Donnerstag, 24. April 2014

Biker-Tour-Beutel

Zum Start in den Frühling und zur Beginn der 2-Rad-Saison zeige ich heute einen Beutel, den ich 2012 für Biker gestickt und genäht habe, denn auch Biber auf Tour kaufen mal ein. 
Verwendet habe ich festen Baumwollstoff aus dem Bestand. Die Materialien sind strapazierfähig und kochfest. Die Träger sind so lang, dass hand-frei tragen oder in der Hand tragen ohne am Boden schleifen möglich ist. Für maximale Belastbarkeit sind die Träger als Ring umlaufend angenäht. Als zusätzlichen Stabilisierung ist eine Bodenverstärkung aufgenäht. Futter ist nicht eingenäht, Priorität hat Leichtigkeit und Belastbarkeit.
Zur Nähreihenfolge habe ich mal eine Anleitung skizziert. Die Größe ist nach Stoff-Verfügbarkeit variierbar, auch die Träger können kürzer genäht werden. Gestaltungsfreiraum für eine Stickerei oder besonderen Stoffrest bietet die Außentasche. Diese wird zuerst angenäht und die Träger laufen darüber, so dass seitlich kein Versäubern erforderlich ist. Eine Bodenverstärkung verdeckt die Verbindungsnaht der Träger.
Das Umnähen an der Öffnung des Beutels erfolgt in 2 Etappen: einmal wenn die Außentasche angenäht wird und letztendlich wenn die Seitennähte geschlossen sind. Damit die Träger noch solider wirken sind sie nochmals halbiert gefalzt/gebügelt und zusammengenäht so weit ich an den Beutel ran kam.

In Worten macht es einen komplizierten Eindruck, ein Tutorial zeigt Skizzen dazu.
Das Nähen dieses Beutels war für mich Garntest und Zierstichübung. Die Zierstiche sollen an Reifenspuren erinnern, einen perforierenden Stich habe ich an den belastenden Nähten vermieden. Gleichmäßige Führung für Zierstiche mit Vor- und Rücktransport sind bei mir immer etwas abenteuerlich, vielleicht sollte ich mal ein Werkzeug für Obertransport  testen.


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

 

Mittwoch, 23. April 2014

NfL2 – Shirt mit Häkelsternen

Das Thema „Verwandlung“ bei „Mama macht Sachen“ hatte mich inspiriert, diverse Spitzen und Häkeleien von Haushaltstextilien in Garderobe zu integrieren.

Fertig geworden ist ein Shirt nach diesemSchnitt, bei dem auf der Schulter zwei identische, gefärbte Häkelsterne in einer vereinfachten Art von Reverse-Applikation links aufgenäht sind, anschließend Jersey oberhalb dem Häkelstern mit einem Rand ausschneiden, der Rand soll mit Gebrauch etwas fransig werden.

Die Fertigstellung des Shirts dauerte länger als gedacht. Gepunkteter Jersey wurde zunächst gefärbt und nahm nur wenig Farbe an. Lt. Etikett handelt es sich um Viskose. Ich bezweifle das inzwischen, denn schon lange Zeit hat meine Nähmaschine nicht mehr solche Zicken gemacht, Stiche ausgesetzt oder Schlingen geknotet insbesondere beim Nähen parallel zur Strickrichtung des Gewebes an Bund- und Armabschluss. Reinigung, Nadel- und Garnwechsel halfen nicht, muss am Gewebe liegen, Polyesteranteil? Im Schneckentempo war ich dann irgendwann doch fertig und bin mal gespannt, wie sich dieses Gewebe trägt.

 

Dienstag, 22. April 2014

Streifen-Shirt-Upcycling

Kennt Ihr das, wenn ein Shirt sich am Ende von selbst kringelt?
(verschobene Lagen beim Umnähen unten)
So eins hab' ich zerschnitten und kurzerhand ein Kinderunterhemd daraus genäht. Aus den restlichen Jersey-Stücken habe ich noch 2 Mützen genäht, dabei die kleine Wappenstickerei verwendet:


 


Freitag, 18. April 2014

Oster-Hasen

Frühling wird es weit und breit,
und die Häschen steh’n bereit.
Sie bringen zu der Osterfeier
viele bunt bemalte Ostereier.
 
 
Mit dieser DIY-Hasengruppe aus Mittelstille
wünsche ich schöne Osterfeiertage

Dienstag, 15. April 2014

NfL2 – Verwandlung – Wie nähe ich das?

