Dienstag, 18. März 2014

Schlüsseltäschchen aus Stoffresten rot und schwarz

Neulich habe ich eine Krawatte für eine Schrägbandeinfassung zerlegt. Davon sind noch ein paar kleine Stoffstückchen übrig, die ich nicht weg werfen mag. Zusammen mit anderen Stoffresten habe ich in einer Art freiem Crazy-Patchwork die Stückchen in Streifen auf ein Vlies genäht, abgesteppt und eine neue Schlüsseltasche für meinen Autoschlüssel genäht. (Fläche für ein weiteres ist übrig) Innen ist ein kleiner Karabiner befestigt. Gefüttert habe ich nicht, denn meistens bleibt das Täschchen ohnehin verschlossen an seinem Platz in der Tasche, ich muss es nur bei mir haben.

 

Nach 6 Jahren ist der Reißverschluss kaputt: Also auftrennen und reparieren:

Falttasche aus Tischläufer

Meine letzte Falttasche hat einen neuen Besitzer gefunden, Grund genug, eine weitere zu nähen. Dieses Mal wollte ich eine kontrastbetonte Spitze am Ende der Verbindung. Darunter ein Druckknopfverschluss.

Obwohl ich viele Stoffe vorrätig habe ist mir die Auswahl eines geeigneten, tragfähigen Stoffes schwer gefallen. Ein Tischläufer aus relativ festem, bedruckten Baumwollstoff hat eine neue Aufgabe bekommen. Nun kann ich ihm schwere Einkäufe zuverlässig anvertrauen. Futter ist nicht eingesetzt.
 

Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty
http://123-nadelei.blogspot.de/2014/02/nix-plastix-linkparty.html
 
 

 

Sonntag, 16. März 2014

NfL2 – Verwandlung – Inspirationssammlung

Die zweite Herausforderung in diesem Jahr bei „Nix für Lemminge“ dreht sich um Verwandlung. Zentrales Element soll ein Stoff sein, der entgegen seiner üblichen Verfahrensweise verwendet wird. Es geht um die Auseinandersetzung mit Materialeigenschaften und Möglichkeiten, gleichzeitig Assoziationen zum unüblichen, zweckentfremdeten Einsatz des Materials. Das fertig genähte Kleidungsstück soll alltagstauglich sein und möglichst aus vorhandenen Materialien entstehen.

Eine sehr anspruchsvolle Herausforderung, über die ich schon ein paar Tage nachdenke. Dabei kommt mir ein TV-Bericht in den Sinn, keine Angst, so krass wird es hier nicht, ist ja auch nicht alltagstauglich und zeitgemäß – so viel Plastik.

Als ich meine Stoff- und Materialvorräte sichtete kam es unausweichlich dazu, dass ich folgendes als geeignete Ausgangsmaterialien heraus kramte:






 
Ich hoffe, ich bin damit im Thema, auch wenn es Teil-Upcycling werden wird. Es könnte für mich etwas entstehen, das ich demnächst im Alltag dringend brauche. Und sollte es nicht so ausfallen wie ich es mir vorstelle, dann trage ich es in der anderen Hälfte des Tages. Bilder als Ideenorientierung sind hier dabei, Färben ist sicher auch im Spiel.

Ich bin gespannt auf die Inspirationen der anderen Teilnehmer, ein erster Blick hat gezeigt, dass die Hürde hoch liegt. Nach der letzten Herausforderung habe ich mir vorgenommen, meine Näherei einfach zu halten. Mal sehen, ob ich meinen Vorsatz einhalten kann.

