Montag, 30. Dezember 2013

Feuerwerk gestickt

Zum Ende des Jahres zeige ich noch ein kleines maschinengesticktes Feuerwerk.
Es ist entstanden, weil helle Flecken auf einem Kinderpullover zu überdecken waren:
Mit Textilstiften übermalt und bestickt.



So wünsche ich einen "Guten Rutsch"
in das bevorstehende Jahr 2014
sowie allzeit Ideen zum Nähen,
einen reißfesten Faden in der Nadel
und ausreichend Stoff und Garn im Haus.


Zum Feuerwerk hier lang ...

Sonntag, 29. Dezember 2013

Jahrsrückblick 2013

Caro lädt ein zum Jahrs-Rückblick 2013. Mit einer kleinen Auswahl reihe ich mich dort ein:


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Stoffspielerei mit Patchwork-Bullaugen

Zur Stoffspielerei zum Thema Behältnisse lädt diesen Monat frifris ein.

Bei mir gibt es kleine Stifte-Mäppchen. Davon möchte ich welche an Männer verschenken, deshalb habe ich grauen Stoff als Basis gewählt. Zusätzlich Stückchen von Herrenhemden zusammengenäht und mit Zierstichen zusätzlich verbunden. Schon eine Weile möchte ich auch mal "Bullaugen" in Stoff probieren und diese dann mit gestückeltem Stoff hinterlegen. Auch schon lange möchte ich Biesen mit Farbakzent auf der Bruchkante selbst nähen und diese dann mal nach rechts und mal nach linkt durch Nähte obenauf fixieren. 
 
Die Täschchen sind ohne Anleitung entstanden. Die Länge war von vorhandenen Reißverschlüssen bestimmt (ca. 20 - 22 cm). Als Breite wählte ich ca. 25 cm. Diese Abmessungen habe ich aus dem grauen selbst gemachten Bullaugenstoff ausgeschnitten, mit Vlies hinterlegt und nochmals mit Quilt-Nähten ergänzt. Danach kam der Reißverschluss ran, Schlaufen wurden angenäht. Die entstandene Rolle auf links gewendet mit mittig platziertem, geöffneten RV habe ich an den Seiten zugenäht und erst jetzt Ecken von 2 cm x 2 cm heraus geschnitten. Ein Futter in den gleichen Abmessungen mit einer kleinen aufgesetzten Innentasche habe ich ebenfalls vorbereitet.

Letzte Nähte sind die Verbindungen der Schnittkanten seitlich, die die Ecken bilden. Ich war selbst überrascht, wie sich Bullaugen und Muster neu dreidimensional angeordnet haben. Das hat wirklich Spaß gemacht.

Nun schau ich mal, welche Behältnisse die anderen Näherinnen kreiert haben.

Stiffte-Mäppchen zur Resteverwertung

Schon lange möchte ich mal ein Stifte-Mäppchen nähen, vor einiger Zeit habe ich Videos dazu gesehen. Schnell fand ich ein paar Reststreifen Stoff die farblich zueinander passten. Diese habe ich mit Vlies hinterlegt und mit frei Ziernähten ergänzt. Inspiriert haben mich dazu die Übergänge der Muster.

Damit der Reißverschluss leicht einzunähen ist habe ich wie vorbereitet einen Stoffübergang zerschnitten und den Reißverschluss angenäht. Anschließend die Teile zu einer Rolle verbunden, Laschen angeheftet, auf links mit geöffnetem Reißverschluss die Seiten verbunden, ... sieht so aus (viele erkennen vielleicht den hellen Stoff)

Weil immer noch ein Streifen weiß-beiger Stoff übrig ist gibt es gleich noch ein Täschchen mit gutem Gefühl des Aufräumens in der Stoffecke. Ergänzt wird der Stoff durch ein Stückchen Gobelinstoff mit Mode-Webmuster. Die bunte Fläche ist mir zu "bunt", deshalb wird sie mittig (später unten) platziert. Das Rastermuster vom Webstreifen neben dem Reißverschluss finde ich gut. Zur Abwechslung werden die Steppnähte mal orange:
 
 
 mehr Informationen zum Zusammennähen hier
Futter ist zuletzt von Hand angenäht

Sonntag, 22. Dezember 2013

Spitzen-Geschenkeverpackung

Als ich neulich Wäsche gefärbt habe kamen ein paar umhäkelte Deckchen mit ins Färbe-Bad. Gedacht waren sie für Konservenglas-Geschenke vielleicht 2-lagig mit weiß ...

Für ein ganz kleines Geschenk habe ich eins davon schon verwendet: einfach oben zusammengebunden mit ein bisschen Federzeugs aus dem Geschenkpapierfundus unseres Haushaltes.

