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Donnerstag, 13. Februar 2025

La Passacaglia Quilt - Ende gut, alles gut

Die ersten Schritte
sind wertlos,
wenn der Weg
nicht zu Ende gegangen wird. 

Adi Shankara (788 - 820)
genannt Shankaracharya, indischer Philosoph

Vor einiger Zeit berichtete ich über die Fortschritte an einem von Hand genähten Quilt-Top. Es handelt sich um ein beliebtes Muster aus einem Buch von Willyne Hammerstein. Ernsthaft mit Vorbereitungen begonnen hatte ich im März 2021. Fertig genäht war komplett von Hand im November 2023. Das Bloggen dazu hat sich dann auch noch hin gezogen.

Nach dem Begradigen meines La Passacaglia-Topps entfernte ich die Papierschablonen. Meine vorausschauenden Vorbereitungen kamen mir hier zugute denn ich hatte alle Papierschablonen stapelweise gelocht. So konnte ich das Papier leicht mit einer Häkelnadel raus kicken.

EPP - Papierschablonen entfernen

Damit ich keine Papier-Sternspitzen vergesse habe ich zuerst die 5 Papiere um den Mittelpunkt entfernt und unmittelbar darauf das Fünfeck in deren Mitte (hier z.B. eines in grün). Dieses einfache System hat mir geholfen den Überblick zu behalten um (fast) alle Papiere zu entfernen. Und das waren eine Menge:

Upcycling Papiere EPP La Passacaglia

Ohne Papier ging es nun ans Schichten des Sandwiches. Mittig hatte ich mich für ein Baumwollvlies 80% Baumwolle und 20 % Polyester entschieden. Später nach dem Waschen schrumpft es etwas und es entsteht ein verstärkt dreidimensionaler Effekt wie bei historischen Quilts.

Vlies mit Verpackungs-Wellen

Allerdings hatten sich durch die straffe Verpackung Wellen gebildet. Durch Bügeln zwischen Baumwoll-Lagen habe ich diese etwas verringert.


Die Rückseite hatte ich bereits vorbereitet um mich an deren Abmessungen zu orientieren als ich mein Topp begradigt hatte. Erfahrungen beim Handquilten haben mir gezeigt, dass ich keine Mehrlänge von Vlies und Rückseite benötige. Für mein Handquilten kann das Sandwich schon die Endgröße haben. Manchmal verbinde ich außen rum schon mit einer Overlook-Runde dann quiltet es sich leichter von Hand.


Weil ich von Hand quilten wollte habe ich kleine bis mittelgroße Sicherheitsnadeln zum Verbinden der Lagen verwendet. Den Löffel habe ich gar nicht gebraucht. 

Zum Quilten von Hand kam ein Baumwollgarn zum Einsatz. Ich habe mir angewöhnt, Stücke davon vor Gebrauch heiß zu brühen. Das beruhigt mich hinsichtlich Farbechtheit und Schrumpfeffekt.


Als Einfädelhilfe verwende ich einen Tischeinfädler. Wachskerzen glätten das Garn beim drüber ziehen, so entstehen seltener Garnknoten. Während dem Quilten habe ich verschiedenes probiert. Am Rand durch Nahtzugaben war mühsamer als direkt auf der Naht. Meine Nadel war übrigens mit leicht gerundeter Spitze und ich konnte spüren wie die Spitze zwischen Faserstränge der Naht und Rückseite drang.


Nach ein paar Monaten abendlicher Quilt-Stichelei fehlt nur noch das Binding. Gerne soll es zu beiden Seiten passen.

Stoffauswahl Binding-Optionen

Mit Grün und Blau habe ich mich für diese Variante entschieden:




Fertig genäht passt er zur aktuellen Wohnzimmer-Akzentfarbe. Er hängt nicht an der Wand sondern wird benutzt. Die Abmessungen von etwa 1,8 x 1,8 Meter sind reichlich bemessen um darauf zu liegen und bei Bedarf auch noch als Zudecke zu wärmen.