Donnerstag, 13. März 2014

Falttasche braun-beige

Bei Fädchen habe ich praktische Falttaschen gesehen und musste auch eine nähen. Aus dem Stoffdepot habe Musterstoff eines Deko-Stoffangebotes gezogen, gerade die richtige Menge, noch mal über den Schnitt nachgedacht und folgendermaßen zugeschnitten:

An der fransigen Seite 2 x 9 cm a 58 cm für die Träger; 90 x 45 cm für den Taschenkörper.
Ein „Spüli-Vlies“ zugeschnitten mit 23 x 31 cm, hälftig gefaltet und eine Ecke abgerundet. Aus dem Rest 2 Streifen a 3 cm für die Mitte der Träger als Einlage. Auf die abgerundete Spülvliesfläche kam der Reststoff. Mit kreisförmigen Bewegungen unter Nähnadel habe ich mich ausgetobt … anschließend die gerundete Seite mit einem Stoffstreifen verstürzt, mit Knopfloch versehen … an der anderen Seite ein passender Knopf

Angenäht habe ich diese dekorative sichtbare Fläche so, dass oben eine kleine Eingriff-Tasche entsteht.

Insgesamt eine angenehme kleine Näherei mit praktischem Ergebnis. Vielen Dank nochmals an „Kleines Fädchen“ für die Inspiration“ und Verlinkung bei meiner Aktion „NixPlastix“

Afro-Jersey-Shirt

Einladung zu einer Foto-Premiere, was ziehe ich an? Jersey-Shirt mit Afro-Muster 

Beim Zuschneiden habe ich das Muster asymmetrisch längs angeordnet. Über die Schultern samt Halsöffnung wechselt die Musterrichtung.
Aus dem Reststoff gab es eine Überziehjacke ebenfalls mit längs angeordnetem Muster. Einfarbiger Jersey wurde im Mittelbereich der Ärmel verwendet, ist trotzdem reichlich Muster.

Jacke (links) und Shirt (rechts) trage ich gerne und fühle mich bei vielen Gelegenheiten passend angezogen.
 
 

Montag, 10. März 2014

Gardine und Lampenschirme

Auf dem einen oder anderen Blog wird Stoffinventur gezählt. Für eine solche Statistik könnte ich gerade guter Dinge sein, denn ich habe gut 10 Meter Kunstseide und etwas Gardinenstoff vernäht. Die Seide mit großflächigem Schwarz-weiß-Muster habe ich schon ein paar Jahre aufbewahrt und endlich hat sich die Besitzerin entschlossen, Übergardinen daraus zu nähen. Zusammen haben wir zugeschnitten, gebügelt, die Seiten umgenäht und Zugband angenäht. Nun folgt sicherheitshalber erst mal eine Wäsche und die Länge wird abgesteckt. Deshalb gibt es von der Übergardine (noch) kein Foto.

In einem Zug mit den neuen Übergardinen sollten auch Lampenschirme gereinigt werden. Leider waren die Schirmbezüge nach dem Entfernen zum Waschen nicht mehr zu gebrauchen, so dass neue her mussten. Nach Inspirationssuche auf diversen Fotoplattformen flatterte wie gerufen ein Stück Gardine mit aufgeflocktem Muster ins Haus. Daraus sind einfache, klassische Schirmbezüge entstanden. Oben ist ein Garn-Ring eingezogen, unten ein Gummibandring. Aus einem kleinen Rest Kunstseide gab es ein Band für jedes Lampen-Schirmchen. So passen sie perfekt zur Übergardine.





Sonntag, 9. März 2014

Einladung zum Kaffee in Thüringen

Heute lade ich Euch auf einen ganz besonderen Sonntags-Kaffee ein.
Entdeckt habe ich dieses einmalige Plätzchen durch die Einladung einer Freundin. Schon im Vorraum empfing uns ein Baum mit einmaligen Blüten: Sammeltassen.

Im Café roch es unbeschreiblich gut nach frisch geröstetem Kaffee. Kein Wunder denn wir standen inmitten einer Kaffee-Rösterei mit stylisch hergerichteten Tischen und Sitzgelegenheiten für Kaffee und Kuchen.
Die im Vorraum aufgehängten Säcke kann man übrigens auf Anfrage kaufen.

 
Kaffeerösterei Zella-Mehlis, Talstrasse 77,
geöffnet Dienstag - Freitag + Sonntag 14:00 - 18:00 

Samstag, 8. März 2014

Nelken zum Internationalen Frauentag

Das heutige Datum ist für mich verbunden mit Nelken für werktätige Frauen in der DDR. Zufällig habe ich gerade gehäkelte Nelken in rot und weiß, die diese Erinnerung passend abbilden.
Die Häkelblumen habe ich als Geschenk aus einem Nachlass und bin dabei, farbige Blüten durch weiße zu ersetzen. Das ist meine allabendliche Entspannungsübung.


