Nach 6 Jahren ist der Reißverschluss kaputt: Also auftrennen und reparieren:
Dienstag, 18. März 2014
Schlüsseltäschchen aus Stoffresten rot und schwarz
Neulich
habe ich eine Krawatte für eine Schrägbandeinfassung zerlegt.
Davon sind noch ein paar kleine Stoffstückchen übrig, die ich nicht weg werfen
mag. Zusammen mit anderen Stoffresten habe
ich in einer Art freiem Crazy-Patchwork die Stückchen in Streifen auf ein Vlies genäht,
abgesteppt und eine neue Schlüsseltasche für meinen Autoschlüssel genäht. (Fläche für ein weiteres ist übrig) Innen
ist ein kleiner Karabiner befestigt. Gefüttert habe ich nicht, denn meistens
bleibt das Täschchen ohnehin verschlossen an seinem Platz in der Tasche, ich
muss es nur bei mir haben.
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Falttasche aus Tischläufer
Meine
letzte
Falttasche hat einen neuen Besitzer gefunden, Grund genug, eine
weitere zu nähen. Dieses Mal wollte ich eine kontrastbetonte Spitze am Ende der
Verbindung. Darunter ein Druckknopfverschluss.
Obwohl
ich viele Stoffe vorrätig habe ist mir die Auswahl eines
geeigneten, tragfähigen Stoffes schwer gefallen. Ein Tischläufer aus relativ festem, bedruckten Baumwollstoff hat eine neue Aufgabe bekommen. Nun kann ich ihm schwere Einkäufe zuverlässig anvertrauen. Futter ist nicht
eingesetzt.
Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty
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Sonntag, 16. März 2014
NfL2 – Verwandlung – Inspirationssammlung
Die zweite
Herausforderung in diesem Jahr bei „Nix
für Lemminge“ dreht sich um Verwandlung. Zentrales Element soll
ein Stoff sein, der entgegen seiner üblichen Verfahrensweise verwendet wird. Es
geht um die Auseinandersetzung mit Materialeigenschaften und Möglichkeiten, gleichzeitig Assoziationen zum unüblichen, zweckentfremdeten Einsatz des
Materials. Das fertig genähte Kleidungsstück soll alltagstauglich sein und möglichst aus vorhandenen Materialien entstehen.
Eine
sehr anspruchsvolle Herausforderung, über die ich schon ein paar Tage
nachdenke. Dabei kommt mir ein TV-Bericht
in den Sinn, keine Angst, so krass wird es hier nicht, ist ja auch nicht
alltagstauglich und zeitgemäß – so viel Plastik.
Als
ich meine Stoff- und Materialvorräte
sichtete kam es unausweichlich dazu, dass ich folgendes als geeignete Ausgangsmaterialien heraus
kramte:
Ich
hoffe, ich bin damit im Thema, auch wenn es Teil-Upcycling werden wird. Es
könnte für mich etwas entstehen, das ich demnächst im Alltag dringend brauche.
Und sollte es nicht so ausfallen wie ich es mir vorstelle, dann trage ich es in der anderen Hälfte des Tages. Bilder
als Ideenorientierung sind hier
dabei, Färben
ist sicher auch im Spiel.
Ich
bin gespannt auf die Inspirationen der anderen Teilnehmer, ein erster Blick hat
gezeigt, dass die Hürde hoch liegt. Nach der letzten Herausforderung habe ich
mir vorgenommen, meine Näherei einfach zu halten. Mal sehen, ob ich meinen Vorsatz einhalten kann.
Donnerstag, 13. März 2014
Falttasche braun-beige
Bei
Fädchen
habe ich praktische Falttaschen gesehen und musste auch eine nähen. Aus dem
Stoffdepot habe Musterstoff eines Deko-Stoffangebotes gezogen, gerade die
richtige Menge, noch mal über den Schnitt nachgedacht und folgendermaßen
zugeschnitten:
An
der fransigen Seite 2 x 9 cm a 58 cm für die Träger; 90 x 45 cm für den Taschenkörper.
Ein
„Spüli-Vlies“ zugeschnitten mit 23 x 31 cm, hälftig gefaltet und eine Ecke
abgerundet. Aus dem Rest 2 Streifen a 3 cm für die Mitte der Träger als Einlage.
