Sonntag, 29. Januar 2023

Stoffspielerei Buchumschläge und Projektplaner

Bereits im Dezember 2022 hatte Christiane einen erläuternden Text zum heutigen Thema geschrieben. Es geht um die Vielfalt der 

Stoffbücher

Auf dem Blog Schnitt für Schnitt sind die Beiträge versammelt.


Meine Nadelbücher hat Christiane als Beispiel genannt. Es sind Rudeltiere.


Selbst nutze ich 2 davon: eines mit Handnähnadeln am abendlichen Platz und eines mit Nähmaschinennadeln griffbereit direkt neben der Nähmaschine in einem Stehsammler mit Griff. Den nehme ich auch mit zu Nähkursen. So habe ich alles Wichtige zum Nähen parat.


Da sich mein System für Nadeln so gut bewährt nehme ich das Thema als Anlass um die Aufbewahrung von weiterem Nähzubehör für meine Gewohnheiten zu optimieren. In letzter Zeit sah ich öfters genähte Ringbücher. Material dazu einschließlich verschieden langer Metall-Ring-Elemente ist vorrätig. Würde ich so etwas nutzen und falls ja in welcher Größe? Diese Überlegungen erinnern mich an mein altes Kalendersystem, welches ich vor dem digitalen System benutzte. Es handelt sich um ein Time-System. Der Ringbuchkalender mit Trenn-Register ist aus Leder mit Namensprägung solide und fest. Praktisch finde ich auch, dass er abwischbar ist. Reichlich Zubehör ist auch vorhanden: ein Locher, eine Schachtel flexibel nutzbarer Formulare. Nachteil ist das Gewicht. 


Ich möchte das System wieder beleben für Nähprojekte und -Ideen.

 

Es bietet die Möglichkeit, Nachschlageinformationen und Ideen an einem Platz zu versammeln:

  • persönliche Maßangaben zum Kleidung nähen
  • Umrechnungen zu Maßangaben
  • Farbkreis-Tool
  • ...


Kennt ihr noch dieses System? 
Oder überlegt Ihr gerade, ein Ringbuch zu nähen?

Mit der Verbreitung elektronischer Möglichkeiten wie Screen-Shoots, digitaler Fotos, Dateien-Sammlungen sind meine handschriftlichen Notizen auch zum Nähen seltener geworden. Ich denke über das richtige Maß zur Nutzung verfügbarer Möglichkeiten nach und bin selbst gespannt, ob ich den Ringbuchplaner nutzen werde.

Wie das erste Foto in diesem Beitrag verrät gibt es hier reichlich Notizbücher aus Papier. Im Laufe der Zeit bekamen sie der Reihe nach ein Umschlagkleid. Die ersten ganz pragmatisch aus Wachstuch und ohne Futter:


Als Nähkursvorbereitungen für Kinder kamen textile Umschläge mit Futter dazu. Mein Tipp ist, das Futter etwas länger zu halten als die sichtbare Seite so dass an den Längskanten keine Nahtzugabe platziert wird.



Bei textilen Experimenten und Nadelübungen zu Techniken entstehen auch oft wunderbare textile Flächen. Der in meinen Augen beste Platz für so etwas ist ein Nähplaner oder Nähideen-Notizbuch. Hier sind meine Sashiko-Umschläge:


Ein Umschlag beinhaltet mein ältestes Näh-Skizzenbuch aus den 80er Jahren. Solche Skizzen finde ich zeitloser als Fotos. Gelegentlich blättre ich darin.

Bei einem textilen Experiment mit Hexagon-Schablonen und Englisch-Papier-Piecing entstand ein Umschlag für angesammelte Patchwork-Schablonen. Die Innenseiten sind aus Vinyl nach Größe und Bedarf selbst genäht. Hier hatte ich darüber geschrieben.

Als Ringbuch habe ich einen A5-Radtourplaner zweckentfremdet verkleidet. Die Innenseiten mit einem anderen Reiseplaner kombiniert. Ein Futter hat dieser Umschlag nicht bekommen. Der als Vlies verwendete kaschierte Schaumstoff ist ausreichend, das Steppmuster innen schön anzuschauen. 


Auch dieses System ist praktisch für mich weil ich damit relativ zügig nachschlagen kann, ob ich eine bestimmte Schablone in gesuchter Kantenlänge vorrätig habe.