 
 
 
Glückwunsch Ihr Frauen, meine Blumen heute sind für Euch.
 

Dienstag, 4. März 2014

Mützen, Schal und Söckchen in blau-weiß

Winter ade ... beim Stöbern in alten Fotos habe ich gestrickte Accessoires für kleine Jungs gefunden. Vor ein paar Jahren habe ich für meinen Enkel Söckchen, Zipfelmütze und warmes Halstuch aus Farbverlaufsgarn gestrickt. Auf die Zipfelmütze ist ein Norwegermuster eingestickt.


Aus Restwolle gab es später noch eine Mütze. Bommel-Garn in den gleichen Farben wurde angeschlagen und rahmt das Gesicht ein. Am oberen Ende sind 3 Stränge unterschiedlicher Länge mit Abschluss aus Bommel-Wolle. Die wackeln lustig beim Spielen.

Steinzeit-Kostüm

Am heutigen Upcycling-Dienstag habe ich ein Foto aus den 70er-Jahren aus dem Archiv gekramt. Eine typische DDR-Decke wurde in ein Steinzeit-Faschingskostüm verwandelt.
Man beachte die Accessoires: Bund-Täschchen, Armbänder, Mäuse-Schuhe ... Hellau 



Dieser Geck sieht heute ganz anders aus, so dass ich nicht verfremden brauche.

Montag, 3. März 2014

Schatzkoffer aus Geschwenda

Getrödelt, gefunden, gefreut … letzte Woche fanden eine Freundin und ich einen Retro-Koffer in einem Gebrauchtwarenladen. Weil der Verschluss klemmte gab ihn die Verkäuferin kostenfrei ab. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl stellte sich heraus, dass der Verschluss intakt ist und der Koffer ein einwandfreies Inneres hat. Hergestellt wurde der Koffer ganz in der Nähe: „PGH Koffer und Sattlerwaren Geschwenda“ aus Vulkanfieber (zu Rohpapier verarbeitete Pflanzenfasern werden pergamentiert).

Gereinigt darf er jetzt meine Schätze an Spitzen, Bordüren, Kunststrickdeckchen und Häkeldecken aufbewahren. Der Koffer hat einen Platz im Nähzimmer bekommen und passt dort sogar zur Tapete.

Sonntag, 2. März 2014

From a far away place – Finale bei „Nix für Lemminge“

Dieses Wochenende ist Abschluss Präsentation für nicht-europäisch inspirierte, selbst konstruierte Kleidungsstücke. Meine Jacke ist leider noch nicht fertig. Zeigen möchte ich sie trotzdem, denn man sieht, was und wie es werden soll. Gerne möchte ich die Nähte seitlich noch mit roten Stichen versehen damit die geflieste Nahtzugabe anliegt. Erst dann werde ich das Futter an einigen Stellen befestigen und den Abschluss unten umnähen, seitlich kleine Schlitze.

Als Verschluss werde ich zuletzt verdeckt mittelgroße Druckknöpfe anbringen.
Wenn es fertig ist ergänze ich an dieser Stelle ein Tragefoto, versprochen.
 
 
Nun schaue ich mal, was die anderen Näherinnen präsentieren.

Nachtrag: Noch immer stichle ich an der Befestigung des Futters,
              unten ist noch umzulegen.
              Wird Zeit, dass es fertig wird, denn die neue Aktion startet ...