Auf die abgerundete Spülvliesfläche kam der Reststoff. Mit kreisförmigen Bewegungen
unter Nähnadel habe ich mich ausgetobt … anschließend die gerundete Seite mit einem
Stoffstreifen verstürzt, mit Knopfloch versehen … an der anderen Seite ein
passender Knopf
Angenäht
habe ich diese dekorative sichtbare Fläche so, dass oben eine kleine Eingriff-Tasche
entsteht.
Insgesamt
eine angenehme kleine Näherei mit praktischem Ergebnis. Vielen Dank nochmals an
„Kleines
Fädchen“ für die Inspiration“ und Verlinkung bei meiner Aktion „NixPlastix“
Afro-Jersey-Shirt
Einladung
zu einer Foto-Premiere, was ziehe ich an? Jersey-Shirt mit Afro-Muster
Beim
Zuschneiden habe ich das Muster asymmetrisch längs angeordnet. Über die
Schultern samt Halsöffnung wechselt die Musterrichtung.
Aus
dem Reststoff gab es eine Überziehjacke ebenfalls mit längs angeordnetem Muster.
Einfarbiger Jersey wurde im Mittelbereich der Ärmel verwendet, ist trotzdem
reichlich Muster.
Jacke (links) und Shirt (rechts) trage ich gerne und fühle mich bei vielen Gelegenheiten passend angezogen.
Montag, 10. März 2014
Gardine und Lampenschirme
Auf
dem einen oder anderen Blog wird Stoffinventur gezählt. Für eine solche
Statistik könnte ich gerade guter Dinge sein, denn ich habe gut 10 Meter
Kunstseide und etwas Gardinenstoff vernäht. Die Seide mit großflächigem
Schwarz-weiß-Muster habe ich schon ein paar Jahre aufbewahrt und endlich hat
sich die Besitzerin entschlossen, Übergardinen
daraus zu nähen. Zusammen haben wir zugeschnitten, gebügelt, die Seiten
umgenäht und Zugband angenäht. Nun folgt sicherheitshalber erst mal eine Wäsche
und die Länge wird abgesteckt. Deshalb gibt es von der Übergardine (noch) kein
Foto.
In
einem Zug mit den neuen Übergardinen sollten auch Lampenschirme gereinigt werden. Leider waren die Schirmbezüge nach
dem Entfernen zum Waschen nicht mehr zu gebrauchen, so dass neue her mussten.
Nach Inspirationssuche auf diversen Fotoplattformen flatterte wie gerufen ein
Stück Gardine mit aufgeflocktem Muster ins Haus. Daraus sind einfache,
klassische Schirmbezüge entstanden. Oben ist ein Garn-Ring eingezogen, unten
ein Gummibandring. Aus einem kleinen Rest Kunstseide gab es ein Band für jedes
Lampen-Schirmchen. So passen sie perfekt zur Übergardine.
Sonntag, 9. März 2014
Einladung zum Kaffee in Thüringen
Heute
lade ich Euch auf einen ganz besonderen Sonntags-Kaffee ein.
Entdeckt habe ich dieses einmalige Plätzchen durch die Einladung einer Freundin. Schon im Vorraum empfing uns ein Baum mit einmaligen Blüten: Sammeltassen.
Entdeckt habe ich dieses einmalige Plätzchen durch die Einladung einer Freundin. Schon im Vorraum empfing uns ein Baum mit einmaligen Blüten: Sammeltassen.
Im
Café roch es unbeschreiblich gut nach frisch geröstetem Kaffee. Kein Wunder
denn wir standen inmitten einer Kaffee-Rösterei mit stylisch hergerichteten
Tischen und Sitzgelegenheiten für Kaffee und Kuchen.
Die
im Vorraum aufgehängten Säcke kann man übrigens auf Anfrage kaufen.
Kaffeerösterei Zella-Mehlis, Talstrasse 77,
geöffnet Dienstag - Freitag + Sonntag 14:00 - 18:00
geöffnet Dienstag - Freitag + Sonntag 14:00 - 18:00
Samstag, 8. März 2014
Nelken zum Internationalen Frauentag
Das
heutige Datum ist für mich verbunden mit Nelken für werktätige
Frauen in der DDR. Zufällig habe ich gerade gehäkelte Nelken in rot und weiß,
die diese Erinnerung passend abbilden.