Eine weitere Patchworkfläche mit Variation eines Hexagon-Musters ist zusammen genäht. Es soll ein Umschlag für einen A4-Ordner werden ähnlich dem A5-Ordner für die Kunststoffschablonen. Am Rücken werde ich ein Griffbullauge und ein Vinyl-Beschriftungsfenster anbringen.


Dieses Projekt möchte ich 2023 fertig stellen. Beinhalten soll der Ordner dann

  • Entwürfe in A4, überwiegend Patchwork-Skizzen mit Größenberechnungen
  • Schulungsmaterialien für Nähkurse

Mitunter ist A5 zu klein und A4 schnell unhandlich für Handnotizen. Es wird sich zeigen, wie die neue Projektplan-Ordnung sich bewährt. Integrieren möchte ich gerne einen Konsens aus dieser Ansammlung:



Bisher hat es sich ergeben, dass viele Überlegungen zu Projekten lange in meinen Gedanken brüten und mitunter nach einer Wegwerf-Skizze direkt umgesetzt werden. Wenn ich später etwas ähnliches vor habe wäre es schön, in Notizen nachzusehen.

Christiane danke ich für das vielfältige Thema, das ich zum Anlass genommen habe meine Nähplanung zu optimieren. Nun schaue ich nach weiteren Inspirationen zum Thema durch die heutigen Beiträge.

Die Stoffspielerei-Termine 2023:

(Die alten Beiträge der vergangenen Jahre findet man übrigens unter https://stoffspielereien.net/)

Die Stoffspielereien

Bist du auch eine Stoffspielerin?

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Machst du nächstes Mal mit?

Sonntag, 22. Januar 2023

123-Nadelei ... 8 Antworten zum Bloggen

In den letzten Tagen habe ich auf einigen Blogs Antworten auf niwibo’s Fragen zum Bloggen gelesen. Die Antworten versammeln sich hier in einer Linkaktion.


Gerne reihe ich mich ein mit meinen Antworten: 

1. Warum heißt Dein Blog gerade so?

Im Begriff „Nadelei“ versammeln sich Handarbeiten, die mit Nadeln ausgeführt werden: nähen, sticken und stricken. Die 123 kam dazu weil mir die Kombination auch gesprochen gefällt: 123-Nadelei


Es geht nicht darum, schnell fertig zu werden. Eher steht es dafür, ohne Umwege immer wieder anzufangen und weiter zu machen.
 

2. Seit wann gibt es Deinen Blog?

Im Blogarchiv kann man es gut verfolgen. Meinen ersten Text habe ich am 23.01.2013 veröffentlicht. Ein Blick zum Kalender verrät: 10-jähriges Blog-Bestehen.

Ich bin nicht der Typ zum Feiern, freue mich aber durchaus über diesen Jahrestag.

3. Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Nach langjähriger Handarbeitspause hatte ich 2008 wieder mit Handarbeiten begonnen und die veritas-Nähmaschine samt Handarbeitsliteratur raus gekramt. Auslöser war die Geburt meines Enkels. Ich schätze, so was kommt öfters vor.

Auf der Suche nach Austausch mit Gleichgesinnten habe ich meinen Blog gestartet nachdem ich eine Weile da und dort still und passiv auf Blogs Inspiration gefunden hatte. 

4. Welches Hauptthema findet man auf Deinem Blog?

Auf meinem Blog geht es um Nähen, Häkeln, Stricken, Färben, gestalten, Selber machen und reparieren. All das gerne in Kombination mit Upcycling und Ideen zum Wieder-Verwenden.

Fasziniert bin ich auch von Nähmaschinen samt Zubehör. In kontaktarmer Zeit habe ich mich intensiv mit Funktionsweise und Wartung von mechanischen Nähmaschinen beschäftigt. Leider ist bisher nur wenig davon auf dem Blog veröffentlicht. Immer mal nehme ich mir vor, mehr darüber zu bloggen.

5. Warum bloggst Du?

Gerne zeige ich online, was hier entstanden ist. Ich hoffe, es gefällt und ist vielleicht sogar Anregung für Projekte anderswo. Reizvoll ist der Austausch über die gegenseitige Möglichkeit der Kommentare, gerne auch konstruktiv kritisch.

