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Montag, 7. November 2016

Zerdepperte Lampe trifft Häkeldeckchen

Die besten Bastelaktionen sind die in Gesellschaft. Gelegenheit für eine Reparatur-Bastelei war die zerdepperte Wohnzimmerlampe meiner Freundin.
Seht Ihr auch die schelmisch gute Laune unter dem Lampenschirm?



Alles der Reihe nach: Ist der Besuch zu groß oder hängt die Lampe zu tief?


Angeregt durch meine alternative Reparaturverschönerung suchten wir ein Kunststrickdeckchen in passender Größe und verwandelten es mit Epoxidharz in einen Lampenschirm.  
Den beiden Komponenten haben wir grüne Acrylfarbe beigemischt weil ansonsten mit Licht die beige Farbe der Komponenten sichtbar wird. Der provisorisch geklebte Lampenschirm diente als Formgeber,
Die gehärtete Strick-Form wurde etwas beschnitten/verkleinert.





Der gehärtete Spitzenlampenschirm wurde anschließend mit Acrylfarbe weiß angestrichen.

Nun kann nichts mehr passieren, wenn großer Besuch kommt. ... und wenn doch gibt es sicher keine Beulen oder Verletzungen.

Montag, 4. April 2016

1 2 3 4 5 ... ich strick' mir ein paar Strümpf' ...

Im letzten Sommer habe ich einige Paar Strümpfe gestrickt. Kann sich noch jemand an die kalten Tage erinnern, da überkam mich der Wunsch nach ein paar neuen warmen Socken.

 
Mit den Strickschriften im Wikinger-Musterbuch bin ich nicht klar gekommen. Geholfen haben mir die Fotos mit Abbildungen der keltisch verschlungenen Zöpfe. Ein paar Strümpfe entstanden mit umlaufend verschlungenen Zöpfen und ein paar mit einer Zopfmusterbahn.
 
 
 

Solch ein Muster erspart das Zählen von Reihen, ein kleiner Zopf über den Fuß ist nicht nur für die Optik sondern auch Zählraster.
 
 
Wenn das Nadelspiel erst mal raus geholt ist und Wollreste gesichtet kommt eins zum anderen ... Weiche graue Wollreste ergeben in Kombination noch mehr Strümpfe.
 
 
 
Wollreste gleicher Farbe in unterschiedlichen Materialien verbinde ich optisch mit einem Lochmuster vorne. Das Muster fand ich in einem Strickmusterbuch, ISBN 3821206594. Der Muster-Rapport passte gut für 1/4 Umfang. Mit Nadelgröße 3 habe ich 4 x 15 Maschen aufgenommen.
Ich stricke die Bumerang-Verse. Wenn noch 5+5 Maschen übrig sind nehme ich durch einketten wieder zu:
 
 
Ein paar blaue Strümpfe sind schon längst verschenkt, die Häkelblume ist "Geschenkverpackung".
 
 
Blaue Wollreste wärmen dem Herrn im Haus allabendlich die Fuße. Immer wieder spannend ist, ob ein Woll-Rest ausreicht. Mitunter verschätzt man sich bei dicker Wolle:
 

ALWO-Garn ist besser als Poly-Garn, perfekt für Socken die schon längst als Geschenk das Haus verlassen haben:


Die Strumpfparade endet heute mit ein paar gelb-schwarzen Socken. Wollreste und das beliebte Pfauenmuster sind Blickfang für ein weiteres Paar Geschenk-Strümpfe:


Noch mehr Socken? Hier hatte ich etwas ausführlicher zur Stricktechnik geschrieben.

Hoffentlich brauchen wir dieses Jahr im Sommer nicht schon wieder Fußwärmer.





Dienstag, 22. März 2016

Kindermützen stricken aus Wollresten

Schon im letzten Winter sind nach dem Sortieren meiner Wollvorräte ein paar Kindermützen entstanden. Für eine Kindermütze sind 50 g oft ausreichend, ansonsten findet sich ein weiterer Rest als Ergänzung.

