Nahtzugaben gequiltet, Der Rand fehlt noch.


Nachtrag im November 2013: fertig ...






Aus den Resten wurde eine geräumige Tasche / Tote Bag:


Als Futter wurde ein Tischläufer upcycelt:




Dienstag, 17. September 2013

Azurblau Batik-Färben

Unser Wochenend-Besuch erzählte von einem Missgeschick beim Wäschewaschen, bei dem das Lieblings-Shirt rosa einfärbte und fragte, ob man daraus noch was Anderes nähen kann.

Mir kam die Idee, endlich mal Batik färben selbst auszuprobieren. Das Shirt wurde mit Packschnur abgebunden. Außerdem suchte ich noch einige Damast-Stücke, Kinderunterhemden und Häkeldeckchen zum Färben raus. 6 Liter warmes Wasser, 6 Esslöffel Salz und eine Packung Marabu Batik Azurblau habe ich im Einkochtopf gemischt, die Wäsche zugegeben und bei Bewegung der Wäsche aufkochen lassen. Die Färbewäsche habe ich anschließend nochmals bei 30 Grad gewaschen.

Das Ergebnis hat uns sehr gut gefallen. So sah das Shirt mit Batik-Färbung aus:
 
 

Leider habe ich nur wenige Stoffstücke abgebunden mit gefärbt und werde so etwas demnächst wiederholen.
 
 

Sonntag, 8. September 2013

Alle Jahre wieder ...

... ich weiß, es dauert noch bis Weihnachten. Ich habe schon mal was für die neue Advents-Dekoration vorbereitet: Shabby-Kerzenständer
In den 70er Jahren gab es viele Hobby-Heimwerker, die welche drechselten und auch im DDR-Kunstgewerbe wurden welche angeboten. Dergleichen habe ich neulich in einem Gebrauchtwaren-Laden gefunden und mitgenommen. Zum Abschleifen mit Metalltopfkratzer oder Drahtbürste war ich zu ungeduldig und hab die handlichen Teile kurzerhand mit in die Spülmaschine gepackt - ich weiß, ist brutal dem Holz gegenüber. Andererseits haben mir Bekannte erzählt, dass sie ihre schon lange verbrannt haben. Der Spülgang war ganz effektiv und ich brauchte nur noch wenig an der Oberfläche zu kratzen. Ein Kerzenständer, welcher aus verschiedenen Holzarten zusammengeklebt war, hat sich in Einzelteile aufgelöst (besser früher als später).
Zunächst habe ich die Teile mit farbiger Acrylfarbe gestrichen. Diese Schicht soll später da und dort hervorblitzen. Außerdem verhindert sie einen späteren gelben Farbdurchschlag vom Holz.
Auf die rote Farbe dann weiße Farbe bis es gefällt ... und ein bisschen Gebrauchsspuren mit dem Topfkratzer, Advent, Advent ...

... einen brauch' ich noch, denn es hatte sich ein Teil mit eingesetztem Reagenzglas eingeschmuggelt (der große), auch schön für grüne Kleinigkeiten.
Weil ich mich nicht entscheiden konnte sind's ein paar Drechselteile mehr - auch gleich für die Ferienwohnung.

 

Freitag, 6. September 2013

Marmeladenglas-Geschenkverpackung

Von einer Freundin bekam ich diese Woche ein mit viel Liebe selbst gemachtes Geschenk:
selbst gekochte Marmelade. Da sie meine Vorliebe für upcycelte Deckchen kennt hat sie eine weitere Möglichkeit gefunden, kleine Spitzendeckchen groß raus kommen zu lassen:


Die Geschenkeanhänger sind ebenfalls selbst getöpfert und rückseitig mit einem kleinen eingravierten Gruß versehen.

Deckchen Können Mehrweg-Geschenkverpackungen werden, probiert es mal aus:


Sonntag, 1. September 2013

Heiße Reifen - Bikerstreifen

Vor einiger Zeit hatte ich Spaß mit Stempelexperimenten. In Gesellschaft von Bikern wurde die Idee geboren, doch mal mit Reifen zu stempeln. Anlässlich einer Gartenparty wurden dann Shirts individualisiert:
Jeder Motorradfahrer brachte ein Shirt mit, wählte eine Textilfarbe und führ seine Spur eigenhändig auf sein Shirt. Die Shirts kommen ins Reisegepäck der bevorstehenden Tour durch Spanien und Portugal.