6. Linkparties

Immer noch aktiv sind auf meinem Blog 2 Linkpartys für Einkaufsbeutel, eine als Upcycling-Variante. 



Da verirrt sich nur noch selten jemand. Wenn ich die Log-In-Daten mal raus gesucht habe werde ich sie beenden. Ein paar Mal hatte ich zeitlich begrenzte Linkpartys für selbst genähte Kissenbezüge veranstaltet.

Nur noch selten nehme ich anderswo an Linkpartys teil. Weshalb das so ist kann ich nicht genau benennen. Das Thema muss wahrscheinlich zu Projekten passen, die aktuell hier vorkommen. Das sind dann die monatlichen Reparaturen bei Valomea, die Patchwork-Link-Partybei Nähzimmerplaudereien oder die Stich-für-Stich-zum-Ziel-Aktion beiLinthLady.

Regelmäßig dabei bin ich bei der Stoffspielerei. Diese Aktion kommt ohne Link-Party-Tool aus.

7. Kennst Du Blogger persönlich?

Ja, inzwischen habe ich einige Blogger kennengelernt. Mit Petra, Regina und Heike bin ich in der Patchwork-Gruppe QuilThuer. Wir treffen uns 1 Mal im Monat in Büssleben bei Weimar.

Einige Blogger habe ich in Ohrdruf zu einer Quilt-Open-Air-Ausstellung getroffen.

Die Patchworktage sind auch eine günstige Gelegenheit, sich persönlich zu treffen.

2022 haben sich einige Stoffspielerinnen in Nürnberg persönlich getroffen.

Schön wenn man die Personen hinter dem Blog nun persönlich kennt.


8. Woher nimmst Du die Ideen zum Bloggen?

Ideen zum bloggen kommen von Projekten, die hier genadelt werden. Die wiederum sind eine Mischung aus pragmatischem Bedarf, vorhandenen Materialien (vorzugsweise), reizvollen Handarbeitstechniken und Handarbeiten, die ich anderswo in Büchern oder online gesehen habe.

Manchmal bildet das dann zusätzlich eine Schnittmenge mit Nähkursen, die ich gebe.

Sonntag, 27. November 2022

Stoffspielerei und Ornamente

Thema der Stoffspielerei heute ist 

Ornament.

Gewählt wurde das Thema von Petersilie & Co. Auf deren Blog werden alle Beiträge dazu gesammelt. Was für ein umfassendes Thema mit unendlichen Möglichkeiten. Dazu gibt es hier reichlich Material um einzutauchen:



Leider liegen hier die Prioritäten wegen umfassender Wohnzimmer-Renovierung gerade fest und so blieben die schönen Bücher liegen auch wenn ich mich in Vorbereitung des Themas darauf gefreut hatte, mal wieder darin zu schwelgen.


Ornamente hieß auch eine meiner Lieblings-Handarbeits-Zeitschriften. Heraus gegeben wurde die Zeitschrift von Henriette Beukers und ihrem Mann ab 1978 unter dem Namen Handwerken zonder grenzen. Ab 1987 gab es eine deutsche Ausgabe mit dem Namen Ornamente. Inzwischen ist die deutsche Ausgabe eingestellt. 2002 verkauften Henriette und Henk Beukers das Magazin. Wenn ihr mal im Antiquariat eine "Ormanente" seht oder in den Niederlanden ein Exemplar von "Handwerken zonder grenzen", schaut mal hinein.
Vor Jahren habe ich mal eine Sammlung gebraucht  in Schubern erbeutet.


Auf der Suche nach einer Ornamente-Spielerei für heute fand ich 2 Blusen mit Ornament-Stickerei. Die Vorlagen sind aus der Zeitschrift "Handarbeit" vom Verlag für die Frau:



Wegen dem zeitlos schönen Muster gefallen mir die Stickereien immer noch. Als ich vor Jahren die Vorlage auswählte konnte ich das Design gar nicht einordnen. Es war eine intuitive Entscheidung. 

Seit das Thema Ornamente ansteht sehe ich überall welche. Gestaltende Bereiche kommen immer wieder darauf zurück auch wenn mal eine Zeit lang geradlinig schnörkellos "modern" ist. Inzwischen denke ich, die Mischung macht es.