Nachdem ich die erforderlichen Maschen für den Kopfumfang von 50 cm schon mal erprobt hatte war das Stricken für meinen Enkel ein Nadelspiel-Vergnügen, das pro Mütze einen Abend andauerte.

Damit es nicht langweilig wird experimentiere ich gerne und stricke mal einen Schlauch entgegen der üblichen Art. Reste von Multicolorgarn wechseln sich mit einfarbigen Resten und sind nach ausreichender Länge zum Ring geschlossen. An der Seite mit den Spannfäden nehme ich neu Maschen auf und stricke mit abnehmenden Maschen weiter. Aus den restlichen verfügbaren Garn entstehen die Zotteln, eine zum Zubinden.

 
Noch eine Mütze: Das Prinzip ist gleich, allerdings sind die zu Beginn angeschlagenen Maschen weniger an der Zahl. Für das Kopfteil wechseln sich Garnreste mit Rechtsreihen und Linksreihen. Abgenommen ist an 4 Ecken.
 
 
 
Aller guten Dinge sind 3: Die Multicolorfarben sind so schön bunt, da braucht die Mütze keine Extravaganzen. Es ist immer spannend, wie sich aus den mehrfarbigen Strangpartien das Muster der Fläche bildet.
 
Zu guter Letzt ein Experiment in Multicolor: Auf dem Nadelspiel sind nach dem Rechts-links-Part eine Nadel auf der sich dieser Part fortsetzt, eine Nadel voll rechten Maschen und das ganze nochmals wiederholt. Auf den Abschnitte mit den rechten Maschen sind am Beginn jeder 2. Runde 2 zusammengestrickt und am ende der Nadel eine Luftmasche zum Ausgleich. Am Ende ergaben sich 2 Eckpunkte, genau kann ich mich nicht erinnern, die rechts-links-Bahnen kommen zueinander. Die Restwolle reichte für 2 Trotteln und einen Garderobenaufhänger dazwischen.

 

Mützen stricke ich gerne, am liebsten ohne Anleitung. Das Stricken selbst hat etwas meditatives und schnell wird man mit einem praktischen Ergebnis belohnt. Am liebsten möchte ich weitere Mützen stricken, allerdings sind 4 Stück für einen Enkel erst mal ausreichend.

Samstag, 27. Juni 2015

Nadelspiele mit Schaft Verse und Spitze

Nähmaschine zur Reparatur, Computer auch ... zurück zum manuellen Modus ...

So kam es, dass ich letzte Woche meine Stricknadeln zur Hand nahm, nach geeigneter Wolle suchte und Socken strickte.

 
In meinen Handarbeitsbüchern habe ich mich zur Erinnerung orientiert wie die Verse gestrickt wird. Die häufig verwendete französische Art stricke ich nicht so gerne. Mit rotem Multicolorgarn und Perlmuster habe ich mich mal wieder ran gewagt.
Einfacher finde ich die Bumerangferse (an den blauen Socken).
Für die Socken habe ich Wollreste verwendet. Ich stricke am liebsten ab Bein-Schaft weil ich dort ungerne ein abgeketteten Abschluss habe. Damit es beim Stricken nicht langweilig wird verwende ich ein Muster welches als Mustersatz für meine Maschenaufnahme von 60 Maschen (Nadelstärke 3) aufgeteilt werden kann. So brauche ich keine Reihen zählen sondern orientiere mich am Musterrapport. Rechnungen habe ich mir auch erspart sondern meinen Strumpfrohling mit vorhandenen Stümpfen verglichen (drauf gelegt).
 
 
 
 
 
Laut Kalender ist ja Sommer, trotzdem sind die fertigen Socken abends willkommen zum Füße wärmen. Weil die Lieblingsnähmaschine noch zur Reparatur ist verkleinert sich meine Wollsammlung kaum wahrnehmbar und die Socken vermehren sich:
 
 

Mittwoch, 26. März 2014

Strickpullover mit Blattmuster

1990 habe ich einen Pullover aus Baumwollgarn mit Blattmuster gestrickt nachdem ich bei Wollversand Hartmuth (Kennt den noch jemand?) ein Wollpaket von mehreren kg Wolle bestellt hatte.
Notizen zum Stricken und Skizzen finden sich dazu in meinem A5-Buch. Experimentiert habe ich dabei mit einer Neuanschaffung, meiner Einbett-Strickmaschine Brother KX 395, die ich nur noch selten aus ihrem Karton raus hole. Letztendlich nutze ich sie nur für glatt rechts Gestricktes.