Für Zuschneide-Schnipsel hatte ich auch eine Idee. Was damit passiert ist zeige ich gelegentlich auch mal hier.

Ich hoffe, ihr schaut wieder vorbei. Ich würde mich freuen.

Rückblick-Links:

Als Langzeit-Nähprojekt verlinke ich meine Fortsetzung für La Passacaglia bei Valomea in der UFO-Time und bei Doris von LintLady. Sie hat ebenfalls eine Linkparty zur Motivation, um Projekte zu beenden: Stich zum Ziel 2025-02.

Mittwoch, 13. November 2024

La Passacaglia Quilt - mit grünen Teilen begradigen

"Nicht das Beginnen wird belohnt,
sondern einzig und allein das Durchhalten." 
Katharina von Siena (1347 - 1380)

Vor einiger Zeit berichtete ich über die Fortschritte an einem von Hand genähten Quilt-Top. Es handelt sich um ein beliebtes Muster aus einem Buch von Willyne Hammerstein. 

Nach dem Zusammen-Nähen der Rosetten stellte sich die Frage wie es weiter geht. Ausgelegt auf unserem Wohnzimmerteppich konnte ich den Stand der Dinge gut abschätzen. 

Applizieren wollte ich das große Teil nicht, Beschneiden zum Begradigen konnte ich auch nicht. So sammelte ich grüne Stoffe (danke an Elvira und Regina) um die Randflächen aufzufüllen und das ganze Gebilde in Grün einzubetten.

Für ein handliches Vervollständigen begann ich mit einer Randkontur einer Top-Ecke auf einer großen Kalender-Rückseite und füllte die Fläche dem Papier folgend bis zur Ecke.


Mit dieser Verfahrensweise war ich nicht recht zufrieden weil ich so keinen Überblick über die Anschluss-Rosetten-Muster hatte. 


Als ich das Ganze mal wieder auf einem Stoff ausbreitete, der zur Größe des später benötigten Tops gefaltet war kam mir eine Idee. 


Ich rollte das Top mit diesem Stoff zusammen so dass ich Sicht auf eine Seite hatte die ich nun Abend für Abend vervollständigte.


So hatte ich den Überblick wie die Fläche weiter zu vervollständigen war. Im weiteren Verlauf ersetzte ich die provisorische Unterlage durch die vorbereitete Rückseitenfläche und alles näherte sich der Zielgröße an.


Das Nähen einer grünen Seite dauerte ungefähr einen Monat, alle vier von Dezember 2022 bis März 2023. Das hört sich vielleicht lang an. Für mich war es eine lieb gewordene allabendliche Beschäftigung auf die ich mich immer schon tagsüber freute.


Ich bin froh, dass ich den Rand vervollständigt habe. Für mich ist es eine große bunte Blumenwiese aus Stoffresten. 



Mein Rosetten-Bouquet misst etwa 1,8 x 1,8 Meter. Wie es weiter voran geht zeige ich dann demnächst: Fortsetzung folgt.

Ich hoffe, ihr schaut wieder vorbei und verfolgt die Fortschritte. Ich würde mich freuen.

Rückblick-Links:

Als Langzeit-Nähprojekt verlinke ich meine Fortsetzung für La Passacaglia bei Valomea in der UFO-Time und bei Doris von LintLady. Sie hat ebenfalls eine Linkparty zur Motivation, um Projekte zu beenden: Stich zum Ziel 2024 # 41 

Montag, 18. Dezember 2023

Quilt-Ausstellung in Thüringen

Ein Projekt-Thema in unserer Patchworkgruppe QuilThuer hatte sich letztes Jahr durch das Engagement von Regina zu einer Mitmach-Nähaktion ausgedehnt. Gerne habe ich mehrere Miniquilts zu dieser Ausstellung beigetragen schon zu einer Zeit, als noch Nachfrage bestand. Es sollten 99 Stück werden, am Ende dann waren es 161 schwarz-weiße Miniquilts, die Platz gefunden haben in einer Ausstellung der Kulturscheune Mühlberg.