Wegen meinem eingeschränkten Zeitbudget für Handarbeiten die letzten Tage erinnerte ich mich an ganz einfache experimentelle Spielereien mit verschiedenen Farben, die ich auch noch nicht auf dem Blog gezeigt habe:

Textilfarbe zur Kaschierung von Flecken auf einer Hose

Experiment mit Haarfarbresten auf meiner Putz-Hose

Vielleicht ist diese experimentelle Spielerei Anregung, mal einfach intuitiv etwas zu probieren. Mit der Rest-Haarfarbe auf meiner Putzhose hatte ich nichts zu verlieren. Die Haarfärbepackung war geteilt zu wenig und komplett war immer was übrig. Damit habe ich mich dann immer mal auf meiner Hose ausgetobt. Den Farbauftrag hatte ich über Nacht (langzeitig) einwirken lassen und dann die Hose ausgespült. Mit der Zeit verblasste das Muster. So gab es immer mal wieder eine neue Lage Ornamente. 

Inzwischen färbe ich meine Haare nicht mehr und auch die Hose ist aufgetrennt stückweise anderweitig verwertet. Es hat immer Spaß gemacht, die Restfarbe kreativ zu verwerten.

Nun werde ich mal wieder ein paar Tapetenbahnen zuschneiden, natürlich mit Schneidmatte und Patchwork-Lineal zum Cuttermesser. Nähzubehör ist auch vielseitig einsetzbar.

Auf meine Blogrunde bei den anderen Mitspielerinnen freue ich mich.

Die neuen Stoffspielerei-Termine 2023:

(Die alten Beiträge der vergangenen Jahre findet man übrigens unter https://stoffspielereien.net/)

Die Stoffspielereien

Bist du auch eine Stoffspielerin?

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Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

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Sonntag, 30. Oktober 2022

Stoffspielerei und Posamente

Thema der Stoffspielerei heute sind Posamente. Die Gastgeberin Gabi sammelt auf ihrem Blog die Beiträge. Eine Einführung zum Thema gibt es auch. Da habe ich gelernt, dass der Begriff viel weiter gefasst ist, als ich dachte:

Es handelt sich um eine Sammelbezeichnung für schmückende Geflechte, wie Zierbänder, gewebte Borten, Fransenborten Kordeln, Litzen, Quasten, Volants, Spitzen aller Art, überzogene Knöpfe und Ähnliches. Mit der Posamentrie war es möglich, ein figurales Textil herzustellen, ohne dabei auf einen Trägergrund angewiesen zu sein.

In meinem Materialfundus gibt es reichlich passendes Material so dass ich darauf verzichte, selbst Posamente zu fertigen.

Spitzen, Bänder, Schrägband, Posamente ...



VEB Obererzgeb. Posamenten- und Effektenwerke Annaberg-Buchholz

Einiges ist abgetrennt von wieder verwendeten Textilien, anderes unbenutzt angesammelt. Das Werk in Annaberg-Buchholz mit spannender Geschichte besteht übrigens weiter als GmbH.

Die Materialien im Fundus passen nur selten zum Zeitgeschmack. So nehme ich das als Herausforderung um etwas davon zu verwenden.

Zugband-Bäckerbeutel mit Spitzenverzierung (Upcycling)

Bereits 2017 in einem Kindernähprojekt entstand ein Zugbandbeutel mit aufgenähter Spitze, vergleiche Fundus oben

Zwischen den Überlegungen zum Beitrag heute ergab es sich, dass ich beschloss, endlich meinen Bügelbrettbezug zu reparieren. Die Zugbandeinfassung ringsum ist synthetisch. Weil mein Bügelbrett relativ breit ist kam es vor, dass das heiße Bügeleisen diese Einfassung da und dort geschmolzen hat. So habe ich die Reste der alten EInfassung abgetrennt. Auf der Suche nach hitzefestem Ersatz fiel mir die Baumwollspitze in die Hände. Warum also nicht das Bügelbrett reparieren und "schmücken"?


Ein paar weitere Stücke Spitzenband zieren zwei Einkaufsbeutel aus einem Reststück Mischgewebe-Gardine. Der Farbton der weißen eingewebten Textur passte gut zu den Spitzen-Reststücken. Der Webkante habe ich auch einen sichtbaren Platz am Träger zugeteilt. Okay, ohne die Spitzen wäre auch möglich gewesen. Vielleicht packe ich Weihnachtsgeschenke rein. Farblich passt es. 