Die Häkelblumen habe ich als Geschenk aus einem Nachlass und bin dabei, farbige Blüten durch weiße zu ersetzen. Das ist meine allabendliche Entspannungsübung.
Die Häkelblumen habe ich als Geschenk aus einem Nachlass und bin dabei, farbige Blüten durch weiße zu ersetzen. Das ist meine allabendliche Entspannungsübung.
Glückwunsch Ihr Frauen, meine Blumen heute sind für Euch.
Dienstag, 4. März 2014
Mützen, Schal und Söckchen in blau-weiß
Winter ade ... beim Stöbern in alten Fotos habe ich gestrickte Accessoires für kleine Jungs gefunden. Vor ein paar Jahren habe ich für meinen Enkel Söckchen, Zipfelmütze und warmes Halstuch aus Farbverlaufsgarn gestrickt. Auf die Zipfelmütze ist ein Norwegermuster eingestickt.
Aus Restwolle gab es später noch eine Mütze. Bommel-Garn in den gleichen Farben wurde angeschlagen und rahmt das Gesicht ein. Am oberen Ende sind 3 Stränge unterschiedlicher Länge mit Abschluss aus Bommel-Wolle. Die wackeln lustig beim Spielen.
Aus Restwolle gab es später noch eine Mütze. Bommel-Garn in den gleichen Farben wurde angeschlagen und rahmt das Gesicht ein. Am oberen Ende sind 3 Stränge unterschiedlicher Länge mit Abschluss aus Bommel-Wolle. Die wackeln lustig beim Spielen.
Steinzeit-Kostüm
Am heutigen Upcycling-Dienstag habe ich ein Foto aus den 70er-Jahren aus dem Archiv gekramt. Eine typische DDR-Decke wurde in ein Steinzeit-Faschingskostüm verwandelt.
Man beachte die Accessoires: Bund-Täschchen, Armbänder, Mäuse-Schuhe ... Hellau
Man beachte die Accessoires: Bund-Täschchen, Armbänder, Mäuse-Schuhe ... Hellau
Dieser Geck sieht heute ganz anders aus, so dass ich nicht verfremden brauche.
Montag, 3. März 2014
Schatzkoffer aus Geschwenda
Getrödelt,
gefunden, gefreut … letzte Woche fanden eine Freundin und ich einen
Retro-Koffer in einem Gebrauchtwarenladen. Weil der Verschluss klemmte gab ihn
die Verkäuferin kostenfrei ab. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl stellte
sich heraus, dass der Verschluss intakt ist und der Koffer ein einwandfreies
Inneres hat. Hergestellt wurde der Koffer ganz in der Nähe: „PGH Koffer und Sattlerwaren Geschwenda“ aus Vulkanfieber (zu
Rohpapier verarbeitete Pflanzenfasern werden pergamentiert).
Gereinigt
darf er jetzt meine Schätze an Spitzen, Bordüren, Kunststrickdeckchen und
Häkeldecken aufbewahren. Der Koffer hat einen Platz im Nähzimmer bekommen und
passt dort sogar zur Tapete.
Sonntag, 2. März 2014
From a far away place – Finale bei „Nix für Lemminge“
Dieses
Wochenende ist Abschluss Präsentation für nicht-europäisch inspirierte,
selbst konstruierte Kleidungsstücke. Meine Jacke ist leider noch nicht fertig. Zeigen
möchte ich sie trotzdem, denn man sieht, was und wie es werden soll. Gerne
möchte ich die Nähte seitlich noch mit roten Stichen versehen damit die geflieste
Nahtzugabe anliegt. Erst dann werde ich das Futter an einigen Stellen befestigen
und den Abschluss unten umnähen, seitlich kleine Schlitze.
Als
Verschluss werde ich zuletzt verdeckt mittelgroße Druckknöpfe anbringen.
Wenn es fertig ist ergänze ich an dieser Stelle ein Tragefoto, versprochen.
Wenn es fertig ist ergänze ich an dieser Stelle ein Tragefoto, versprochen.
Nun
schaue ich mal, was die anderen Näherinnen präsentieren.