28.11.23 - 20.12.23 + 08.01.24 - 04.02.24 Kulturscheine Mühlberg

Zur gleichen Zeit stellt Regina Langbein in der Kulturscheune eine Auswahl ihrer Quilts aus. Hier kann man u.a. mehr darüber erfahren.

Die Ausstellung hängt erneut ab 08.01.2024 für einen Monat. Nachfolgend zeige ich von mir genähte Miniquilts im Format 15 x 60 cm mit einigen Nachbar-Quilts:





Textile Krabbelei


Fasziniert war ich beim Hängen-Helfen und Rundgang durch die Ausstellung sowohl über Quilts, die aus anderen Ländern kamen als auch von der Vielzahl Quilts aus Thüringen: Arnstadt, Suhl, Meiningen, Viernau, Schwarza, Weimar ...

Mit meiner Vorliebe für Spitzendeckchen freute ich mich über mehrere Quilts, bei denen welche appliziert wurden.


Mehrfach wurden Stoffe manipuliert mit Chenille-Techniken. Diese Technik gehört zu meinen liebsten. 


Da ich gelegentlich gerne Kindernähkurse gebe hat mich ein Quilt besonders fasziniert: Katharinas Kätzchen spielt am Fenster. Hier kann man mehr darüber erfahren.


Bei dieser Auswahl an Fotos werde ich es belassen. Von QuilThuer, Regina, Elke und Viola gibt es weitere Eindrücke zur Ausstellung. Ich freue mich, dass ich all die Einsendungen und auch Reginas Quilts im Original in der Ausstellung gesehen habe.

Falls Ihr Euren Quilt hier entdeckt habt meldet Euch gerne mal.

Sonntag, 29. Oktober 2023

Stoffspielerei Mosaik - ein Kissenbezug

Die Stoffspielereien gastieren heute bei Elvira vom Blog zwisch-en-durch. Elvira hat das Thema 

Mosaik/Bruchstücke“ 


ausgewählt. Sie versammelt die Beiträge der Mitspielerinnen.

Für mich ist das Thema Gelegenheit, mal ein Buntglasfenster textil abzubilden. Für Fenster werden Glasstücke mit Bleileisten umrandet und anschließend verlötet. Bekannt ist u.a. die Tiffany-Glaskunst als Lampenschirm oder Fenster. Meine Inspiration zum Thema kommt aus Elementen der Bauwerke von Frank Lloyd Wright. Auch er hat Buntglasfenster gestaltet. Es gibt Bücher über seine Möbel und auch zu Quilts nach seinen Fenstern. Ich mag die geradlinig, grafisch verspielte Art und die Grundsätze seiner Gestaltung.

Online habe ich mir Fotos seiner Fenster angesehen um markante Elemente in eine kleine textile Fläche zu integrieren. Ausgewählt habe ich die kleinen Quadrate in Kombination mit runden Elementen frei nach eigenen Abmessungen 1:1:


Eines der Fotos zeigte den Blick durch solch ein Fenster nach draußen in den Garten. Da kam mir der Gedanke, dass der Hintergrund auch wie ein Blick in die Landschaft sein kann.
Als bunte Mosaiksteine habe ich Stoffreste der Kursteilnehmerinnen vom Nähkurs vorletzte Woche sowie Fairy-Frost-Stoffe verwendet. 

Die schwarzen Zwischenstreifen sind von einem Hemd. Abweichend vom Entwurf habe ich die schwarzen Streifen schmaler gelassen. Blau-grüne Stoffe füllen die Hintergrundflächen.



Zum Markieren der runden Formen verwende ich Alltagsgeschirr. 