Eine industriell gefertigte Quaste habe ich auch gefunden:



Nun bin ich gespannt, was bei den anderen Stoffspielerinnen zum Thema entstanden ist. 

Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Die nächsten Termine:
27.11.2022: „Ornament“ bei Petersilie & Co
Dezember: Winterpause


Montag, 17. Oktober 2022

Stoffspielerei - ein Treffen in Nürnberg

10 Jahre Stoffspielereien waren Anlass für ein Treffen mit Stoffschau, Stadtschau und Nähplausch zu bisherigen und zukünftigen Themen.

Gabi von madewithblümchen und Christiane von schnittfürschnitt haben alles koordiniert und organisiert. Die Gruppe war überschaubar: Sieben Bloggerinnen aus Aahlen, Fürth, Graz, Niederkassel, Siegburg, Suhl und Wiesbaden hatten ein inspirierendes Wochenende mit viel Nähplausch und Austausch.

Am Freitag früh bin ich los gefahren mit übersichtlichem Gepäck: 


auf dem Weg gab es noch einen Zwischenstopp in Hildburghausen:

Hildburghausen, Stadtmuseum

und in Baunach:

Baunach, Schöner Leben: Stoffe, Wohntextilien ...

Das Programm war vielseitig und flexibel. Am ersten Treffpunkt kamen alle zusammen: 

FOX'S FABRIKVERKAUF

Textile Historie fanden wir im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg mit mitkurzfristig organisierter fachkundiger Führung:

Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum

Am Sonntagvormittag hatte Christiane eingeladen um in Ihrem Atelier mitgebrachte Stoffspielereien früherer Themen und auch aktuell zum Thema "Webkanten" näher in Augenschein nehmen zu können. Leider habe ich nicht alles fotografiert. Das ist nicht schlimm, denn Fotos dazu gibt es ja immer zum Thema als Beitrag.

Umgeben von Christianes textilen Kunstwerken packten wir unsere Stoffspielerei-Unikate aus.
Martina von machwerk brachte Reverse Applikationen und Taschen mit.
Beate von siebensachen-zum-selbermachen brachte textilen Schmuck, Gefäße und Webkantentäschchen mit.
Kerstin von Stoffnotizen brachte eine ihrer Abendtaschen zum Leuchten. 
Gabi von madewithblümchen und Elvira von zwisch-en-durch stellten eine Auswahl ihrer Nadelbriefe vor aus der Aktion des Nadelbrief-Jahres 2019 (what else…?) von Frau Nahtlust

textiler Schmuck, textile Gefäße, Webkantentäschchen ..

zu jedem Kleid eine Clutch, eine davon mit Licht ...

Nadelbriefe von Gabi

Nadelbriefe von Elvira

so viele Nadelbriefe, so viele genadelte Ideen ...

Danke Christiane für Deine Gastfreundschaft in stimmiger Atmosphäre.
Weitere Impressionen von unserem gemeinsamen Wochenende mit Textilen Fotos findet Ihr bei Elvira und Gabi.

Und natürlich geht es mit Online-Treffen "Stoffspielereien" weiter. Nächstes Thema sind Posamente. Die Gastgeberin Gabi hat inspirierende Informationen gesammelt als Einführung zum Thema. Gerne bin auch ich wieder dabei. Unter den Materialvorräten hab ich schon was passendes gefunden, mal sehen was daraus werden könnte ...


Donnerstag, 13. Oktober 2022

Lesezeichen-Überraschung

Vor einiger Zeit hat eSTe auf ihrem Blog gezeigt, wie man ein schönes Lesezeichen nähen kann. Das kleine Nähprojekt hat mich gleich fasziniert weil es sich gut für Nähkurse mit Kindern eignet. Obendrein kann man wunderbare Stoffreste verwenden.

Freudig überrascht war ich dann vor ein paar Tagen über einen geheimnisvollen Brief. Darin fand ich ein Lesezeichen in meinen Lieblingsfarben. 

Das Lesezeichen habe ich gleich an einem Buch platziert in dem ich nach weiteren einfachen Nähprojekten Ausschau halten möchte. So habe ich beieinander was zusammen gehört und erfreue mich daran.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Lesern dieser Seite und freue mich darüber, dass so ein Austausch virtuelle Grenzen überschreitet.

