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Samstag, 26. März 2016

Meshwork = Japanische Flechttechnik

Bei Machwerk werden diesen Monat verflochtene Stoffspielereinen gesammelt, eine Gelegenheit, mal wieder etwas Ungewöhnliches auszuprobieren.


Den 3D-Effekt von Meshwork-Flecht-Flächen finde ich interessant. Als Flechtbänder habe ich 4 cm breite Baumwollstreifen im Fadenlauf zu 1 cm breiten Bändern gebügelt, so dass sie Schnittkanten innen liegen.

Trotz mehrerer Versuche ist es mir nicht gelungen, das geplante Würfelmuster zu flechten.


Letztendlich habe ich das Flechtwerk 2lagig belassen und mit der hinterlegten Stoff-Fläche durch Maschinen-Quiltnähte fixiert. Die 3 Farbe habe ich eingereiht: 1 oben 2 unten bis alle vorbereiteten Streifen verflochten waren.

 

 
Inzwischen ist die Fläche in ein Box-Mäppchen integriert. An den Kanten war es auch ohne die 3. Lage dick genug.
 
Falls ich noch mal Meshwork probiere benutze ich Geschenkband oder etwas, das offenkantig ausfransen darf.
 
Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken zwecks Erfahrungsaustausch gesammelt.
 

Donnerstag, 4. September 2014

Kissenbezug mit Jeans-Streifen

Nach dem Weben von Denim-Streifen hatte  ich einige übrig. Diese sind nun in einen Kissenbezug eingenäht.
Wie hier beschrieben habe ich helle Streifen an beiden Enden zu einem Gitter verbunden und die blauen Streifen eingewebt. Anschließend die Fläche auf Wunschmaß vergrößert, dabei auch gleich die Rückseite aus Reststreifen angenäht.
Die fertige Fläche von ca. 87 cm x 43 cm ist mit Zierstichen stabilisiert und verziert, zwei Original-Hosentaschen sind hinten angebracht.
Verschließbar ist der Bezug mit Stern-Kam-Snaps.



Der Bezug ist männerkompatibel und bleibt bei uns in der Ferienwohnung.
 

Montag, 1. September 2014

Denim weben für eine Umhängetasche

Zur Stoffspielerei September hat Lucy das Thema ”Weben” ausgewählt.
Mit einem Tag Verspätung zeige ich, was bei mir dazu entstanden ist.
 
 
Für ein anderes Projekt habe ich Jeanshosen aufgetrennt. Reststücke der Hosen habe ich so lang wie möglich in 6 cm breite Streifen geschnitten und zum Weben vorbereitet. Die Streifen wurden mittig gefaltet gebügelt und diese Bügelkante als Markierung für ein erneutes Bügeln genutzt, bei dem die Schnittkanten an der Bügelmarkierung lang laufen. Zur Versäuberung habe ich nach ein paar Stichproben einen Kreuzmuster-Zierstich gewählt.
Nach ein paar Flechtproben habe ich beschlossen, weiße Streifen zu ergänzen. Letztendlich habe ich mich für ein Schachbrettmuster in blau-weiß entschieden.

 
Ursprünglich wollte ich für eine Tasche kleine Vierecke ineinander weben und Log-Cabin-ähnlich außen begrenzt zum Quadrat nähen. Um Stellen mit gestapelten Denim-Schichten zu vermeiden habe ich dann nur eine Fläche gewebt, bei der zunächst kurze weiße Streifen nebeneinander in einem ehemaligen Hosenbund genäht sind.
Mit Platz für 5 Streifen a 3 cm Breite in Schussrichtung ist am anderen Ende ein Jeans-Streifen als Abschluss angenäht und bildet ein solides Gerüst für die einzuwebenden Streifen. Zur Optimierung habe ich gleich 3 Streifen zusammen durch das weiße Gitter gefädelt und oben + mittig + unten verteilt. Die restlichen beiden Streifen dann dazwischen (Pfeile) gewebt. Durch Maßermittlungen beim Probeweben sitzt alles gut.


Diese Fläche ist umlaufend Blickfang einer Tasche und gleichzeitig funktional in mehrere Außentaschen unterteilt. Die Nähte zur Aufteilung auf dunkelblau sind kaum sichtbar.
 
 
Als Taschenkörper fanden 2 Hosenbeine Verwendung, als Futter ein Tischläufer in passenden Farben. Auch das Futter hat unten umlaufend abgeteilte Innentaschen in der ich diverse Sachen einsortieren kann. Für die Träger habe ich Bullaugen-Öffnungen eingefügt und kann so die Trägerlänge variieren und ggf. den Träger mal leicht ersetzen.

 
Als Bodenplatte ist ein Streifen Kunststoff-Küchen-Schneidbrett "Drälla" eingelegt, ideal für diese Zwecke.

Übrigens habe ich auch schon mal Jeansstoffe offenkantig für eine Taschenklappe verwebt.