Nachtrag: Noch immer stichle ich an der Befestigung des Futters,
unten ist noch umzulegen.
Wird Zeit, dass es fertig wird, denn die neue Aktion startet ...
1. Runde: 08.01.14 Shirt asiatisch inspiriert
2. Runde: 19.01.14 Chinesisch inspirierte Jacke – Nix für Lemminge
3. Runde: 02.02.14 Gedanken zur Chinesisch inspirierten Jacke
4. Runde: 17.02.14 Work-in-progress-Treffen bei „Nix für Lemminge“
Finale: 02.03.14
Nachtrag: Noch immer stichle ich an der Befestigung des Futters,
unten ist noch umzulegen.
Wird Zeit, dass es fertig wird, denn die neue Aktion startet ...
1. Runde: 08.01.14 Shirt asiatisch inspiriert
2. Runde: 19.01.14 Chinesisch inspirierte Jacke – Nix für Lemminge
3. Runde: 02.02.14 Gedanken zur Chinesisch inspirierten Jacke
4. Runde: 17.02.14 Work-in-progress-Treffen bei „Nix für Lemminge“
Finale: 02.03.14
Donnerstag, 27. Februar 2014
Häkelblumen
Seit die Granny-Decke fertig ist häkle ich ersatzweise Blumen. Das ist eine Abendbeschäftigung zum TV, die nicht viel Vorbereitung und Konzentration benötigt. Zuerst habe ich Häkelblumen ersetzt, deren Farbe mir nicht gefiel. Dann habe ich festgestellt, dass fast alle Kunstblumen an der Blüte zerlegbar sind.
Eine Anleitung oder Vorlage habe ich nicht verwendet. Frei nach Phantasie habe ich Klöppelgarn in kleine und Häkelgarn in große Blüten verwandelt. Am liebsten häkle ich im Kreis, das werden dann meistens Nelken. Ab und zu probiere ich auch mal andere Blüten aus.
Gelbe Innenteile habe ich mit Acrylfarbe weiß angepinselt
Die Häkelblumen stehen in der Ferienwohnung, muss ich nicht gießen.
Eine Anleitung oder Vorlage habe ich nicht verwendet. Frei nach Phantasie habe ich Klöppelgarn in kleine und Häkelgarn in große Blüten verwandelt. Am liebsten häkle ich im Kreis, das werden dann meistens Nelken. Ab und zu probiere ich auch mal andere Blüten aus.
Gelbe Innenteile habe ich mit Acrylfarbe weiß angepinselt
Die Häkelblumen stehen in der Ferienwohnung, muss ich nicht gießen.
Dienstag, 25. Februar 2014
Es war einmal ein Wandbild ...
... mit Buntstickerei. Auf verschlungenen Wegen kam es zu mir und wurde erst mal gereinigt. Dabei sind Rot- und Grüntöne ausgefärbt, die mit Entfärber und Chlor-Reiniger nicht wieder weg gingen.
So kam es, dass ich neulich - als ich mal Stoffe blau machte - die Stickerei blau färbte. Dabei ging ich davon aus, dass auch die Stickerei krass die Farben ändern würde. Sicher handelt es sich um Kunstfaser-Stickgarne, denn die Farben blieben nahezu erhalten.
Die Rückseite bildet Damast-Stoff einer Serviette mit schöner Blumen-Struktur, im gleichen Färbe-Bad (Waschmaschine) gefärbt.
An die Wand kommt das Teil nicht wieder, es wird Geschenkverpackung und sich später als Einkaufsbeutel nützlich machen.
So kam es, dass ich neulich - als ich mal Stoffe blau machte - die Stickerei blau färbte. Dabei ging ich davon aus, dass auch die Stickerei krass die Farben ändern würde. Sicher handelt es sich um Kunstfaser-Stickgarne, denn die Farben blieben nahezu erhalten.
Die Rückseite bildet Damast-Stoff einer Serviette mit schöner Blumen-Struktur, im gleichen Färbe-Bad (Waschmaschine) gefärbt.
An die Wand kommt das Teil nicht wieder, es wird Geschenkverpackung und sich später als Einkaufsbeutel nützlich machen.
Handgestickte Textilien sammelt Gabi in einer Linkparty.
Dort ist der Beutel mit Stickerei in guter Gesellschaft.