Mit schwarzen Stoffen hinterlegt wird die Markierung umnäht, eingeschnitten und verstürzt. Der schwarze, kurvige Hintergrundrand hätte etwas breiter sein können. Hinter die Öffnungen platziere ich Fairy-Frost-Stoffe. Pink habe ich verworfen, war mir zu dominant. 


Kissenflächen nähe ich gerne mit 2 dekorativen Seiten. Deshalb habe ich für die Rückseite Reststücke bunter Stoffe zwischen schmale schwarze Streifen genäht, ganz schöne Fitzelei. Für eine Rückseite ist es in Ordnung. Als Verschluss werde ich die schwarze Hemdenknopfleiste verwenden.


Die Kissenbezugs-Fläche wird noch mit Vlies dazwischen und dünnem Rückseitenstoff gequiltet. Da weiß ich noch nicht genau wie, freue mich aber drauf.


Ebenfalls freue ich mich auf eine Blogrunde zu den Beiträgen der anderen Stoffspielerei-Mitspielerinnen im Laufe des Tages.

Die Stoffspielerei-Termine 2023:

(Die alten Beiträge der vergangenen Jahre findet man übrigens unter https://stoffspielereien.net/)

Die Stoffspielereien

Bist du auch eine Stoffspielerin?

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfekt-Sein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Machst du nächstes Mal mit? 

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Nähkurs Freie Schneidtechnik mit Bernadette Mayr

Nach 3 Jahren Wartezeit war es letztes Wochenende endlich soweit. Wir trafen uns in Büßleben bei Erfurt zum Nähkurs "Freie Schneidtechnik: Natur" mit Bernadette Mayr.

Mehrere Bücher über Patchwork hat sie veröffentlicht. Einige davon gibt es hier in meiner Bibliothek.


O
bwohl ich schon viele Jahre nähe hatte es sich für mich bisher kaum ergeben, mit freier Schneidtechnik zuzuschneiden. Lediglich hier gab es mal zaghafte Versuche. Deshalb war ich gespannt auf diesen Kurs denn es ist live Rollschneider an Rollschneider weit intensiver als mit einem Video oder einer gedruckten Anleitung.

Nachtfalter und Schmetterlinge

Genäht haben wir zunächst Nachtfalter mit kurvig geschnittenen Flügeln. Das zugehörige Buch Patchwork Natur – farbintensive Muster in freier Schneidetechnik hatte ich auf der Suche nach einem Nähprojekt letztens erst durchgeblättert, allerdings dann weiter geblättert weil mir die runden Formen mit Paspel ziemlich anspruchsvoll zu nähen erschienen. Auch rechnete ich mit verhältnismäßig viel Verschnitt.

So kam mir diese Life-Lektion sehr gelegen. Hat man es erst mal Schritt für Schritt gesehen fügt sich alles zauberhaft aneinander. Verschnitt fällt auch kaum an.



Meine Nachtfalter aus dem Kurs möchte ich ergänzen mit kleinen Schmetterlingen, ebenfalls ein Block-Motiv aus dem Buch Patchwork Natur. Dafür kann ich viele bunte Stoffreste in Schmetterlinge verwandeln.




Zweige und Bäume

Weiter ging es mit dem Rollschneider. Wir teilten ein Quadrat freihändig diagonal, anschließend die Dreiecke in weitere Segmente. 


Es ist ein Beispiel aus dem Buch 
Landschafts-Impressionen – Quilts in freier Schneidetechnik. Dafür hatte ich vor einiger Zeit eine Buch-Rezension veröffentlicht. Da konnte ich nicht ahnen, dass ich die Autorin mal persönlich kennen lernen würde.

Mein Zweig soll mal ein Tischset werden. Passend zur partiell neuen Wandfarbe im Wohnzimmer habe ich deshalb grün als Hintergrund gewählt.