 
Vielen Dank an Herrn Scheller für die Reifenspende.
Creadienstag + Alles für den Mann

Ampel-Upcycling

Letzten Monat ging es bei Stoffspielerei um gekreuzte Fäden. Die Blumenampeln, die ich vorstellte, habe ich inzwischen mit Waschlauge gekocht und gewaschen, um sie heller werden zu lassen. Stellenweise gab es nach dem Trocknen einen ungewollten Shibori-Effekt und Reste dunkler Ursprungsfarbe kam nach dem Trocknen am Rand der Markamee-Knoten hervor. So folgte noch ein Waschgang in Chlor-Lauge und eine der beiden Ampeln sah ganz passabel aus. So hängt sie nun als eine Art Raumteiler im Treppenhaus.

 
Geschmack ändert sich, hier ein Rückblick. Eine Ampel war schon mal da ... alles bleibt anders ...  1995 ... 2004 ... 2013 (oben) ...

Donnerstag, 29. August 2013

Sommerkleid mit Rosenstickerei

In den 90er Jahren habe ich ein Sommerkleid mit gesticktem Einsatz genäht. Die Vorlage ist aus der Zeitschrift "Handarbeit" Ausgabe 1984-01. Um das Kleid schneller fertig zu stellen habe ich mit dem Zick-Zack-Stich meiner Veritas-Nähmaschine experimentiert. Vorn Hand sticken sieht edler aus, dauert allerdings auch ein Weilchen länger. Als Stoff wurde ein Baumwollbettlaken verwendet. Mangels Vlieseinlage ist ein Scheuertuch dazwischen gelegt.  Heutzutage könnte man den Einsatz auch mit der Stickmaschine ...        RUMs
 
 

Inhalt der Zeitschrift "Handarbeit" Ausgabe 1984-01
Seiten 03-09 Stickerei-Motive für Tischdecken, Kissen und Vorhänge
Seiten 10-15 Webereien in Kelim und Gobelintechnik sowie Phan­tasie-Bindungen.
Seiten 16-21 Modische Bekleidung mit reizvollen Stickereien.
Seiten 22-23 Bestickte Tücher aus zarten Geweben.
Seiten 24-25 Gürtel aus Gurten und Kordel für sportliche Mode.
Seiten 26-29 Farbenfrohe Schuhe und luftige Sandalen für den Sommer.
Seiten 30-33 Eierbecher oder Serviettenringe aus Holz.

Mittwoch, 28. August 2013

Jersey-Kräuter-Shirt


Einen Sommerlieblingsschnitt zeige ich heute bei MeMadeMittwoch. Abgenommen von einem Leinen-Kauf-Oberteil hat er sich bei vielen Tragegelegenheiten bewährt. Als Beweis zeige ich 2 Fotos von 2008 und 2013.

Durch den großzügigen Ausschnitt und die Weite ist er luftig. Die Bänder bringen ein bisschen Abwechslung und ein Gute-Laune-Gefühl beim Tragen. Farblich passend habe ich am Ausschnitt eingerahmt und diese Farbe in den Bändern wiederholt. Seitlich sind 2 kleine Schlitze.
 
 

Dienstag, 27. August 2013

Patchwork-Nadelkissen

Neulich habe ich mir Patchwork- und Quilt-Videos angesehen.
Im Gedächtnis geblieben ist mir ein Nadelkissen, das ich mal ausprobiert habe.
Ist schnell gemacht aus Stoffresten:


 

Creadienstag ... einfach mal rein sehen.

Sonntag, 25. August 2013

Stoffspielerei im Fadenkreuz

Für August lädt Karen zu Stoffspielereien mit dem Thema "Im Fadenkreuz" ein. Leider ergab es sich bei mir nach Kenntnis des Themas nicht, Fäden "neu" zu kreuzen.

Bei gekreuzten Fäden denke ich unvermeidlich am Makramee. Ein Vorurteil unserer Zeit zeigt mir dann im Gedächtnis Omas Blumenampeln und ich erinnere mich, dass ich auch mal welche geknotet habe. So habe ich sie im Keller raus gekramt und mal provisorisch einen Blumentopf mit hängendem Blattwerk rein drapiert.

Die beiden Makramee-Blumenampeln entstanden in den 80er Jahren. Geknotet habe ich mit Paketschnur eines VEB, eigentlich keine schlechte Wahl. Heute bei Licht betrachtet finde ich, dass sie mit den dezent naturfarbenen Seilen Potential hätten für eine Deko im Shabby-Stil. Gut könnte ich mir einen weniger globigen Topf - vielleicht auch in kugeliger Form - vorstellen ... was meint Ihr?