Die Fotos entstanden 1991 in Amsterdam und 1998 in San Francisco mit kurzer Hose.
 

 

Dienstag, 4. März 2014

Mützen, Schal und Söckchen in blau-weiß

Winter ade ... beim Stöbern in alten Fotos habe ich gestrickte Accessoires für kleine Jungs gefunden. Vor ein paar Jahren habe ich für meinen Enkel Söckchen, Zipfelmütze und warmes Halstuch aus Farbverlaufsgarn gestrickt. Auf die Zipfelmütze ist ein Norwegermuster eingestickt.


Aus Restwolle gab es später noch eine Mütze. Bommel-Garn in den gleichen Farben wurde angeschlagen und rahmt das Gesicht ein. Am oberen Ende sind 3 Stränge unterschiedlicher Länge mit Abschluss aus Bommel-Wolle. Die wackeln lustig beim Spielen.

Freitag, 7. Februar 2014

Winterzeit = Mützenzeit

Derzeit ist es in Thüringen sehr windig, da braucht „Mann“ Mützen. So habe ich noch eine aus Resten von blauem Farbverlaufsgarn gestrickt.
Nach einem kleinen Bund (1 rechts / 1 links) 4 rechts, 4 links - ein Runde mit noppigem Garn, die nächste mit glattem Verlaufsgarn usw. im Wechsel.
Maschenanschlag je Nadel 28 Maschen mit Nadelstärke 2,5 passt bei mir für Kopfumfang 50 cm. Nach 15 cm habe ich allmählich abgenommen. Die Reste der Garne und etwas passendes Grün sind dann Bommel geworden. Hier hatte ich ja schon geschrieben, dass ich noch eine Bommel mit verschiedenen Farben probieren wollte.


Dienstag, 28. Januar 2014

Stricken und Häkeln

Wenn ich bei Petozi-Design gehäkelte Accessoires sehe verführt mich das zum Stöbern in den Woll-Vorräten und gelegentlich krame ich für abends etwas raus, bei dem ich entspannen kann. Letztens habe ich aus der Tüte mit blauer Wolle verschiedenes raus gezogen und losgenadelt.

Mittendrinn sah es so aus:
Hat jemand eine Idee, was es werden soll?
 
 
Wollte ja zuerst ein Rätsel daraus machen, aber nun ist es schon fertig und ich zeige es gleich:
 
 
Vielleicht mache ich so was nochmal mit verschiedenen Farben, Wollresten oder Farbverlauf unten, dann kommt die Form noch besser raus.

Sonntag, 26. Januar 2014

Kinderleichte Fadenspielerei mit Bommeln

Zur Stoffspielerei lädt diesen Monat Suschna ein. „Kinderleicht“ soll es sein.
Dazu hatte ich gleich eine Idee (nicht mit Stoff aber mit Faden): Schon lange wollte ich mit meinem Enkel Bommeln machen.
Mützen waren schon fast fertig gestrickt. Für eine habe ich ein seidiges Wollgarn und ein fransiges Kunstfasergarn im Wechsel gestrickt: zunächst 1 Reihe abwechselnd und nach dem Bundmuster (1 rechts + 1 links) immer seltener Kunstfasergarn (4 rechts + 4 links). 

Letzte Woche war Gelegenheit, gleich den Kinderleicht-Praxistest mit Kind (5) zu machen. Mein Enkel war mit Engagement bei der Sache, die Fotos (für Vergrößern anklicken) beweisen es.
 
