Genau genommen ist mein Experiment eine Fortsetzung des Hemdenupcyclings, denn ich habe Hemden- und Blusenstoffe für eine kleine Mappe verwendet. Blickfang des Mäppchens sind kleine Blöcke in asiatischer Falttechnik, die ich mal bei Olga gesehen habe.
Spannend finde ich, zu sehen, wie sich die dreidimensionale Erhebung mit gestreiftem oder kariertem Stoff bildet. Ausgangspunkt sind Hintergrundquadrate von 4 cm Kantenlänge und faltbare Hemdenreststücke von 6 cm Kantenlänge. Als Orientierung sind die Hintergrundstoffe mit cm-Karos markiert. Nach dem Experiment empfehle ich, die Faltstoffstücke mit einer Bügelmarkierung bei 3 cm zu versehen. Dort ist die Knickkante, hinter der der überschüssige Stoff im Uhrzeigersinn umgefaltet wird.
Jeweils 5 3D-Miniblöcke habe ich mit 3 cm breiten Zwischenstreifen verbunden/umrandet und zu einer Täschchen Fläche komplettiert.
Die kleinen Gebilde sind faszinierend und erwecken den Eindruck, als würde etwas eingelegt sein. Vorbereiten lassen sich solche Miniblöcke entspannt von Hand, eine perfekte Verwendung für Stoffreste.
Ich freue mich über die Gelegenheit, die kleinen Faltengebilde endlich aus der "auch-mal-nähen-Schublade" in die Realität geholt zu haben. Nun bin ich gespannt, was die anderen gefaltet haben und schaue erwartungsvoll nach.