Die Batikfarbe der Häkelspitze wirkt gebunden wie eine Blüte und ich finde, das Geschenk kann sich so sehen lassen - eine Idee für ein 2. Leben von Spitzendeckchen, denen ja oft Oma-Style-Vorurteil anhaftet.

Filzstiefelchen für die Weihnachtstafel

Eine Freundin hat sich für individualisierte Stiefelchen gewünscht in traditionellen Farben rot weiß und grün. Am weihnachtlich gedeckten Tisch sollen Besteck und Servietten darin Platz finden. Namen sind auch gleich aufgestickt.

Verwendet wurde ein Stück roter Bastelfilz und ein Streifen weißer Kunstpelz.
Zuerst habe ich die Stiefelformen auf dem Filz markiert und dann vor Ausschneiden maschinengestickt. Die Stiefelchen ausgeschnitten, Mittellinie = Umschlagkante ist "hinten" zu erkennen ... oben einen Streifen Pelz angenäht und mit Zierstichen "vorne bis unter den Fuß" zusammen genäht:

Upcycling-Partnerlook zum Weihnachtsfest

So kurz vor Weihnachten steht fest, Dezember und 2013 sind bald Geschichte.
Grund genug noch mal die angesammelten Upcycling-Materialien zu ordnen. Und was finde ich?
Ein T-Shirt, das sich in ein Kinder-Unterhemd verwandeln soll und das 1 - 2 - 3 am besten noch dieses Jahr vor Weihnachten.


So gibt es dann einen für andere unsichtbaren Bund zwischen Vater und Sohn zu Weihnachten:
Unterwäsche im Partnerlook mit Weihnachtsmann-Motiv:

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Sterne aus Maschen

Bei Frau Müllerin ist heute wieder Mustermittwoch mit Sternen zum Jahresende. Dafür hab' ich in meinen Kunst-Strick- und -Häkeldeckchen-Fundus gegriffen und blaue Deckchen auf weiß drapiert. Die Decken sind gebraucht. Immer wenn ich welche finde muss ich sie einfach adoptieren. Zu Hause kriegen sie dann erst mal eine Kochwäsche, manche sogar eine Reparatur mit Maschenfang (z.B. die große blaue war beschädigt). Für meine Zwecke ist das allerdings nicht schlimm sondern nimmt mir die Hemmungen für Upcyclings rein zu schneiden oder eine Schüssel daraus zu formen.
In einem Behälter sammle ich Wäschestücke, die ich mal färben möchte, dort sammeln sich auch immer Deckchen an von denen mir z.B. die Farbe nicht gefällt. Die blauen habe ich hier mit gefärbt.

 
 
  

Dienstag, 17. Dezember 2013

Upcycling Geschenkebeutel

Seit Sommer liegt bei meinen Stoffen ein Tischläufer für den ich eine andere Verwendung vorgesehen habe: Er soll ein Geschenke-Beutel werden. Der Anlass ist durch den Aufdruck eindeutig festgelegt. So war es an der Zeit, ihn zu zerschneiden und neu zusammen zu nähen. Ein dunkelblauer Stoff einer ehemaligen Tischdecke wird als Henkel und Einfassung oben ergänzt.

Geschafft, dann kann er dieses Jahr für Geschenke schon mal zum Einsatz kommen ... alle Jahre wieder.

 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Damast-Bettwäsche färben

Vielerblogs wird am Weihnachtskleid genäht, bei uns bekommen die Betten ein anderes "Kleid".

Schon lange lag weiße Damastbettwäsche und dunkelrote Batikfarbe bereit. Einfach nur in Farbe tauchen wäre ja langweilig, ich habe mir etwas spezielles ausgedacht:

Gefärbt werden sollte nur ca. 1/3 der Textilfläche und zwar die später außen liegende. Diese Fläche habe ich zuerst mit ein paar Knöpfen bestückt; gebunden mit Geschenkplastikschnur. Die Wäschestücke habe ich in Ziehharmonikafalten gelegt, das nicht zu färbende Stück in Gefriertüten gesteckt und abgebunden mit mehrmaligen Umschlingungen. Die reduzierte zu färbende Fläche kommt der Intensität der Farbe zugute.

Rubinrote Marabu-Farbe lt. Aufdruck für 300 g habe ich mit 500 g Salz in ca. 6 Liter Wasser erhitzt und die Stoff-Beutel in den Farbsud eingehängt (provisorisch befestigt an der Dunsthaube). So habe ich das Ganze vor sich hin köcheln lassen und immer mal an den Beuteln gezogen, gerührt, bewegt ganz nach Gefühl.

Die anschließende Wäsche in der Waschmaschine samt schleudern haben die schweren Beutel gesprengt und die Farbe ist außerplanmäßig als rosa Farbton in den Rest geblutet. Eine erneute Wäsche ohne Abbindungen und ohne eingebundene Knöpfe hat diesen Effekt egalisiert. Ich habe vor, die Teile nochmals mit der ausgebluteten Seite in Entfärber zu tauchen und auf Schnee auszubreiten, gießen und nochmals waschen.