Die letzten Bommeln habe ich vor Jahren gemacht. Die vorgestellten sind aus der Erinnerung nach Gefühl entstanden:


1.     Mütze stricken
2.     Anprobe (mit Wollknäuel in jeder Hand)
3.     Zweite Anprobe
4.     Pappringe ausschneiden Durchmesser ca. 8 cm und 3 cm
5.     Faden mehrlagig durch die Mittelöffnung fädeln; wiederholen bis Fadenenden …
6.     Mittig halten und aufschneiden zwischen den Pappscheiben
7.     Faden zwischen den Pappscheiben mehrfach verknoten
8.     Pappscheiben entfernen (einschneiden)
9.     Bommel-Kugel rund nachschneiden; korrigieren
10.  Bommel an der Mütze befestigen mit dem Restfaden (7) 
        Das fransige Garn hat gefußelt ohne Ende.

Übung macht den Meister, deshalb haben wir gleich noch eine Bommel gefädelt: 
 


A, B     Anprobe
C         Faden mehrlagig durch die Mittelöffnung fädeln; wiederholen bis Fadenenden …
D         Fadenende mit der Häkelnadel fixieren
E         Neue Fäden fixieren
F          Fädeln mit dem Finger
G         Faden komm‘ mit
H          … ist der Faden lang
I           aufschneiden und binden
J          Bommel an der Mütze befestigen mit dem Restfaden (I); fertig

Wollreste eigenen sich sicher auch gut für Bommeln. Machen wir demnächst, denn es gibt noch eine mehrfarbige Mütze, die auf eine Bommel wartet. 

Nun schaue ich nach den anderen Stoffspielereien bei Suschna.

Dienstag, 7. Januar 2014

Mäppchen mit Kunststrick-Cover

Dienstag ist Upcyclingtag bei Werkeltagebuch. Als ich neulich Mäppchen für Stifte nähte kam mir der Gedanke, auch mal ein gefärbtes Spitzendeckchen in ein Mäppchen zu verwandeln, ist doch schon fast Zauberei – oder?

Nach einer Inventur bei den gefärbten Deckchen habe ich mich für ein blaues eckiges Kunststrickdeckchen entschieden. Die Rotation in der Waschmaschine hat die Abschlussreihe ganz ausfransen lassen, macht nichts.
Durch applizieren auf einen grauen Untergrundstoff + Vliesverstärkung bestimmt sein seidig blauer Glanz das Aussehen des Mäppchens. Als Einfassung des ausgefransten Randes ist Baumwollsoff wie bei Log-Cabin angesetzt, Jeansstoff hätte auch gut gepasst. Zur Fixierung der Schichten und Maschen sind außen umlaufend Zierstiche genäht, ein paar Bahnen auch entlang dem Musterverlauf wie innen ersichtlich.

Das Mäppchen ist 22 cm lang und soll für kleine Handarbeiten, z.B. Taschentuchhäkelei als mobile Hülle dienen.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Sterne aus Maschen

Bei Frau Müllerin ist heute wieder Mustermittwoch mit Sternen zum Jahresende. Dafür hab' ich in meinen Kunst-Strick- und -Häkeldeckchen-Fundus gegriffen und blaue Deckchen auf weiß drapiert. Die Decken sind gebraucht. Immer wenn ich welche finde muss ich sie einfach adoptieren. Zu Hause kriegen sie dann erst mal eine Kochwäsche, manche sogar eine Reparatur mit Maschenfang (z.B. die große blaue war beschädigt). Für meine Zwecke ist das allerdings nicht schlimm sondern nimmt mir die Hemmungen für Upcyclings rein zu schneiden oder eine Schüssel daraus zu formen.
In einem Behälter sammle ich Wäschestücke, die ich mal färben möchte, dort sammeln sich auch immer Deckchen an von denen mir z.B. die Farbe nicht gefällt. Die blauen habe ich hier mit gefärbt.