1. Runde: 08.01.14 Shirt asiatisch inspiriert
2. Runde: 19.01.14 Chinesisch inspirierte Jacke – Nix für Lemminge
3. Runde: 02.02.14 Gedanken zur Chinesisch inspirierten Jacke 
4. Runde: 17.02.14 Work-in-progress-Treffen bei „Nix für Lemminge“
    Finale:  02.03.14

Donnerstag, 27. Februar 2014

Häkelblumen

Seit die Granny-Decke fertig ist häkle ich ersatzweise Blumen. Das ist eine Abendbeschäftigung zum TV, die nicht viel Vorbereitung und Konzentration benötigt. Zuerst habe ich Häkelblumen ersetzt, deren Farbe mir nicht gefiel. Dann habe ich festgestellt, dass fast alle Kunstblumen an der Blüte zerlegbar sind.
Eine Anleitung oder Vorlage habe ich nicht verwendet. Frei nach Phantasie habe ich Klöppelgarn in kleine und Häkelgarn in große Blüten verwandelt. Am liebsten häkle ich im Kreis, das werden dann meistens Nelken. Ab und zu probiere ich auch mal andere Blüten aus.
Gelbe Innenteile habe ich mit Acrylfarbe weiß angepinselt

Die Häkelblumen stehen in der Ferienwohnung, muss ich nicht gießen.

 
 
 
 

Dienstag, 25. Februar 2014

Es war einmal ein Wandbild ...

... mit Buntstickerei. Auf verschlungenen Wegen kam es zu mir und wurde erst mal gereinigt. Dabei sind Rot- und Grüntöne ausgefärbt, die mit Entfärber und Chlor-Reiniger nicht wieder weg gingen.

So kam es, dass ich neulich - als ich mal Stoffe blau machte - die Stickerei blau färbte. Dabei ging ich davon aus, dass auch die Stickerei krass die Farben ändern würde. Sicher handelt es sich um Kunstfaser-Stickgarne, denn die Farben blieben nahezu erhalten.
Die Rückseite bildet Damast-Stoff einer Serviette mit schöner Blumen-Struktur, im gleichen Färbe-Bad (Waschmaschine) gefärbt.

An die Wand kommt das Teil nicht wieder, es wird Geschenkverpackung und sich später als Einkaufsbeutel nützlich machen.



Handgestickte Textilien sammelt Gabi in einer Linkparty.
Dort ist der Beutel mit Stickerei in guter Gesellschaft.

Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty

http://123-nadelei.blogspot.de/2014/02/nix-plastix-linkparty.html


Sonntag, 23. Februar 2014

Stoffspielerei mit gespannten durchwebten Fäden

Lucy sammelt diesen Monat zum Thema der Stoffspielerei Gewebe: zum Beispiel gekreuzte Fäden in Kette und Schuss, das ist Stoff mit unterschiedlichen Webstrukturen, aber auch Spinnweben. Beim Lesen des Themas kam mir gleich eine Sache in den Sinn, die ich lange schon mal probieren wollte. Hier habe ich die Gestaltung eines Ausschnittes mit selbst gespannten Fäden gesehen. Zum Basteln eines dreieckigen Rahmens hatte ich Helfer. Der Rahmen sollte nicht so spitz werden wie in der Vorlage. Endlich konnte ich einen Faden rein spannen und ein Muster probieren. Mit Baumwollhäkelgarn in mintgrün und weiß habe ich die Fäden gezogen und ergänzt einer Art Stickerei auf Netzgrund. Immer mal habe ich feste Festonstiche gemacht, damit es Fixierungen gibt und nicht alles auf dem Basisnetz umherrutschen kann.

Am nervigsten war zunächst, dass sich das Garn zum Sticken immer an den Nägelchen verheddert hat. Deshalb habe ich dann außen rum einen Klebestreifen über die Nägel geklebt.

Da die Nägelchen ziemlich fest sitzen muss ich nun sehen, wie ich die Spannfäden vorsichtig durch einzelnes Überstülpen lösen kann und gleichzeitig einigermaßen fixieren. Ich denke noch darüber nach, ob ich außen rum einen Häkelsteg aus Luftmaschen lege, auf jeden Fall benötige ich Richtung Hals eine Befestigung.

Nachdem ich den Jersey-Stoff an den ich dachte dazu gelegt habe bin ich unschlüssig, ob ich es so zusammen fertig mache, ich hätte gerne etwas dünneren Stoff. Der vorhandene sieht schon peelig aus, obwohl er neu ist.
 