Dort ist der Beutel mit Stickerei in guter Gesellschaft.
Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty
Hier gibt es dafür eine Linkparty
Sonntag, 23. Februar 2014
Stoffspielerei mit gespannten durchwebten Fäden
Lucy
sammelt diesen
Monat zum Thema
der Stoffspielerei Gewebe: zum Beispiel gekreuzte Fäden in Kette und
Schuss, das ist Stoff mit unterschiedlichen Webstrukturen, aber auch
Spinnweben. Beim Lesen des Themas kam mir gleich eine Sache in den Sinn, die
ich lange schon mal probieren wollte. Hier habe ich die Gestaltung eines
Ausschnittes mit selbst gespannten Fäden gesehen. Zum Basteln eines dreieckigen Rahmens hatte ich Helfer.
Der Rahmen sollte nicht so spitz werden wie in der Vorlage. Endlich konnte ich
einen Faden rein spannen und ein Muster probieren. Mit Baumwollhäkelgarn in
mintgrün und weiß habe ich die Fäden gezogen und ergänzt einer Art Stickerei
auf Netzgrund. Immer mal habe ich feste Festonstiche gemacht, damit es
Fixierungen gibt und nicht alles auf dem Basisnetz umherrutschen kann.
Nachtrag:
- Dreieck in ein Jersey-Kleid integriert (hätte tiefer sitzen können)
- Vor dem Ablösen mit Wäschestärke eingepinselt und getrocknet
- Saumfix als Verstärkung an den angrenzenden Stellen verwendet
- Sonnenlicht färbt heute grünlich
Am nervigsten war zunächst, dass sich das Garn zum Sticken immer
an den Nägelchen verheddert hat. Deshalb habe ich dann außen rum einen
Klebestreifen über die Nägel geklebt.
Da die Nägelchen ziemlich fest sitzen muss ich nun sehen, wie
ich die Spannfäden vorsichtig durch einzelnes Überstülpen lösen kann und
gleichzeitig einigermaßen fixieren. Ich denke noch darüber nach, ob ich außen
rum einen Häkelsteg aus Luftmaschen lege, auf jeden Fall benötige ich
Richtung Hals eine Befestigung.
Nachdem ich den Jersey-Stoff an den ich dachte dazu gelegt habe
bin ich unschlüssig, ob ich es so zusammen fertig mache, ich hätte gerne etwas
dünneren Stoff. Der vorhandene sieht schon peelig aus, obwohl er neu ist.
- Dreieck in ein Jersey-Kleid integriert (hätte tiefer sitzen können)
- Vor dem Ablösen mit Wäschestärke eingepinselt und getrocknet
- Saumfix als Verstärkung an den angrenzenden Stellen verwendet
- Sonnenlicht färbt heute grünlich
Handarbeit 1985-02
Diese Ausgabe der Zeitschrift "Die Handarbeit" vom Verlag für die Frau enthält Anregungen und Anleitungen für Kunststricken, Stickerei, Wandschmuck, Uhren-Zifferblätter, Flechtarbeiten ...
"Die Handarbeit" Ausgabe 02-1985
Verlag für die Frau
Inhalt der Ausgabe 1985-02
"Die Handarbeit" Ausgabe 02-1985
Verlag für die Frau
Seiten 03-09 Tischdecken in verschiedenen Handarbeitstechniken
anzufertigen.
Seiten 10-11 Ornamentaler Wandschmuck für den Wohnraum.
Seiten 12-13 Kunststrickmuster für Decken und Kissen.
Seiten 14-15 Dekorative Zifferblätter für Uhren.
Seiten 16-17 Flecht- und Klebearbeiten für verschiedene Materialien.
Seiten 20-21 Modische Details für den Sommer in verschiedenen
Handarbeitstechniken.