 
 
  

Freitag, 8. November 2013

Multicolor-Strick-Varianten für Wollreste

Hier habe ich gelesen von der Kombination einfarbiger und mehrfarbiger Garne beim häkeln. Vor einiger Zeit habe ich ähnliches auch schon gemacht, war kein Geistesblitz, sondern die Idee, Reste zu kombinieren. So im Wechsel gefällt mir das Zufallsmuster sogar besser als rein MultiColor:

 
Für den Kinderpullover, ein Strickmaschinen-Stück, habe ich von unten im Wechsel immer seltener Multicolor verwendet, es neigte sich schneller dem Ende, als ich eingeschätzt hatte. Für die Arme fanden weitere Wollreste Verwendung.
Der Stern ist fertig gekauft, so was wollte ich schon lange mal selbst sticken bzw. mit Jeansresten fransig applizieren.
 

Sonntag, 16. Juni 2013

Kunststricken "Farnkraut"

Nachdem ich bereits eine Kunststrick-Tischdecke vorgestellt habe folgt eine weitere. Strickschriften dazu gab es unter dem Namen "Farnkraut" vom Spitzenkönig Herbert Niebling als Bestell-Nummer 1510 sowie Nummer 2225 beim Verlag für die Frau.
Gestrickt habe ich nach letzterer in den 80er Jahren. Fransen habe ich nicht angebracht, sondern anhand der Musterung gespannt. Hier ist meine "Nieblingsdecke"



Zur Wirkung des Musters habe ich neu auf dunklem Untergrund fotografiert.

Freitag, 14. Juni 2013

Kunststricken

... ein schöner Begriff.

Herbert Niebling (1903 - 1966) begeisterte sich als ausgebildeter Textilfachmann für Spitzen und das Stricken. Gerne hätte er Strickmuster für Spitzenschals entworfen. Da im deutschen Raum das Stricken von Schals keine Tradition hatte, entwarf er Zierdecken mit anspruchsvollen Ornament-Mustern. Strickschriften davon wurden u. a. vom Beyer Verlag, den Verlag für die Frau und Burda veröffentlicht. Inzwischen gibt es viele Reprints.

Einige Anleitungen vom Verlag für die Frau habe ich in den 80er Jahren im DDR-Zeitschriftenhandel gekauft und danach gestrickt. Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, diese Veröffentlichungen nach Nummern zu ordnen und zu vervollständigen, nur wenige fehlen mir. Doppelexemplare biete ich hier zum Verkauf an. Es ist keine Sammlung der Sammlung wegen, mich interessiert und inspiriert auch der Inhalt.

Die nachfolgende Decke ist nach der Anleitung Nr. 2063 mit Baumwollgarn entstanden, welches häufig für Topflappen verwendet wird. Das Muster erlaubt Größenanpassungen und lässt etwas Spielraum, falls die Wolle am Ende zur Neige geht. So eine Außenrunde ist ein abendfüllendes Programm.

Samstag, 8. Juni 2013

Kinderpullover mit Fisch-Applikation

Enkelkinder ermutigen zum handarbeiten, denn ein kleiner Pullover braucht nicht viel Wolle und ist schnell gestrickt. Noch schneller geht es auf einer Strickmaschine. So habe ich vor einiger Zeit meine Brother Einbettstrickmaschine aus dem Karton befreit und ans Bügelbrett geschraubt. Bündchen von Hand gestrickt, da auf Einbettstrickmaschinen rechts-links im Wechsel nur umständlich mit fallenden Maschen möglich ist. Am Halsausschnitt sieht die Fachfrau sicher die Reduzierungen für die Rundung. Am Ende der Strickerei ziehe ich 5-6 Reihen mit andersfarbigen Garn drüber, um die Maschen zu fangen, danach wird es wieder fix weg geribbelt.

Nach Verbindung von Vorder- und Rückenteil nehme ich Maschen für die Ärmel auf, hake diese ein und ritsch ratsch sind die paar Reihen dran. ...

Auf die Stricknadeln kam ein blau- weißes Multicolor-Garn sowie ein paar farblich und von der Stärke her passende blaue Wollreste. Gehäkelte Fische wurden appliziert/aufgestickt. Ein paar Linien als Wellen nachträglich mit einem Garn-Rest durch Nachziehen der Maschen aufgestickt. Das lose Fisch-Schwänzchen verführt zum dran rum spielen.