Blätter frei nach dem Vorbild der Natur

Die nächste Methode ist vielfältig abwandelbar. Wir nähen Blätter mit einem Paspel-Rand welcher durch verstürzen entsteht. Hinterlegen kann man die Öffnung mit einem Zweig (vergleiche Absatz vorher) oder mit passend gemustertem Stoff. Ich habe mich für einen grün gemusterten Stoff entschieden. Mein Blatt soll mal in das lange geplante grüne Tischset integriert werden.


Der zweilagige Ausschnitt ist gar kein Verschnitt. Umnäht und verstürzt wird es ein Applikationselement. Ich bin selbst schon gespannt, wie meine Tischsets aussehen werden.

Tannenbäume

Einige haben aus dem Buch Landschafts-Impressionen Tannenbäume genäht. Das hatte ich gleich nach Durchblättern dieses Buches probiert. Gut kann ich mich erinnern, wie viel Spaß das macht. 



Mohnblumen

Beim Mohnblumen nähen habe ich nur passiv mitgewirkt weil ich gerade keine Idee hatte wo ich so ein Motiv mit welchen Farben haben sollte. Damit ich intensiver im Projekt bin habe ich meiner Tischnachbarin ein paar orange Stoffstücke angeboten zur Erweiterung ihrer roten Stoffpalette. So war ich dichter dabei auch wenn ich ausgesetzt hatte.



frei gestalten und frei Hand schneiden

Die letzte Lektion war herausfordernd anspruchsvoll. Bernadette hatte einen Stapel Zeitschriftenseiten dabei und verstreute diese auf dem Boden. Jede von uns konnte ein Motiv wählen, daraus wiederum einen kleinen Bereich um es als Ausgangspunkt für einen individuellen Block zu nutzen. 


Ich wählte ein Wüstentierchen mit geringeltem Schwanz. Diese Spirale fand ich magisch.


Schon bei der Motivwahl dachte ich daran, die Spirale zu verstürzen. Aus meiner kleinen Stoffauswahl, die ich für den Kurs mitgebracht hatte wählte ich einen pinkfarbenen Stoff den ich eher für Schmetterlinge eingepackt hatte. Meine Tischnachbarin spendete einen lilafarbenen Stoff für die Rückseite. Dieser ist später als Schatten sichtbar. Intuitiv habe ich 4 Spiral-Elemente genäht. Für mich gehören sie in die farbenfrohe Unterwasserwelt.



Bernadette meinte, so gruppiert wirkt es keltisch. Mit paar Skizzen hat sie (links im nachfolgenden Bild) Hintergrundoptionen simuliert.


Ich bin immer noch unentschlossen mit der Hintergrundgestaltung samt Farben. Fest steht derzeit nur, dass ich von Hand applizieren möchte um die dreidimensionale Wirkung zu erhalten. Manchmal brauchen die Dinge Zeit, um ihren Platz zu finden. Der Alltag zeigt das immer wieder. Die Spiralen behalte ich mal im Hinterkopf bis mir etwas begegnet das mich zum einbeziehen motiviert. Das finde ich besser als etwas zu erzwingen.

Das Wochenende ...

... war eines wie wir (die nähen und hier lesen) es uns öfters wünschen: Zeit mit Gleichgesinnten verbringen, etwas Neues ausprobieren, ungestört Zeit zum nähen haben ...

Wer bis hier gelesen hat weiß was ich meine. Einige hatten sich auch vorab Gedanken zur Versorgung gemacht. Evi hatte für Samstag mittags Soljanka organisiert. Sonntag mittags füllte sich der Tisch wie bei Tischlein deck dich abwechslungsreich wie von selbst denn alle die in der Nähe wohnten hatten etwas mitgebracht. So eine Interessengemeinschaft ist unbezahlbar. Gerne bin ich dabei gewesen. Vielleicht ergibt sich mal wieder ein ähnlicher Anlass.

Mehr zum Wochenende könnt ihr bei QuilThuer und bei Regina lesen.