Foto: S. Schmidt-Petzold, S. 1,2,18-17, 29-35, H. Schütze S. 2,3-8,10, 11,26,28, W. Reinhold S. 2, 8, 9,
12,13,16,17, U. UhligS. 2,14,15, Entwürfe: G.lhleS.3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, R. Hauser S. 4, 5, B.ZychlaS. 7, I. LergeS. 8, Ch. Kralisch S. 10, E. Schneiders. 10, S. Schumann S. 11, J. LangeS. 12,13, W. UhligS. 14,15
Textilzirkeld. Poliklinik Dippoldiswalde, Ltg. G. Mitschke S. 16,17, J Lukäcovä S. 18-21, 24 Dr. M. Kriesche, S. 1,22-23, 25, E. Müller S. 26-28, R. Bdhmchen S. 30-34
Layout: Klaus Lubina
Beutel aus Tischwäsche
Montag, 17. Februar 2014
Work-in-progress-Treffen bei „Nix für Lemminge“
Bei
„Mama macht Sachen“ geht das Projekt „Nix für Lemminge“ heute in die vorletzte Runde. Lange habe ich gezögert, in den
ausgewählten filzartigen Stoff zu schneiden, aber einmal muss es sein wenn ein
Kleidungsstück daraus werden soll. Als grobe Größenvorlage habe ich eine
Übergangsjacke verwendet und den Schnitt angepasst. Brustabnäher habe ich nicht
vorgesehen, wir werden sehen.
Beim
Bügeln und Zuschneiden ist mir aufgefallen, dass der Stoff etwas kratzig ist.
Deshalb habe ich beschlossen, dass zwischen mich und diesen grauen Filzstoff
Lagen von Vlies und Futter kommen … der nächste Winter kommt bestimmt.
Meine
Chinesisch inspirierte Jacke ist nun im Groben zusammen genäht:
Filzstoff
+ aufgebügelter Vlies an Schultern und Armel angesetzt, die gleichen Nähte auch
beim Futterstoff genäht und beide Lagen mit Stecknadeln aneinander fixiert.
Nun konnte ich endlich den Kragen vorbereiten.
Die Fotos sind unspektakulär mausgrau:
Nun konnte ich endlich den Kragen vorbereiten.
Die Fotos sind unspektakulär mausgrau:
Auf
eine weiße Kragenfläche kommen gerade auf- und ab durchgezogene Sashiko-Stickstiche in grau,
schwarz und rot. Zum Einfassen in Kontrastfarbe werde ich eine nahezu schwarze
Krawatte verwenden.
Bis
zur letzten Runde ist nicht mehr lange Zeit, deshalb geh‘ ich noch ein paar
Stiche machen.
Vorher
sehe ich noch, wie weit die anderen Schnitt-Konstrukteure mit der Umsetzung
sind.
Nachtrag: Stickerei am Kragen mit Krawatteneinfassung (Schrägband-Ersatz)
Nachtrag: Stickerei am Kragen mit Krawatteneinfassung (Schrägband-Ersatz)
Stoffreste-Upcycling-Beutel in grün
Restliche
grüne Stoffreste habe ich zu Beuteln umfunktioniert. Ursprünglich waren es
Tischdecken, Tischläufer und Bettwäsche, einiges davon als grüne Färbe-Experimente.
Ausgehend von den Stoffreste-Größen habe ich verschiedene Arten zur Anbringung der Henkel ausprobiert - immer mit dem Gedanken an Belastbarkeit.
Zum Verdecken von Nahtzugaben sind bei einigen Bänder aufgenäht.
Ausgehend von den Stoffreste-Größen habe ich verschiedene Arten zur Anbringung der Henkel ausprobiert - immer mit dem Gedanken an Belastbarkeit.
Zum Verdecken von Nahtzugaben sind bei einigen Bänder aufgenäht.
Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty
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Mittwoch, 12. Februar 2014
Fische auf Stoff
Zum Malen auf Stoff habe ich mir eine Buchinspiration aus dem Bücherregal gezogen: "Art Design BELVEDERE Ref-Book 03 Band 13", ganz legal, denn die Motive sind copyrightfrei.
Im Malen bin ich nicht geübt, sollte ich vielleicht öfters probieren.
Das Fisch-Motiv könnte ich mir auf Kindershirts zum Neptunfest vorstellen. Eine Mal-Probe ist angebracht, denn beim Dampfbügeln hat sich die Farbe nochmals im Stoff verteilt.
Im Malen bin ich nicht geübt, sollte ich vielleicht öfters probieren.
Das Fisch-Motiv könnte ich mir auf Kindershirts zum Neptunfest vorstellen. Eine Mal-Probe ist angebracht, denn beim Dampfbügeln hat sich die Farbe nochmals im Stoff verteilt.
zum Buch:
... ideas for decoration, Illustration & advertising...