Dienstag, 4. Oktober 2022

Buchrezension: Quilten von Hand

 Das Buch ...

Quilten von Hand

Selbst gemachte Patchwork-Decken und -Accessoires
1. Auflage 2022
192 Seiten, mit zahlreichen Zeichnungen und Fotografien
gebunden, 20,1 x 25,3 cm, 942 g
ISBN: 978-3-258-60258-5
 Blick ins Buch
... in deutscher Übersetzung schließt eine Lücke im vielfältigen englischsprachigen Angebot. Die Textilkünstlerin Riane Menardi Morrison fertigt Quilts größtenteils von Hand. Sie nutzt die seit Generationen überlieferten Techniken für ihr Kunsthandwerk und moderne Designs. Ihren ersten Quilt nähte sie als Teenager zusammen mit ihrer Großmutter.

Das Buch enthält Anleitungen für 17 Quilts welche mit unterschiedlichen Techniken und Mustern von Hand gequiltet wurden. Zunächst erfahren wir wesentliches über Materialien, Größen sowie verwendete Maßeinheiten. Eine Einführung in die Grundtechniken des Handnähens einschließlich markieren und heften folgen. Die eigentliche Technik des Quiltens von Hand wird auf 2 Seiten anschaulich bebildert beschrieben. Weitere 4 Seiten beschreiben das Knotenquilten mit verschiedenen Knoten. Man erfährt anschließend auch, wie der Quilt fertig gestellt und später gepflegt wird. Nützlich sind auch die Hinweise zum Hände pflegen.

Mich interessieren in diesem Buch insbesondere die Techniken und Designs zum Quilten von Hand. Diesbezüglich enthält jedes Quiltprojekt ein Nähschema zum Verlauf der Quiltnähte. Diese Schemengrafiken sind modern geradlinig gehalten und auf andere individuelle Quiltprojekte übertragbar.

Eine weitere Rezension zu diesem Buch kann man hier lesen.

Das Buch stellte mir der Verlag für eine Rezension zur Verfügung.

Buchrezension: Zero Waste Nähen

 Um nähen ohne Stoffabfälle geht es in diesem Buch.


Zero Waste Nähen

Nachhaltig schneidern für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.
Kreative Nähprojekte für Damen und Herren – schick und bequem!
ISBN: 978-3-8307-2116-1
Format: 260,00 × 210,00 mm
Seiten: 172
Verlag: Stiebner


Das Buch beinhaltet 25 Schnittmuster mit Zuschnitt ohne Stoffreste. Unter den Projekten findet man Regencape, Sweetshirt, Leggins, Top, Hoodie, Shorts und vieles mehr. Der Schwierigkeitsgrad ist gekennzeichnet. Im Buch findet man je 2 Größensätze für Damen und Herren mit Spielraum.
Die Anleitungen sind ein Einstieg um die Schnitte individuell anzupassen. Dabei steht die Ausnutzung des Stoffes im Vordergrund. Die Schnitte sind jeweils für Stoffbreiten optimiert: Z.B. Webware 1,4 Meter breit.

Es gibt Zuschneide-Pläne für die einzelnen Modelle. Im Buch ist eine Grafik mit 5-cm-Raster zum übertragen auf Stoff zu finden., Alternativ lässt sich jeder Zuschnittplan als *.pdf in Originalgröße herunter laden und gekachelt drucken.
Für den minimal anfallenden Verschnitt zeigt die Autorin auf ihrer Homepage Ideen mit Anleitungen.
Eine kleine Stoffkunde zur Wahl von geeigneten Stoffen für die Projekte ist im Buch enthalten.

Nach meiner Einschätzung kann das Buch auch helfen, vorhandene Stoffe im Vorrat zu vernähen. Der ökologische Ansatz der Thematik ist in vielerlei Hinsicht nachdenkenswert. Falls mal ein Projekt nicht wie gewünscht gelingt muss es ja nicht gleich "in die Tonne" befördert werden. Vielleicht findet sich ja eine Stoffresteidee für den Stoff, der gefallen hat.

Eine weitere Rezensionen zu diesem Buch habe ich hier gelesen.

Das Buch stellte mir der Verlag für eine Rezension zur Verfügung.