3. Runde bei „Mama macht Sachen“ zur Herausforderung, einen Stoff entgegen seiner üblichen Nutzung zu verwenden. Dieses Treffen hat mich inspiriert, Spitzendecken in Kleidung zu integrieren und so zu upcyceln.

Verschiedene Ideen mit Spitzendeckchen hatte ich letztes Mal drapiert. Eine Variante mit einem Deckchen aus Plauener Spitze habe ich inzwischen umgesetzt. Nähtechnisch war es keine Hürde, denn ich habe ein Fertigshirt verwendet, das mir farblich geeignet erschien und obendrein passte der Ausschnitt perfekt zur Spitzenöffnung. Die abgelöste Spitze habe ich am Hals-Steg des Shirts befestigt … na ja, eine Kleinigkeit zu eng war es (nicht am Hals) … deshalb habe ich die Seitennähte vom Bund bis zum Arm-Ende aufgetrennt. In diesem Zustand habe ich die Plauener Spitze gezielt mit Zick-Zack am Shirt befestigt und anschließend einen Bereich für Transparenz frei geschnitten.
An den Seiten ist eine Baumwollklöppelspitze eingesetzt, sicher ganz praktisch im Sommer. Das Annähen ging mit etwas Gefühl (Stretch-Jersey an Nicht-Stretch-Spitze) ganz gut.
 
 
Weitere Ideen sind noch im Entstehungsprozess. Inzwischen habe ich einige Spitzen und Jersey dunkelrot gefärbt. Gerne möchte ich als nächstes ein Shirt mit Sternen im Schulterbereich nähen. Dafür habe ich ein Shirt mit Vorder- und Rückenteil sowie kurzen Ärmeln zugeschnitten und die Teile gefärbt. Aus meinen Vorräten habe ich einen gepunkteten Jersey gewählt und hätte diesen gerne noch dunkler. (muss erst Farbe besorgen) Möglicherweise entfärbe ich dann einzelne Punkte mit Ohrstäbchen wieder heller.
Das Shirt werde ich an den Schultern verbinden und die Ärmel annähen. Der Schnitt ist nicht sehr körpernahe, und liegt dann fast eben auf so dass ich die Sterne links aufnähen kann um sie rechts aus dem Jersey offenkantig raus zu schneiden. Dann Halsausschnitt ... Seitennähte ...


 

Ebenfalls rot gefärbt dieser Tischläufer, bei dem eine Halsöffnung rein soll und gleichzeitig die ganzen Fäden der Netzstickerei fixiert. Hier bin ich noch unentschlossen zum Schnitt. Als Komplettierung habe ich einen Jersey (ohne Punkte) mit Batikstreifen längs gefärbt.

bisher:
16.03.2014 NfL2 – Verwandlung – Inspirationssammlung
30.03.2014 NfL2 – Verwandlung – Entwürfe

Handytaschen aus Krawatten

Nach dem Nähen von 1 2 3 Kissenbezügen aus Krawatten blieben ein paar Streifen übrig. Mit ein paar anderen Stoffresten habe ich sie in Crazy-Patchwork-Art auf ein Vlies-Stück passender Größe  genäht, noch ein paar Zierstiche drauf ... 123 wurden es Handytaschen. Für die 1. war sogar noch ein Stückchen Paspel vom Kissen-Nähen übrig. Von diesen 3 Krawatten ist nun nichts mehr übrig, aber ich hab' noch andere ...






Sonntag, 13. April 2014

XXL-Falt-Tasche

Neulich strandete ein großer Beutel einer Bekleidungsfirma hier, fast zeitgleich schenkte mir jemand seidige, im Licht schimmernde Stoff-Stücke. Die beiden Dinge musste ich einfach zusammen bringen und zu einer XXL-Falttasche vereinen. Hinter der Seidenfläche ist eine Außentasche.
So habe ich ein Stück des Stoffes zurück geschenkt mit kompakt gebändigter Mega-Shopping-Bag als Innenleben. Zufällig ergab sich aus dem Aufdruck das Monogramm der neuen Besitzerin.