Nach dem Trocknen habe ich mit einem Textilstift "Marabu Contours & Effects" schwarze Muster ergänzt. Gedacht hatte ich ursprünglich an Linien in Gruppen. Dann hat mich das Damastmuster mit seinen Schneeglöckchen doch zu Kreisbogen ermutigt. Die Knopfabbindungen wirken wie Blüten. Ein unbeabsichtigter Klecks war Schuld dafür, das in die Kreise kleine Punkte kamen.

Das gesamte entstandene Muster gefällt mir, so ein Batik-Muster ist wirklich etwas lebendiges. Womöglich wiederhole ich die Prozedur noch mal mit grafisch gemustertem Damast und schwarzer Batik denn mit großflächigen Grautönen könnte ich gut leben. 
 

 

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Spitzen-Deko mit Eule

Manchmal finden mich Häkeldeckchen, die mir ein Rätsel sind. So was eignet sich meistens gut zum Upcyceln als Schüssel. Wie eine dauerhaft haltbare Schüssel entstehen kann habe ich hier beschrieben.
Zum Deckchen habe ich eine passende Schüssel raus gesucht und die Epoxid-Masse gemischt. Dann ist Eile gefragt, Gummihandschuhe an, noch etwas Acrylfarbe zu den Epoxid-Harz-Komponenten mischen und das Deckchen rein drücken. Anschließend in der Schüssel ausbreiten nach gewünschter End-Form. Da die Ränder recht steil waren habe ich noch Folie auf das Deckchen ausgebreitet und durch die Folie zu Ende gezupft. So angerichtet zum Trocknen und Lüften raus gestellt.

Die getrocknete Form sind in meinen Augen eindeutig stilisierte Tannenbäume, deshalb kamen Anstriche in grün und weiß drauf. Zur Vorweihnachtszeit dürfen Vogel und Eule drinnen sitzen als weihnachtliche Dekoration. Unter der Häkelschüssel noch ein weißes Häkeldeckchen aus Omas Vitrine und noch eins weil der Silberteller verhältnismäßig groß ist. Die aufgeplusterten Häkelmaschen erinnern irgendwie an Schnee.
 

 
 
 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Kinder-Jeanshose mit Sternen

Zwischen den Adventstagen liegen Sterne zum Dekorieren und Gestalten in der Luft. Für ein Experiment mit Alabama-Chanin habe ich Reststücke von Jenskleidung mit Sternen bestempelt. Ein Stempel ist eigentlich ein Leuchtstern von der Decke des Kinderzimmers, der größere fertig gekauft und kurzerhand spontan mit doppelseitigen Klebeband an einem Holzkerzenständer als provisorischen Griff befestigt.

Als ich noch darüber nachdachte: Wie und wohin mit den Sternen? ... kam mein Enkel mit seiner kaputten Hose: "Oma hier ist ein Loch!" und steckte seine Hand in Kniehöhe durch seine Hose. Dergleichen ist bei Designerhosen beliebt, bei Kinderhosen aber eher unpraktisch. So fügen sich manchmal Bedarf und unfertige Ideen zusammen und es entsteht etwas nicht planbares.

Näherer betrachtet war die Hose auch etwas kurz mit Außenaufschlag. Diesen habe ich zur Verlängerung aufgetrennt. Die Innennaht der Beine habe ich ebenfalls aufgetrennt, so kommt man einfach besser an die zu reparierenden Stellen. Zur Fixierung habe ich innen dunkles Bügelvlies aufgebügelt. Anschließend wurden die ehemaligen Umschlagkanten mit Zierstichen verstärkt. Als Garnfarbe habe ich rot gewählt weil schon ein rotfarbiger Aufdruck auf der Hose war. Die gedruckten Sterne habe ich etwas größer ausgeschnitten und an den Schnittkanten mit einem Textilmarker angemalt. Aufgenäht sind die Sterne offenkantig an Stellen, wo Verstärkung nötig war. Ein paar Sterne sind 2-lagig leicht verschoben für zusätzlichen 3-D-Effekt aufgenäht. Gebrauchs- und Waschspuren werden diesen Effekt verändern ... ein für mich spannender Prozess.
 
nach der 1. Wäsche:
 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Hocker polstern

Kleinmöbel sind ja immer nützlich. Schön ist es, wenn sie zur restlichen Einrichtung passen.
Für die Ferienwohnung habe ich mit Reststoff vom Upcycling einer DDR-Sitzecke 2 Hocker neu gepolstert.
Ein passendes Tablett, hergestellt im Holzbetrieb Wasungen, habe ich auch gefunden. Ich überlege, ob ich es original lasse oder unter die Glasplatte eine s/w-Fotocollage einfüge?