 
 
 Nachtrag:
- Dreieck in ein Jersey-Kleid integriert (hätte tiefer sitzen können)
- Vor dem Ablösen mit Wäschestärke eingepinselt und getrocknet
- Saumfix als Verstärkung an den angrenzenden Stellen verwendet
- Sonnenlicht färbt heute grünlich

 

Handarbeit 1985-02

Diese Ausgabe der Zeitschrift "Die Handarbeit" vom Verlag für die Frau enthält Anregungen und Anleitungen für Kunststricken, Stickerei, Wandschmuck, Uhren-Zifferblätter, Flechtarbeiten ...

 

"Die Handarbeit" Ausgabe 02-1985
Verlag für die Frau
Inhalt der Ausgabe 1985-02
Seiten 03-09 Tischdecken in verschiedenen Handarbeitstechniken anzufertigen.
Seiten 10-11 Ornamentaler Wandschmuck für den Wohnraum.
Seiten 12-13 Kunststrickmuster für Decken und Kissen.
Seiten 14-15 Dekorative Zifferblätter für Uhren.
Seiten 16-17 Flecht- und Klebearbeiten für verschiedene Materialien.
Seiten 20-21 Modische Details für den Sommer in verschiedenen Handarbeitstechniken.
Foto: S. Schmidt-Petzold, S. 1,2,18-17, 29-35, H. Schütze S. 2,3-8,10, 11,26,28, W. Reinhold S. 2, 8, 9,
12,13,16,17, U. UhligS. 2,14,15, Entwürfe: G.lhleS.3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, R. Hauser S. 4, 5, B.ZychlaS. 7, I. LergeS. 8, Ch. Kralisch S. 10, E. Schneiders. 10, S. Schumann S. 11, J. LangeS. 12,13, W. UhligS. 14,15
Textilzirkeld. Poliklinik Dippoldiswalde, Ltg. G. Mitschke S. 16,17, J Lukäcovä S. 18-21, 24 Dr. M. Kriesche, S. 1,22-23, 25, E. Müller S. 26-28, R. Bdhmchen S. 30-34
Layout: Klaus Lubina

Beutel aus Tischwäsche

Mal wieder Beutel aus Tischläufer, Tischdecke und einem Stoffrest zusammengesetzt.
Ganz einfach, ab damit in den Einkaufskorb, denn der reicht meistens nicht für den Einkauf.






Habt Ihr auch Beutel genäht?
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Montag, 17. Februar 2014

Work-in-progress-Treffen bei „Nix für Lemminge“

Bei „Mama macht Sachen“ geht das Projekt „Nix für Lemminge“ heute in die vorletzte Runde. Lange habe ich gezögert, in den ausgewählten filzartigen Stoff zu schneiden, aber einmal muss es sein wenn ein Kleidungsstück daraus werden soll. Als grobe Größenvorlage habe ich eine Übergangsjacke verwendet und den Schnitt angepasst. Brustabnäher habe ich nicht vorgesehen, wir werden sehen.

Beim Bügeln und Zuschneiden ist mir aufgefallen, dass der Stoff etwas kratzig ist. Deshalb habe ich beschlossen, dass zwischen mich und diesen grauen Filzstoff Lagen von Vlies und Futter kommen … der nächste Winter kommt bestimmt.
 
Meine Chinesisch inspirierte Jacke ist nun im Groben zusammen genäht:
Filzstoff + aufgebügelter Vlies an Schultern und Armel angesetzt, die gleichen Nähte auch beim Futterstoff genäht und beide Lagen mit Stecknadeln aneinander fixiert.
Nun konnte ich endlich den Kragen vorbereiten.
Die Fotos sind unspektakulär mausgrau:


 
Auf eine weiße Kragenfläche kommen gerade auf- und ab durchgezogene Sashiko-Stickstiche in grau, schwarz und rot. Zum Einfassen in Kontrastfarbe werde ich eine nahezu schwarze Krawatte verwenden.
Bis zur letzten Runde ist nicht mehr lange Zeit, deshalb geh‘ ich noch ein paar Stiche machen.
Vorher sehe ich noch, wie weit die anderen Schnitt-Konstrukteure mit der Umsetzung sind.