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine weitere Linkparty:

Donnerstag, 10. April 2014

Shirt mit Textilfarb-Stempeln

Stempeln mit Textilfarbe ist eine Möglichkeit, eintönige Shirts zu verändern. Dazu braucht es nicht viel Zubehör: ein altes Häkeldeckchen, ein Schmetterlings-Ohrring (verwaister Modeschmuck) und etwas Textilfarbe reichen aus.
Stempeln mit Häkeldeckchen habe ich schon mal beschrieben, ich habe die gleichen Deckchen verwendet. Nach dem Trocknen habe ich noch einen Ohrringanhänger in Schmetterlingsform mit doppelseitigen Klebestreifen an einem Klötzchen befestigt und weitere Stempel ergänzt.

Montag, 7. April 2014

Krawattenkissen blau-weiß

Aus Krawatten Paspeln zu nähen funktioniert sehr gut, da erstere im Schrägschnitt zugeschnitten sind. Dafür habe ich den Reißverschluss-Fuß verwendet, der die Paspel-Kordel (dickes Baumwollgarn) direkt neben den Einstichen führt.

So entstand ein weiterer Kissenbezug mit Krawatte als dekoratives Element: Ein Teil der Krawattenfläche ist auf der Vorderseite des Kissenbezuges platziert und mit Vlieseline entstretcht. Die Kissenflächen sind mit H630 verstärkt und die Schichten mit Steppnähten dekorativ verbunden. Der Musterverlauf des Krawattenstreifens ist seitlich weiter geführt.
Auf die vordere Kissenplatte ist mit dem Reißverschluss-Fuß die Paspel aufgenäht, ebenfalls mit diesem Fuß die Vorder- und Rückseite des Bezuges rechts auf rechts. Die Rückseite besteht aus 2 Teilen mit Öffnung ziemlich unten. Dort sind als Verschluss Druckknöpfe angebracht. Krawattenreste sind hier vernäht.



Habt Ihr auch Kissenbezüge genäht oder gestaltet?
Dann werft Sie doch in die Kissenschlacht.

Dienstag, 1. April 2014

Freiberger Porzellan Made in GDR

In der Vitrine eines Gebrauchtwarenladens sah ich ein 6teiliges Service. Ein passendes Väschen gehört dazu. Gemarkt ist es mit Freiberger Porzellan GDR. Die Form der Henkel und die Griffchen an den Deckeln haben mir sofort gefallen. Obendrein kann man durchs Licht betrachtet die wellenförmige Stärke der Formen sehen. Der dunkelblaue Rand passt perfekt.
Für 8 Euro musste ich es einfach mitnehmen. Derzeit benutzen wir Teile davon für Tee.
Das gehäkelte Deckchen auf dem Tablett ist ebenfalls gebraucht gefunden.

 
 
 
Nachtrag: Bepflanzung einer Suppenterrine
 
 
 

Montag, 31. März 2014

Polar-Krawatten-Kissen

Krawatten upcyceln macht mir Spaß. Besonders wenn es mit dem Rollschneider an ein besonders auffälliges Stück geht. Es ist mir ein Rätsel, für welche Zielgruppe der Schlips auf den Markt und an den Mann kam.

Aber egal, ich fand Material, Motiv und Farben haben eine 2. Chance verdient. So sind sie nun Blickfang auf einem winterlichen Kissenbezug geworden.
Als ich die Vorderseite zusammengesetzt und mit weicher Vlieseline verstärkt hatte überlegte ich, wie ich noch ein paar Stepp-Nähte platziere. Die Landschaft des Motivs inspirierte mich, diese Wellenbewegungen weiß auf weiß fortzuführen.
Der Reststoff der Krawatte fand als Paspel Verwendung.
Auf der Rückseite ganz unten ist ein Verschluss mit großen Druckknöpfen angebracht.
Krawattenreste sind hier vernäht.



Auch die Reste wurden vernäht:

Nicht vergessen, am 05.04.2014 ist Welt-Kissenschlacht-Tag.
Dann startet hier eine
Linkparty für selbst genähte und gestaltete Kissenbezüge.

Sonntag, 30. März 2014

NfL2 – Verwandlung – Entwürfe

Diese Woche treffen sich bei „Mama macht Sachen“ Näherinnen, die sich der Herausforderung stellen, einen Stoff entgegen seiner üblichen Nutzung zu verwenden.

Zu den Spitzenteilen, die ich hier vorgestellt habe gibt es in meinem Kopf nebulöse Vorstellungen und Ideen zur Integrierung in Oberteile sowie veränderte Farbgebung. Einige Teile und Stoffproben habe ich gefärbt, einzelne sogar zusätzlich mit Textilfarbe s/w oder blau angepinselt. In meinen Gedanken besteht die Schwierigkeit darin, die Farben bei Spitze, Ergänzungsstoff und Garn am Ende als Ganzes so hinzukriegen wie geplant. Letztens habe ich Kopfkissen (mit) gefärbt und anschließend festgestellt, dass der Nähfaden wohl kein Baumwollfaden gewesen sein kann, denn er blieb weiß.