... ideas for decoration, Illustration & advertising...
Mit den REF.-BOOKS gibt die
EDITION BELVEDERE dem Gebrauchsgrafiker ein schnelles und höchst aktuelles Designmaterial an die Hand: Fundgrube für Ideen und Vorlagen für den täglichen Bedarf an grafischen Motiven. REF.-BOOKS sind
Arbeitsinstrumente und visuelle Nachschlagewerke für die "Every-Day-Graphic". Sie finden umfangreiche
Anwendung bei der unmittelbaren Konsultation im Bereich der visuellen
Kommunikation. Die einzelnen Motive der jeweiligen Bände bieten dem Anwender äußerst praktische und voll reproduktlonsfählqe Images. Jedes Design steht für den direkten Gebrauch auch nach dem Verfahren CUT & PASTE
als grafisches Grundmaterial unmittelbar und problemlos zur Verfügung. REF.-BOOKS ist eine fortlaufende Serie, die durch neue
Designs und Ideen permanent ergänzt wird. REF.-BOOKS
sind extrem kostengünstig und darüber hinaus absolut COPYRIGHT-FREI.
ISBN 88-7070-040-0
ISBN 88-7070-040-0
Dienstag, 11. Februar 2014
Petrolgrüne Beutel
Beim
Aufräumen im Nähzimmer habe ich beschlossen, dass einige grüne Stoffreste unter
die Nadel kommen. Teilweise waren es gefärbte Damast-Servietten, Kopfkissen und
Reste von Patchwork-Weihnachtsstoffen, die ich mal hier
verwendet habe.
Was soll es werden? Beutel. Petrolgrün soll ja Trendfarbe 2014 werden.
Um die Stoffreste optimal zu nutzen habe ich Stücke von 15 cm Breite mit Schneidbrett und Rollschneider vorbereitet und wahllos zu einem langen Streifen verbunden. Davon habe ich Stücke von ca. 85 cm wieder abgeschnitten und jeweils 3 davon zu einer Fläche verbunden. Sie bilden den Taschenkörper.
Als Futterstoff habe ich ein dünnes, ebenfalls grün gefärbtes Mischgewebe verwendet. Einen Streifen von 80 cm Länge so breit wie die 3 Bahnen abgeschnitten und daran die Träger aus den restlichen Stoffresten angenäht. Die Markierungen hierfür setze ich mit den Bügeleisen durch hälftiges Falten.
Innen- und Außenstoff der Tasche rechts auf rechts übereinander an den Oberkanten zusammen nähen und wenden. Die Verbindungsnähte haben mir am meisten Spaß gemacht. Einmal ging es sogar bis über die Träger lang. Zuletzt habe ich die Seiten begradigt und versäubert. ...
Die sichtbare, versäuberte Kante seitlich im Beutel stört mich nicht.
Um die Stoffreste optimal zu nutzen habe ich Stücke von 15 cm Breite mit Schneidbrett und Rollschneider vorbereitet und wahllos zu einem langen Streifen verbunden. Davon habe ich Stücke von ca. 85 cm wieder abgeschnitten und jeweils 3 davon zu einer Fläche verbunden. Sie bilden den Taschenkörper.
Als Futterstoff habe ich ein dünnes, ebenfalls grün gefärbtes Mischgewebe verwendet. Einen Streifen von 80 cm Länge so breit wie die 3 Bahnen abgeschnitten und daran die Träger aus den restlichen Stoffresten angenäht. Die Markierungen hierfür setze ich mit den Bügeleisen durch hälftiges Falten.
Innen- und Außenstoff der Tasche rechts auf rechts übereinander an den Oberkanten zusammen nähen und wenden. Die Verbindungsnähte haben mir am meisten Spaß gemacht. Einmal ging es sogar bis über die Träger lang. Zuletzt habe ich die Seiten begradigt und versäubert. ...
Die sichtbare, versäuberte Kante seitlich im Beutel stört mich nicht.
Mit
den beiden Schichten ist es ein belastbarer Beutel geworden, der trotzdem noch
leicht und gut verstaubar ist.
Habt Ihr auch Beutel genäht?
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