Nachtrag: Stickerei am Kragen mit Krawatteneinfassung (Schrägband-Ersatz)
 

 

Stoffreste-Upcycling-Beutel in grün

Restliche grüne Stoffreste habe ich zu Beuteln umfunktioniert. Ursprünglich waren es Tischdecken, Tischläufer und Bettwäsche, einiges davon als grüne Färbe-Experimente.
Ausgehend von den Stoffreste-Größen habe ich verschiedene Arten zur Anbringung der Henkel ausprobiert - immer mit dem Gedanken an Belastbarkeit.
Zum Verdecken von Nahtzugaben sind bei einigen Bänder aufgenäht.


 
 

Habt Ihr auch Beutel genäht?
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Mittwoch, 12. Februar 2014

Fische auf Stoff

Zum Malen auf Stoff habe ich mir eine Buchinspiration aus dem Bücherregal gezogen: "Art Design BELVEDERE Ref-Book 03 Band 13", ganz legal, denn die Motive sind copyrightfrei.
Im Malen bin ich nicht geübt, sollte ich vielleicht öfters probieren.
Das Fisch-Motiv könnte ich mir auf Kindershirts zum Neptunfest vorstellen. Eine Mal-Probe ist angebracht, denn beim Dampfbügeln hat sich die Farbe nochmals im Stoff verteilt.


 
zum Buch:
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Mit den REF.-BOOKS gibt die EDITION BELVEDERE dem Gebrauchsgrafiker ein schnelles und höchst aktuelles Designmaterial an die Hand: Fundgrube für Ideen und Vorlagen für den täglichen Bedarf an grafischen Motiven. REF.-BOOKS sind Arbeitsinstrumente und visuelle Nachschlagewerke für die "Every-Day-Graphic". Sie finden umfangreiche Anwendung bei der unmittelbaren Konsultation im Bereich der visuellen Kommunikation. Die einzelnen Motive der jeweiligen Bände bieten dem Anwender äußerst praktische und voll reproduktlonsfählqe Images. Jedes Design steht für den direkten Gebrauch auch nach dem Verfahren CUT & PASTE als grafisches Grundmaterial unmittelbar und problemlos zur Verfügung. REF.-BOOKS ist eine fortlaufende Serie, die durch neue Designs und Ideen permanent ergänzt wird. REF.-BOOKS sind extrem kostengünstig und darüber hinaus absolut COPYRIGHT-FREI.
ISBN 88-7070-040-0

Dienstag, 11. Februar 2014

Petrolgrüne Beutel

Beim Aufräumen im Nähzimmer habe ich beschlossen, dass einige grüne Stoffreste unter die Nadel kommen. Teilweise waren es gefärbte Damast-Servietten, Kopfkissen und Reste von Patchwork-Weihnachtsstoffen, die ich mal hier verwendet habe.

Was soll es werden? Beutel. Petrolgrün soll ja Trendfarbe 2014 werden.
Um die Stoffreste optimal zu nutzen habe ich Stücke von 15 cm Breite mit Schneidbrett und Rollschneider vorbereitet und wahllos zu einem langen Streifen verbunden. Davon habe ich Stücke von ca. 85 cm wieder abgeschnitten und jeweils 3 davon zu einer Fläche verbunden. Sie bilden den Taschenkörper.
Als Futterstoff habe ich ein dünnes, ebenfalls grün gefärbtes Mischgewebe verwendet. Einen Streifen von 80 cm Länge so breit wie die 3 Bahnen abgeschnitten und daran die Träger aus den restlichen Stoffresten angenäht. Die Markierungen hierfür setze ich mit den Bügeleisen durch hälftiges Falten.
Innen- und Außenstoff der Tasche rechts auf rechts übereinander an den Oberkanten zusammen nähen und wenden. Die Verbindungsnähte haben mir am meisten Spaß gemacht. Einmal ging es sogar bis über die Träger lang. Zuletzt habe ich die Seiten begradigt und versäubert. ...
Die sichtbare, versäuberte Kante seitlich im Beutel stört mich nicht.

Mit den beiden Schichten ist es ein belastbarer Beutel geworden, der trotzdem noch leicht und gut verstaubar ist.
 


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty


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