So bin ich hin und hergerissen meine Teile zuerst lose zu färben (wie teilweise bereits geschehen) oder das fertig genähte Teil zu färben und mich überraschen zu lassen.

Auch habe ich Tischdeckenumrandungen mit rausgekramt, die vielleicht keine Farbe annehmen, dazu könnte ich einen eierschalenfarbenen Spitzenstoff kombinieren … Mal sehen, was passiert.

Zeichnen ist nicht so meins, so folgen ein paar provisorische Drapierungen:
 
 
Tischläufer Netzgewebe, müsste eine Halsöffnung rein ??


li.: Tischdeckenumrandung mit Eierschalen Spitzen-Stöffchen
re. Häkeldeckchen für Kombination mit Jersey in dunkelrot ??
 

Plauener Spitze, wahrscheinlich Kunstfaser, wie die Elemente oben fixieren?
 
Quadrate mit Klöppelgarn gruppiert, gefärbt und mit Baumwollgarn umhäkelt ...
 

Gardinenspitze gefärbt (Mischgewebe) kleine Ringe schwarz, Blüten weiß angepinselt
 
 
Gardinenspitze gefärbt (Mischgewebe) partiell verschiedentönig blau und silber angepinselt
 

Stoffspielerei mit Krawatte und Paspel

Thema der Stoffspielerei in diesem Monat bei Karen sind Bänder: Wäschebänder, Ripsbänder, Samtbänder, Hosenstoßbänder, Paspelbänder, Schrägbänder, Geschenkbänder, Gurtbänder, Satinbänder, Webbänder, Jostenbänder, Schuhbänder…

Interessant, denn Paspel wollte ich schon lange mal selbst nähen. Beim Durchlesen der Liste kam mir die Idee, die Paspeln mit Schnürsenkeln als Einlage und Krawattenstreifen außen zu nähen. Die Schnürsenkel an die ich dachte hatte ich leider nur als kurzes Stück vorrätig, so dass ich dickes Baumwollgarn am Balkon mit eingehängtem Kleiderbügel doppelt gedrillt habe. (Davon gibt es leider kein Foto)

Diese Stoffspielerei war für mich Gelegenheit, mich mal näher mit dem Nähmaschinenfuß für Reißverschlüsse anzufreunden. Nachdem ich begriffen hatte, dass die Schnur links neben der Naht unter dem herausstehenden Metallteil geführt wird ging es ganz gut.

Bevor es so weit war habe ich eine Krawatte zerlegt. Das dicke Ende habe ich in einer Länge von 45 cm breit-möglichst rechteckig zugeschnitten. Es soll mit asymmetrischer Anordnung Teil eines Kissenbezuges werden. Diese Fläche ist mit Bügelvlies entstretcht worden.
Das halbierte Reststück der Krawatte ergab etwas mehr als die benötigte Länge Paspel = perfekt.

Um das Vorderteil des Bezuges habe ich das selbst genähte Paspelband genäht.
Hilfreich hierfür war der Text bei
Nahtzugabe.  

Krawattenreste sind hier vernäht.



Samstag, 29. März 2014

Omas Kissenbezug …

… gibt’s nicht mehr. 
Ist mal wieder ein Spontan-Upcycling: Ins Nähzimmer kam der Bezug, um den Reißverschluss herauszutrennen, ging Ratsch-Ratz-Fatz. Weil es unerwartet schnell ging habe ich dann ein passendes Reststück Deko-Stoff in gleicher Breite zugeschnitten, Träger dran genäht und Trägerteil und Kissenbezug zusammengefügt.
Beutel braucht man ja immerzu und überall …



verlinkt bei 12 Monate * 12 Taschen

Ein weiterer Kissenbezug entstand aus gleichem Grund mit dem Versuch, eine Ecke für die Verstauung anzubringen, war allerdings der Stoff zu dick oder der Tunnel hätte länger sein müssen ... er passt nicht rein ...
 
 
Und noch einer aus einem typischen Asia-Kissenbezug. Ein Teil der Rückseite wurde als Träger verwendet und durch einen Stoffrest ersetzt.
 