 

Donnerstag, 22. August 2013

Upcycling-Kissenbezug mit Kunststrick-Deckchen

Beim Aufräumen des Nähzimmers fand ich einiges, das ich kurzerhand zusammenfügte:

1 Fertigkissenbezug (wollte den RV wieder verwenden)
2 Kunststrickdeckchen schwarz, ursprünglich grün (beim Färben beschädigt)
1 Häkeldeckchen weiß
1 Serviette mit Monogrammstickerei 

Den Fertigkissenbezug fand ich abscheulich, Gold und beige sind nicht meine Farben. Das Rückteil hatte einen Reißverschluss eingenäht, das Vorderteil war mit einem Schaumstoff unterlegt. Vor- und Rückseite habe ich voneinander gelöst.

Auf die Vorderseite die Serviette platziert und passend geschnitten,
Schichten aneinander geheftet, obenauf die Deckchen angeordnet
und der Reihe nach mit Zick-Zack-Stichen appliziert.
Auch inmitten der Deckchen sind nochmals Runden mit Befestigungsstichen.

Zwischen den schwarzen Häkeldeckchen über Eck noch einen Zierstich entlang dem Damast-Muster und umlaufend versäubern. Zu guter Letzt die Rückseite wieder annähen. Weitere Kissenbezug-Upcyclings sind hier, hier, hier, hier, hier ...
 
 

Dienstag, 20. August 2013

Car-Kissenbezüge

Schon eine Weile habe ich Disney-Pixar-Car-Stoff liegen. Unser Wochenendbesuch war ganz begeistert vom Motiv und den Plänen für Jungs-Kissenbezüge. Zusammen haben wir dann 3 Kissenbezüge mit diesem Stoff in unterschiedlichen Patchwork-Techniken und Größen genäht.

Da die Einzelmotive verhältnismäßig groß sind haben wir mit einem Bezug der Größe 45 x 45 cm begonnen. Auf eine Vliesunterlage der Fertiggröße haben wir Motivstreifen platziert. Um möglichst wenige Motive zu zerteilen ist das Motiv an einer Seite umlaufend. Oben beginnend wurde der erste Motivstreifen auf die Unterlage aufgelegt, am Abschluss ein Kontraststreifen rechts auf rechts und dort entlang genäht, auf rechts umgeklappt und gebügelt. Es folgen weitere Streifen, die aus Motiven zusammengesetzt sind. Auf den dunklen Streifen wurden Geradstich-Quiltnähte ergänzt. Alles nochmals bügeln, begradigen, versäubern, zusammenfalten und Seitennaht + Naht oben schließen. Unten sind Druckknöpfe als Verschluss angebracht.


Motive der Randabschnitte und einige andere Stoffreste wurden zu einem kleinen Kissenbezug 30 x 30 cm vernäht. Quadrate der Größe 6,5 cm wurden auf Bügelvlies platziert, fest gebügelt und durch Knicken in Reihen rechts auf rechts im Knick auf dem Vlies zusammengenäht - eine Technik mit viel Potential für Resteverwertung. Ergänzt wurden hier einige Stoffreste der Familie: Hemd von Opa, Hose von Oma, Kinderbettwäsche, DDR-Tischdecke ... Als Verschluss ist unten ein Reißverschluss eingenäht.


Ein weiterer Kissenbezug 40 x 40 cm mit Motiven im rostigen Style entstand durch Vergrößern der Motivabschnitte in Log-Cabin-Technik mit Abschnitten alter Baumwoll-Haushaltswäsche in grün- orange- und Brauntönen. Die einzelnen Motive wurden nach Erreichen der gewünschten Größe verbunden zu einer Fläche, welche geschichtet auf Vlieseline noch entlang der Kanten zur Fixierung der Nahtzugaben gequiltet wurde. Die schmalen Seiten wurden umgenäht und an den Seiten überlappend ca. 5 cm von außen nach innen verbunden. Mittig ergibt sich die Öffnung zum Beziehen, die noch durch Druckknöpfe ergänzt wird.
Nun das ganze auf links wenden und die Seitennähte schließen ... fertig.

 

zum patchen verwendet habe ich blumige DDR-Retro-Stoffe:

Bei Meertje gibt es weitere kreative Sachen.