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine weitere Linkparty:

Freitag, 28. März 2014

Webtischdecke verwandelt

Tischdecken der Größe 80 x 80 cm haben ein optimales Stoff-Potential für Beutel. So auch hier:
  •  an 2 Seiten Streifen abgeschnitten für Träger
  • Tischdecke mittig geteilt
  • Zusammengenäht mit dem Web-Band der Tischdecke nach oben
  • Träger befestigen … 
  • fertig ohne Abfall ;-))
Da der Stoff auf der einen Seite hell und der anderen dunkel gewebt war habe ich mal so und mal so außen gelegt.


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Beutel-Drillinge

Wenn ich angesammelte Textilien aus dem Stoff-Vorrat aussortiere gebe ich ihnen gerne ein weiteres Leben als Beutel. In diesem Fall ca. 1 Meter Kunstfaser-Deko-Stoff (ist mir zugelaufen). Dünn, leicht und strapazierfähig ist der Stoff, das Muster Geschmackssache.
Wäre die Gelegenheit gewesen, mal die „Beutel im Zipfel“-Herz-Version zu probieren, denn der Stoff ist knitterarm. Zu spät …
Bei der nächsten Gelegenheit werden die Beutel verschenkt.


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Donnerstag, 27. März 2014

Beutel mit Schrägbandkante

Noch eine Tischdecke 80 x 80 mit Randstreifen habe ich zerlegt und als 2 Beutel neu zusammen genäht.
Die Träger habe ich am Farbstreifen befestigt und diesen als Ring links auf links am Taschenkörper angenäht, gebügelt; zuletzt auf die Nahtzugabe ein Schrägband gesetzt. Zur Stabilisierung noch ein Zierstich drüber, fertig.


Zierstiche über unterschiedlich viele Lagen Stoff gelingen mir nie gleichmäßig, wie ist das bei Euch?


Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Nachtrag:
Auf den Tisch darf so etwas filigranes: Netzstickerei 80 x 80 cm

Noch eine Tischdecke …

… immerhin Baumwolle (steht auf dem Info-Fähnchen) ... eine quadratische Decke mit umlaufender grüner Kante an Briefecken habe ich aufgetrennt, denn unbedingt musste ich mal meinen neune Naht-Trenner probieren, geht super. Die Stoffstücke zerschnitten für 2 Beuteltaschen, vorgebügelt, mit dem Bügeleisen Mitte und die Trägerbefestigungspunkte markiert sowie alles wieder zusammen genäht.

Bei einem Beutel habe ich mal wieder eine Lasche zur Befestigung nach dem Falten angebracht, so bleibt er leicht und nimmt nicht viel Platz weg in der Handtasche oder wo auch immer er auf seinen Einsatz lauert.
 
 
Habt Ihr auch Beutel genäht?
Hier gibt es dafür eine Linkparty:

Mittwoch, 26. März 2014

Strickpullover mit Blattmuster

1990 habe ich einen Pullover aus Baumwollgarn mit Blattmuster gestrickt nachdem ich bei Wollversand Hartmuth (Kennt den noch jemand?) ein Wollpaket von mehreren kg Wolle bestellt hatte.
Notizen zum Stricken und Skizzen finden sich dazu in meinem A5-Buch. Experimentiert habe ich dabei mit einer Neuanschaffung, meiner Einbett-Strickmaschine Brother KX 395, die ich nur noch selten aus ihrem Karton raus hole. Letztendlich nutze ich sie nur für glatt rechts Gestricktes.


Die Fotos entstanden 1991 in Amsterdam und 1998 in San Francisco mit kurzer Hose.
 

 

Dienstag, 25. März 2014

Schlüsseltaschen schwarz-weiß

Resteverwertung von Patchwork-Näherei ist eine Herausforderung, die Spaß macht.
Hier hatte ich mal eine Streifentechnik ausprobiert, bei der als „Abfall“ Dreiecke entstanden. Diese und andere Stoffreste habe ich in Crazy-Patchwork auf Stoffstücke in passender Größe für Schlüsselmäppchen genäht …



Klein und fein: Schlüsseltaschen

Aus einer Krawatte sind hier 2 Stifte-Mappen entstanden.
Die restlichen Stoffreste der Seidenkrawatte sind nun Schlüsseltäschchen, eine kleine Näherei mit schnellem Erfolgserlebnis.

Die linke Stoffschichtkreation zeigt das untere Mäppchen.